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Die Pflasterer am Werk: Schritt für Schritt erhält der Lindenplatz ein neues Gesicht. Foto: Stadt Offenburg

Bau-Info #9: Pflasterarbeiten auf Lindenplatz gestartet 15.08.2017

Seit Montag sind auf dem Lindenplatz die Pflasterer im Einsatz. Bereits vergangene Woche wurden...

Seit Montag sind auf dem Lindenplatz die Pflasterer im Einsatz. Bereits vergangene Woche wurden Entwässerungsrinnen aus großen Granitblöcken gesetzt und die Tragschicht aus Drainbeton vorbereitet. Nun wird das neue Altstadtparkett aus großformatigen Natursteinplatten verlegt.

Wie ein Rahmen grenzen die hellen Steine der Entwässerungsrinne einen Bereich in der Mitte des Lindenplatzes ab: Hier entsteht der erste Abschnitt des „Platzes im Platz“ aus großformatigen, hellgrauen Granitplatten. In Richtung Karstadt wird die Pflasterung im kleineren Format mit einem changierenden Farbspektrum aus verschiedenen hell-rötlichen und warmen Grau-Beige-Tönen anschließen. Direkt an der Fassade bildet eine Kleinsteinpflasterung den Abschluss. Dieses neue Pflasterbild lässt sich bereits seit Mitte Juli in der Zunftgasse begutachten.

Vor der Verlegung haben die Pflastersteine bereits mehrere Bearbeitungsschritte hinter sich: Die Oberflächen sämtlicher Platten werden zunächst glatt gesägt. Durch das sogenannte Stocken, Flammen und Strahlen wird dann die notwendige Rutschfestigkeit hergestellt.

Direkt an der Baustelle sägen die Pflasterer einzelne Steine dann noch passgenau zu, um sie bündig verlegen zu können. Nach der Verlegung werden die schmalen Fugen mit Mörtel verfüllt. Anders als an den Platzrändern wird der „Platz im Platz“ als gebundene Bauweise, das heißt mit Unterbeton und Mörtel, ausgeführt. Auf diese Weise ist es möglich, die großformatigen Platten einzusetzen.

Auch während der Pflasterarbeiten bleibt Karstadt sowohl vom Lindenplatz aus als auch von den Seiteneingängen in der Zunftgasse und der Lange Straße erreichbar. Allerdings wird der Haupteingang am Lindenplatz jeweils nur zur Hälfte geöffnet sein, wenn die Pflasterer direkt vor dem Gebäude arbeiten.

 

Gewinnspiel: Der Countdown läuft! 14.08.2017

Gemeinsam mit der Stadt machen Geschäfte, Cafés und Restaurants rund um Lindenplatz und Lange Straße...

Gemeinsam mit der Stadt machen Geschäfte, Cafés und Restaurants rund um Lindenplatz und Lange Straße ein besonderes Angebot: Während in der Östlichen Innenstadt Straßen und Plätze umgestaltet werden, können die Kunden gewinnen. 

In mehr als 30 teilnehmenden Geschäften können Kunden einen Stempelpass befüllen lassen. Jeder vollständige Stempelpass nimmt an einer Verlosung teil. 20 glückliche Gewinner können sich dann über Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro freuen.

Noch gut vier Wochen bleiben bis zum Einsendeschluss am 15. September 2017. Die Flyer zum Gewinnspiel mit Stempelpass und Übersichtsplan sind in den Geschäften sowie im Historischen Rathaus und den beiden Bürgerbüros erhältlich. Als PDF kann der Flyer hier heruntergeladen werden.

Diese Geschäfte, Cafés und Restaurants sind dabei:

  • Lindenplatz: Karstadt, Bäckerei Lang, Café Bistro Barbier, Eiscafé Palazzo, Plank Textilpflege, Reisebüro Flugbörse 
  • Lange Straße: Friseur Erdem, iffland hören, Reisebüro First, Frauenzimmer, Tollkühn, Raphaels Tee - Wein- Feinkost, Weltladen Regentropfen, Leitermann Schlafkultur
  • Metzgerstraße: PLUM, Witt-Weiden, Näharena, Spiel & Phantasie, Handwerk zum Festpreis, Münzen & Goldgalerie, Optik Bengel, Gugelhupf
  • Klosterstraße: Couture & Cupcakes, Steffi ‘s Kindermoden,  Galerie M, Hörgeräte Friederichs
  • Gustav-Rée-Anlage: Maurer Kaffeewelten
  • Küfergasse: Buchhandlung Alpha, Grudwigl Konzeptagentur 
  • Vitus-Burg-Straße: Fuhrer Sports & Lifestyle
 

Abbrucharbeiten auf dem Areal des Rée Carré beginnen 11.08.2017

Nachdem es aufgrund von brütenden Mauerseglern, die in Gebäuden auf dem Gelände des zukünftigen Rée...

Nachdem es aufgrund von brütenden Mauerseglern, die in Gebäuden auf dem Gelände des zukünftigen Rée Carré in Offenburg ihre Nester haben, zu Verzögerungen kam, werden die Abbrucharbeiten nun in der kommende Woche beginnen. Darüber informierte der Investor OFB in einer Pressemitteilung.

Ein sachkundiger Ornithologe habe vergangene Woche das Areal erneut auf mögliche dort lebende Mauersegler geprüft. Seine Untersuchung habe ergeben: Zurzeit gibt es auf dem gesamten Areal nur noch wenige bewohnte Nester. Die dort nistenden Vögel würden in den nächsten Tagen ausgeflogen sein und bis dahin von den Vorbereitungen zu den Abbrucharbeiten nicht gestört.

Die OFB Projektentwicklung kündigte an, dass die Abbrucharbeiten ab Montag, dem 14. August, zunächst an dem Eckgebäude in der Hauptstraße/ Gustav-Rée-Anlage der ehemaligen Metzgerei Burg starten. Der Abbruch der alten Sparkasse erfolge Anfang September. Ende dieses Jahres sollen die gesamten Abbruchmaßnahmen vollendet sein. Die Erdarbeiten und die Sicherung der Baugrube erfolgen dann bis Ende März 2018.

 

Zentral parken, entspannt einkaufen – Neuer Flyer 08.08.2017

Der Informationsflyer zum Parken in der Offenburger Innenstadt steht nun in einer aktualisierten...

Der Informationsflyer zum Parken in der Offenburger Innenstadt steht nun in einer aktualisierten Fassung zur Verfügung. Das handliche Faltblatt bietet eine kompakte Übersicht über alle Parkhäuser und größeren Parkplätze.

Zu allen Standorten sind Öffnungszeiten, Gebühren und Anzahl der Stellplätze vermerkt, ebenso Einfahrtshöhen der Tiefgaragen, besondere Angebote wie Behindertenparkplätze oder für Frauen reservierte Stellplätze sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Die Neuauflage des Flyers stellt zudem die beiden neuen Parkmöglichkeiten heraus, die im letzten Jahr westlich der Innenstadt entstanden sind: Sowohl vom Parkplatz Am Unteren Mühlbach wie auch vom Parkhaus Zentrum West ist die Innenstadt bequem und schnell zu Fuß zu erreichen.

An eigens gekennzeichneten Parkmöglichkeiten bietet die Stadt Offenburg zusammen mit dem Offenburger Einzelhandel eine Parkgebührenrückerstattung an. Über einen Abriss am Parkschein, den Kunden in vielen Offenburger Geschäften bei einem Einkauf ab zehn Euro eintauschen können bzw. durch eine entsprechende Buchung auf der Parkkarte an der Ladenkasse, parken Kunden dann um 0,50 Euro günstiger.

In den beiden städtischen Tiefgaragen Marktplatz und City-Parkhaus sowie den weiteren fünf privat betriebenen Tiefgaragen stehen den Besucher/innen insgesamt über 1800 Stellplätze zur Verfügung. Einschließlich der oberirdischen Parkplätze listet der Flyer insgesamt mehr als 2600 Parkgelegenheiten in der Innenstadt bzw. in fußläufiger Entfernung auf.

Die zweite Auflage des Flyers „Parken in Offenburg“ liegt in allen Tiefgaragen, im Eingangsbereich des Historischen Rathauses sowie den Bürgerbüros am Fischmarkt und im Technischen Rathaus, weiter in allen Geschäften in der Innenstadt zum Mitnehmen aus. Ein PDF-Download ist hier möglich.

Aktuelle Informationen finden sich auch jederzeit unter www.tbo-offenburg.de/zentralparken.

 

Bau-Info #8: Ausrüstung im Untergrund 04.08.2017

Die Verlegung des neuen Pflasters am Lindenplatz rückt näher. Bevor die Pflasterkolonne übernehmen...

Die Verlegung des neuen Pflasters am Lindenplatz rückt näher. Bevor die Pflasterkolonne übernehmen kann, sind allerdings die Tiefbauer weiter im Untergrund am Werk. Zum ersten Mal wurde diese Woche auch direkt vor dem Gebäude von Karstadt gearbeitet.

Dort entfernten die Arbeiter diese Woche auf einer Fassadenhälfte die letzten Reste des alten Pflasters. Der Zugang ist jetzt wieder provisorisch hergerichtet, so dass Karstadt gut erreichbar bleibt.

Im Untergrund setzten die Tiefbauer diese Woche mehrere Einbauten: Der erste Unterflurmülleimer wurde zwischen den beiden Linden an der südlichen Platzseite montiert. Mittig im Platz ist nun ein neuer Elektrant als Verteiler für diverse Stromleitungen im Boden verankert. Und auch ein Weihnachtsbaumständer ist Teil der Ausstattung. Damit ist der östliche Teil des Lindenplatzes ist für seine zukünftige Nutzung gut (aus)gerüstet.

Nachdem nun alle Einbauten gesetzt sind, werden erst die Entwässerungsrinnen gesetzt und anschließend die Tragschicht aus Drainbeton betoniert. Darauf kann dann im nächsten Schritt gepflastert werden.

 
Zunftgasse im neuen Look. Foto: Stadt Offenburg

Bau-Info #7: Zunftgasse in neuem Look 28.07.2017

Neuer Auftritt für die Zunftgasse: Als erste Straße im Umbaubereich ist die Gasse zwischen...

Neuer Auftritt für die Zunftgasse: Als erste Straße im Umbaubereich ist die Gasse zwischen Lindenplatz und Lange Straße fertiggestellt. Seit Anfang der Woche sind hier nun vierzehn Fahrradbügel aus Flachstahl auf dem hochwertigen Altstadtparkett montiert. Mit neuem Mobiliar und Grün geht es jetzt auch auf der Terrasse im Café Bistro Barbier wieder richtig los. Fehlt nur noch, dass der Sommer wieder zurückkehrt nach Offenburg.

Die Arbeiter konzentrieren sich jetzt auf den Lindenplatz: Bevor es auch hier ans Pflastern gehen kann, müssen noch verschiedene Vorarbeiten durchgeführt werden.

Gut sichtbar für alle Baustellenbesucher waren diese Woche die hohen Verschalungen um die Lindenbäume. Dort wurden die Fundamente für die neuen Holzdecks betoniert und gleichzeitig die Bäume mit frischem Substrat versorgt. So lassen sich die Ausmaße und Anordnung der neuen Sitzgelegenheiten auf dem Lindenplatz schon gut erkennen. Die Holzaufbauten werden übrigens erst montiert, wenn der Platz fertiggestellt ist.

Auch im Untergrund ging es diese Woche voran: nach der Erneuerung von Leitungen und Hausanschlüssen wurden diese Woche neue Senkkästen und Straßeneinläufe für die Entwässerung eingebaut.

 
Die Gewinner des Innenstadt-Bilderrätsels "Wo ist das bloß?": Melanie, Patrick und Anna Berger. Foto: Stadt Offenburg

Fotorätsel gelöst und Wochenmarkttasche gewonnen 26.07.2017

Die Frage „Wo ist das bloß?“ galt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten....

Die Frage „Wo ist das bloß?“ galt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Die Offenburgerin Melanie Berger wusste die richtige Lösung: Auf dem veröffentlichten Detailfoto war der Schriftzug "Nach den Anlagen im Zwinger" zu sehen, der das Eingangsportal der Max-Wenk-Treppe ziert.

Ausgeschrieben wurde das Gewinnspiel in der letzten Ausgabe der "Innen.Stadt", der OFFENBLATT-Sonderbeilage zum Innenstadtprogramm GO OG. Auch auf der städtischen Facebook-Seite gab es einen Hinweis darauf – so wurde auch Melanie Berger auf das Gewinnspiel aufmerksam.

Die Gewinnerin der Verlosung freute sich zusammen mit ihrem Mann Patrick und ihrer Tochter Anna über eine Markttasche mit frischem Obst, Gemüse, Marmelade, Eiern und Nudeln vom Offenburger Wochenmarkt. Bei der Preisübergabe an der Max-Wenk-Treppe berichtete sie, dass sie als Innenstadtbewohner oft in den Parkanlagen spazieren gehen und den Schriftzug auf dem Foto deshalb rasch erkannten. Bei der Verlosung kam dazu dann noch eine Portion Glück.

Herzlichen Glückwunsch, viel Spaß beim Kochen und guten Appetit! 

Schon gewusst?: Die Treppe trägt den Namen des Offenburger Kaufmanns Max Wenk, dessen Sohn, der Mannheimer Industrielle Adolf-Wenk-Wolff, seinem Vater damit ein Denkmal setzte. Die Treppe wurde von dem bedeutenden Architekten Adolf Abel entworfen und ermöglichst seit 1908 den direkten Zugang von der Hl.-Kreuz-Kirche zum 1899 eröffneten Zwingerpark. Ein Verschönerungsverein hatte sich gür die Umgestaltung der Anlagen außerhalb der Stadtmauer in einen Park mit Schwanenteich und Wasserfontäne eingesetzt.

 

Bau-Info #6: Pflastertourismus 21.07.2017

Rechtzeitig zum Wochenende ist es soweit: Die Zunftgasse ist fertig gepflastert! Der erste sichtbare...

Rechtzeitig zum Wochenende ist es soweit: Die Zunftgasse ist fertig gepflastert! Der erste sichtbare Abschnitt des neuen Stadtbodens trifft auf großes Interesse der Innenstadtbesucher: Einen regelrechten „Pflastertourismus“ registriert Mehmet Ikisivri, Betreiber des Café Bistro Barbier, der nun ab diesem Wochenende seine Gäste auf dem neuen Altstadtparkett bewirten kann. 

Vorangegangen sind anspruchsvolle Arbeiten. „Wir haben es hier mit der Königsklasse der Pflasterverlegung zu tun“, erläuterte Tiefbau-Fachbereichsleiter Andreas Demny anlässlich eines Vor-Ort-Termins. Nach dem Abbruch des alten Bodenbelags und Arbeiten an Versorgungsleitungen im Untergrund wurden zunächst Planum und Tragschicht hergestellt. Dabei musste – unter Berücksichtigung des notwendigen Entwässerungsprofils - ein möglichst ebener Untergrund hergestellt werden. Anschließend wurden kleinere Höhenunterschiede im Übergang zu den Häuserfassaden mit Hilfe von Granit-Kleinsteinpflaster ausgeglichen.

Erst dann konnten die Pflasterer die großen Steine setzen: In der Mitte der Gasse verläuft die neue, heller gefärbte Entwässerungsrinne, rechts und links davon das sogenannte Altstadtparkett. Die Steine wurden bündig verlegt – eine Herausforderung war dabei, das geplante Verlegemuster aus fünf Farben und vier Formaten in die Fläche vor Ort einzupassen. Nach der Verlegung wurden die Fugen mit Sand verfüllt. Beim abschließenden maschinellen Abrütteln drückten die Maschinen die Steine dann im Untergrund fest. Dabei setzte sich der Sand in der Fuge fest, so dass die einzelnen Steine gut verankert sind und sich nicht mehr lösen lassen.

Als letzter Schritt werden in den nächsten Tagen noch vierzehn neue Fahrradbügel gesetzt – mit Platz für bis zu 28 Fahrräder.

 

Bau-Info #5 14.07.2017

Seit Mitte der Woche kann in der Zunftgasse der neue Stadtboden für die Östliche Innenstadt...

Seit Mitte der Woche kann in der Zunftgasse der neue Stadtboden für die Östliche Innenstadt begutachtet werden. Nach den Fassadenanschlüssen aus Kleinsteinpflaster und den hellen Rinnensteinen konnte die Pflastertruppe diese Woche mit der eigentlichen Pflasterverlegung beginnen.

Zwanzig verschiedene Stein-Sorten – fünf Farben in vier Formaten – werden aus Schweden und dem Bayerischen Wald angeliefert. Die damit verbundenen logistischen Prozesse sind aufwändig und müssen sich noch einspielen – derzeit gibt es noch leichte Verzögerungen in der Lieferkette. 

Auf dem Lindenplatz wurde diese Woche an den Fundamenten für die neuen Holzpodeste unter den Linden gearbeitet. Dort stehen auch schon die neuen Unterflurmülleimer bereit, die erstmals in Offenburg am neuen Lindenplatz eingesetzt werden.

Am Samstag, den 15.7., gibt es im Rahmen des Innenstadtmarkts vor dem Historischen Rathaus Gelegenheit, sich näher über die Planungen und Bauarbeiten am Lindenplatz zu informieren. Zum einen kann das neue Bankmodell besichtigt und getestet werden. Zum anderen bietet Andreas Demny, Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr, zwei Führungen über die Baustelle an: Treffpunkt ist um 11 Uhr und um 12 Uhr jeweils am Marktstand Östliche Innenstadt vor dem Historischen Rathaus. Auch zu weiteren Projekten aus dem Innenstadtprogramm GO OG gibt es hier aktuelle Informationen. Die zuständigen Mitarbeiter stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung und freuen sich über einen Besuch!

 

Bau-Info #4 06.07.2017

Mit dem Abbruch des vorhandenen Pflasters sind auf dem Lindenplatz auch die im Untergrund...

Mit dem Abbruch des vorhandenen Pflasters sind auf dem Lindenplatz auch die im Untergrund verankerten Straßenlaternen abgebaut worden. Damit es bis zum Einbau der neuen Lichtstelen dort nicht dunkel bleibt, installierte das E-Werk Mittelbaden diese Woche eine Ersatzbeleuchtung. Die provisorischen Leuchten wurden so aufgestellt, dass sie die Arbeiten möglichst wenig behindern. Natürlich wurde auch darauf geachtet, die Strahler so auszurichten, dass das Licht nicht in anliegende Wohnungen streut.

Im Untergrund bauten die Arbeiter diese Woche zudem Straßeneinläufe für die Entwässerung ein, verlegten die Reserveschleife für die neue Stromleitung und arbeiteten an den Fundamenten für die zukünftigen Holzpodeste unter den Linden.

In der Zunftgasse laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Verlegung des neuen Bodenbelags weiter. Bereits gesetzt sind die neuen Rinnensteine für die mittig verlaufende Entwässerungsrinne sowie die Fassadenanschlüsse aus Granit-Kleinsteinpflaster. Diese sind erforderlich, um kleinere Höhenunterschiede an den Gebäudeanschlüssen auszugleichen, so dass die neuen großformatigen Pflastersteine möglichst ohne große Knicke an der Vorderkante zum Fassadenanschluss eingebaut werden können. Eine Aufgabe für fleißige und ausdauernde Hände sowie ein gutes Gespür für das spätere Pflasterbild!

 

 

 
Beim Innenstadtmarkt am 15.7.2017 präsentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Umsetzungsstand der laufenden Projekte zur Innenstadtentwicklung. Foto: Stadt Offenburg

Innenstadtmarkt mit Baustellenrundgängen 05.07.2017

Zum jährlichen Innenstadtmarkt lädt die Stadt am Samstag,15. Juli, von 10 bis 13 Uhr  direkt vor das...

Zum jährlichen Innenstadtmarkt lädt die Stadt am Samstag,15. Juli, von 10 bis 13 Uhr  direkt vor das Historische Rathaus in der Hauptstraße ein. Die große Informationsveranstaltung zu den verschiedenen Projekten des Innenstadtprogramms GO OG findet damit zum ersten Mal unter freiem Himmel statt.

Beim Innenstadtmarkt präsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung den Umsetzungsstand der laufenden Projekte zur Innenstadtentwicklung und stehen im persönlichen Gespräch gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Oberbürgermeisterin Edith Schreiner wird die Veranstaltung um 10 Uhr eröffnen. Sie freut sich besonders darauf, das neue Bankmodell für die Innenstadt zu präsentieren: „Die Bank wird am Lindenplatz erstmals zum Einsatz kommen – auf dem Innenstadtmarkt laden wir alle Besucherinnen und Besucher zum Probesitzen ein.“ Die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt stellt einen Schwerpunkt des diesjährigen Innenstadtmarkts dar. Besucher können sich nicht nur über Einzelheiten der Planungen informieren, sondern erhalten hier auch den Flyer zum Gewinnspiel „Einkaufen und gewinnen“ in der Östlichen Innenstadt. Als besonderes Highlight bietet Projektleiter Andreas Demny, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr, jeweils um 11 Uhr und um 12 Uhr geführte Rundgänge über die Baustelle am Lindenplatz an. Treffpunkt ist am Stand "Östliche Innenstadt" vor dem Historischen Rathaus.

Wie in den vergangenen Jahren auch werden Vertreter der OFB als Investor des neuen Einkaufsquartiers Rée Carré am Innenstadtmarkt teilnehmen, um das Vorhaben näher zu erläutern und Fragen zu beantworten. Am Stand des Stadtteil- und Familienzentrums ist Mitmachen gefragt: Wie sieht die Innenstadt aus Kindersicht aus? Große und kleine Besucherinnen sind eingeladen, auf einem großen Stadtplan zu markieren, welche Orte in der Innenstadt für Kinder besonders von Bedeutung sind. An weiteren Ständen werden der Lichtmasterplan als neues Beleuchtungskonzept für die Innenstadt und die Ergebnisse des Standort-Checks Innenstadt präsentiert. Vielfältige Informationsmaterialien zum Mitnehmen runden das umfangreiche Angebot ab. 

Mit dem Auftritt mitten in der Innenstadt möchte die Stadtverwaltung auch neue Zielgruppen ansprechen und für die Innenstadtentwicklung interessieren: „Der samstägliche Einkaufsbummel lässt sich prima mit einem Besuch unseres Innenstadtmarkts verbinden“, lädt die Leiterin des Innenstadtprogramms, Offenburgs Stadtentwicklerin Kirstin Niemann, ein.

  • 15.07.2017 10:00 Uhr
  • Vor dem Rathaus, Hauptstraße
  • Stadt Offenburg, Innenstadtprogramm GO OG
 
Befragung: Was halten die Kunden von der Offenburger Innenstadt als Einkaufs- und Aufenthaltsort? Foto: Michael Bode

Innenstadt kommt gut an 04.07.2017

Die Ergebnisse der ersten Runde des „Standort-Checks Innenstadt“ waren Thema bei der Sitzung des...

Die Ergebnisse der ersten Runde des „Standort-Checks Innenstadt“ waren Thema bei der Sitzung des Haupt- und Bauausschusses am 3. Juli. Gerhard Beck von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) aus Ludwigsburg präsentierte die Auswertung der Kundenbefragung, Passantenzählung und Datenerhebung vom Oktober 2016. Sein Fazit: Die Offenburger Innenstadt punktet vor allem mit ihrer hohen Aufenthaltsqualität und dem attraktiven Stadtbild. Städtebauliche Qualität und besondere Pluspunkte wie der Wochenmarkt sollten daher auch in Zukunft im Fokus der Stadtentwicklung liegen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann hier heruntergeladen werden. In der aktuellen Ausgabe der Innen.Stadt–Zeitung findet sich zudem ein ausführlicher Artikel zum Standort-Check.

 
Bauleiter und Ansprechpartner: Marco Schappacher vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr, Abteilung Straßen/Brücken. Foto: Stadt Offenburg/Jigal Fichtner

Mit Engagement und Einsatz am Lindenplatz 03.07.2017

Interview mit Marco Schappacher vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr, städtischer Bauleiter für die...

Interview mit Marco Schappacher vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr, städtischer Bauleiter für die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt.

Seit Ende Mai wird der Lindenplatz neu gestaltet, die Lange Straße und die Gustav-Rée-Anlage folgen ab 2018. Was ist das Besondere an dieser Baustelle?

Marco Schappacher: Das sind zum einen die Gegebenheiten hier mitten in der Innenstadt. Wir haben einen regen Publikums- und Geschäftsverkehr, den wir so wenig wie möglich einschränken wollen. Gleichzeitig haben wir in den gewachsenen baulichen Strukturen nur begrenzt Platz zum Arbeiten. Zum anderen gehen wir – insbesondere im Interesse der Geschäftsleute – in sehr kleinteiligen Bauabschnitten vor. Dadurch möchten wir die Belastungen vor den einzelnen Gebäuden möglichst kurz halten. Gleichzeitig bringt das aber erhöhte Anforderungen an die Abwicklung und Koordination der verschiedenen Maßnahmen mit sich.

Worin genau besteht Ihre Aufgabe als Bauleiter?

Marco Schappacher: Zunächst bin ich Ansprechpartner für alle Anlieger der Baumaßnahme – ob Geschäfte, Anwohner oder Eigentümer. Da geht es zum Beispiel um Informationen zu Bauabläufen und um bauliche Abstimmungen an den Übergängen zwischen Platz und Gebäuden. Dazu gehört auch die Vermittlerrolle zwischen der Baufirma und den Anliegern, die manchmal unterschiedliche Anforderungen äußern. Meine Aufgabe ist zudem die Baustellenüberwachung – das bedeutet unter anderem, zu kontrollieren, dass die richtigen Materialien eingebaut werden, und dass der Zeitplan eingehalten wird.

Was wünschen Sie sich für den weiteren Ablauf der Baumaßnahme?

Marco Schappacher: Ich hoffe zunächst natürlich auf einen reibungslosen  und unfallfreien Bauablauf und wünsche mir, dass sich alle Beteiligten weiterhin engagiert dafür einsetzen. Alle Besucher der Innenstadt lade ich ein, sich regelmäßig die Fortschritte anzuschauen und den Cafés und Geschäften im Umbaubereich die Treue zu halten – für eine durchgängige Erreichbarkeit ist gesorgt.

 
Wo ist das bloß? Wer weiß, wo dieses Foto aufgenommen wurde, kann eine Tasche mit Waren vom Offenburger Wochenmarkt gewinnen. Foto: Stadt Offenburg

Gewinnspiel "Wo ist das bloß?" 01.07.2017

Diese Frage gilt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Wissen Sie, wo in...

Diese Frage gilt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Wissen Sie, wo in der Offenburger Innenstadt das Foto aufgenommen wurde? Dann schicken Sie Ihre Antwort bis zum 20. Juli an innenstadt@offenburg.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Unter allen richtigen Einsendungen wird eine Markttasche mit frischen Waren vom Offenburger Wochenmarkt verlost. Viel Erfolg!

 

Bau-Info #3 30.06.2017

Beim Aktionstag „Buddeln & Bummeln“ am vergangenen Samstag war die Baustelle am Lindenplatz fest in...

Beim Aktionstag „Buddeln & Bummeln“ am vergangenen Samstag war die Baustelle am Lindenplatz fest in der Hand kleiner Baggerfahrerinnen und Burgenbauer, die mit großer Kompetenz und Kreativität ihre eigene Version der Neugestaltung umsetzten.

Am Montag übernahmen dann allerdings wieder die „Großen“. Diese Woche standen vor allen Dingen Arbeiten in der Zunftgasse zur Umsetzung der Entwässerung und zum Aufbau der Tragschicht an. Unter anderem wurden Einlaufschächte und Rinnensteine gesetzt.

Eine Aufgabe für die Bauleiter war diese Woche auch die weitere Vorbereitung der zukünftigen Beleuchtung. Im Zuge der Neugestaltung erhält der Lindenplatz eine neue Ausleuchtung: Zwölf schmale Lichtstelen werden rund um den Platz verteilt für eine angenehme Lichtstimmung sorgen.  Um städtebaulich markante Gebäude besser in Szene zu setzen, werden – in Abstimmung mit den Eigentümern – zudem einzelne Gebäude bzw. Fassadenelemente gezielt angeleuchtet. Diese Woche wurden die Standorte für Stelen und Bodenstrahler noch einmal im Detail überprüft und abgestimmt. So können im Zuge der Tiefbauarbeiten in den nächsten Wochen die notwendigen Bodenvorbereitungen und Leitungsverlegungen durchgeführt werden.

 

Bau-Info #2 23.06.2017

Beim Bauen im Bestand – und besonders in einer historischen Innenstadt wie in Offenburg – begegnet...

Beim Bauen im Bestand – und besonders in einer historischen Innenstadt wie in Offenburg – begegnet man immer wieder der Vergangenheit. Mit der Geschichte des Lindenplatzes, der übrigens erst in den 1980er Jahren tatsächlich zum Platz geworden ist, werden wir uns ein anderes Mal an dieser Stelle ausführlicher beschäftigen. Spuren vergangener Umbaumaßnahmen waren diese Woche immer wieder Thema für die Bauarbeiten am Lindenplatz.  

Die für Strom, Wasser, Abwasser und Kommunikationsleitungen zuständigen Versorgungsunternehmen nutzen derzeit die Chance, dass im Zuge des Umbaus der Untergrund des Lindenplatzes offengelegt wird. Jetzt können Leitungen neu verlegt oder ausgetauscht und Hausanschlüsse saniert werden. Dabei wurden die Verantwortlichen diese Woche mit überraschend aufwändig einbetonierten Hausanschlüssen und festsitzenden Schiebern an Wasserleitungen konfrontiert. Die Arbeiter mussten Bagger mit Abbruchmeißel  einsetzen, um die in die Jahre gekommene Versorgungsinfrastruktur freizulegen und Platz für die neuen Leitungen zu schaffen. 

Und weil der Platz nicht als Ganzes, sondern kleinteilig umgebaut wird, damit im Interesse von Anliegern und Kunden die Beeinträchtigungen an einzelnen Gebäuden minimiert werden, müssen die Projektleiter immer wieder kreative Lösungen finden: so ging es zum Beispiel diese Woche um die Erneuerung der Stromleitung, die von Ost nach West unter dem Platz verläuft, aber derzeit nur bis Höhe der Zunftgasse schon im Untergrund verlegt werden kann.  Die Lösung: die Kabellänge für den westlichen Teil des Lindenplatzes wird zunächst in einem sogenannten kleinen Kopfloch verbleiben und dann im Herbst während der Arbeiten am westlichen Teil durchgezogen. Erst dann wird der Strom von der im Untergrund verbleibenden alten öl-ummantelten Leitung auf das neue Kabel umgehängt.

Eine erste Fertigstellungsmeldung kann diese Woche auch verkündet werden: sechs neue Fahrradbügel aus verzinktem Stahl stehen ab kommender Woche den Innenstadtbesuchern an der Ostseite des Gasthauses Zauberflöte zur Verfügung.

Wer sich selbst ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten machen will, dem sei ein Besuch in der Östlichen Innenstadt am morgigen Samstag, den 24. Juni empfohlen: beim Aktionstag „Buddeln &  Bummeln“ gibt es neben Kinderbaustelle und Sonderaktionen in Geschäften auch Informationen zur Baumaßnahme an den städtischen Infoständen an Lindenplatz und Klosterplatz.

 

Spiel und Spaß auf der Kinderbaustelle 22.06.2017

Das wird ein unvergesslicher Familienausflug! Beim "Aktionstag Östliche Innenstadt" am kommenden...

Das wird ein unvergesslicher Familienausflug! Beim "Aktionstag Östliche Innenstadt" am kommenden Samstag gibt es Mitmachaktionen und Sonderangebote in zahlreichen Geschäften. Am Lindenplatz und am Klosterplatz warten zwischen 10 und 16 Uhr besondere Attraktionen auf alle großen und kleinen Innenstadtbesucher. Dort informiert die Stadt Offenburg zudem über die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt.

Lindenplatz:
Hier dürfen sich Jungs und Mädchen kreativ auf der Kinderbaustelle austoben. Dafür werden extra sechs Tonnen Sand aufgeschüttet. Wer wohl mit Spielzeugbagger oder Schaufel die meisten Murmeln findet? Die Eltern können sich derweil aus erster Hand über den Baufortschritt informieren und anschließend – den Nachwuchs immer im Blick – im Straßencafé einen Latte Macchiato genießen. Am Food-Truck gibt's dann nach getaner Arbeit einen Gourmet-Burger.

Klosterplatz:
Familienfreundlich ist auch das Angebot am Klosterplatz in der Lange Straße. Bei Live-Musik können sich die Kleinen phantasievoll schminken lassen. Für den Hunger und Durst zwischendurch gibt's ein Kaffee-Mobil mit Spezialitäten von Mauers Kaffeewelten und leckeren Cupcakes am Stand von Couture&Cupcakes.

  • 10.06.2017 10:00 Uhr
  • Lindenplatz, Klosterplatz/Lange Straße, Seitengassen
  • Stadt Offenburg
 

Bau-Info #1 16.06.2017

 Wer diese Woche im Umbaubereich unterwegs war, hat es schon gesehen: Die Bauarbeiten sind nach den...

 Wer diese Woche im Umbaubereich unterwegs war, hat es schon gesehen: Die Bauarbeiten sind nach den ersten Arbeiten in der Zunftgasse nun auf dem Lindenplatz angekommen.

Früher als geplant sind die Bagger bereits jetzt auf dem Platz im Einsatz, da aufgrund von Lieferverzögerungen beim neuen Pflasterbelag die Arbeiten in der Zunftgasse vorübergehend ruhen.

Diese Woche wurden zunächst verschiedene Leitungsgräben ausgehoben, damit Strom-,  Gas- und Wasserleitungen verlegt und erneuert werden können. Wichtig in dieser ersten Arbeitsphase ist die Abstimmung zwischen den zuständigen Versorgungsunternehmen und der Baufirma, damit die Arbeiten effizient ablaufen. Marco Schappacher, Bauleiter der Stadt Offenburg, berichtet: „Es ist immer wieder spannend, was im Untergrund zum Vorschein kommt. Auf dem Lindenplatz haben wir zum Beispiel mehrere große Findlinge, aber auch größere Betonreste von älteren Baumaßnahmen gefunden. Diese müssen jetzt erst einmal entsorgt werden, bevor die Leitungen gelegt werden können.“ Übrigens: Ersatz für die vor dem Karstadt-Gebäude entfernten Fahrradständer wird es in Kürze an der Bahnseite des Haus Zauberflöte geben. Später kommen dann auch neue Fahrradbügel vor Karstadt dazu. 

Während der Arbeiten an diesem östlichen Teil des Lindenplatzes achten die Bauarbeiter besonders auf den Schutz der vier Linden, denen der Platz seinen Namen zu verdanken hat. Dazu werden umfangreiche Schutzvorkehrungen getroffen: Die Baumstämme werden mit Rohren und Brettern verkleidet. Zusätzlich stabilisiert werden die Bäume durch die bereits im Boden eingelassenen Betonringe, die auch den engeren Wurzelbereich schützen. Die Baufirma ist zudem zur regelmäßigen Bewässerung der Bäume und Befeuchtung des Wurzelschutzes verpflichtet.

Wie es am Lindenplatz weitergeht, lesen Sie kommende Woche an dieser Stelle.

 

Aktionstag "Buddeln & Bummeln" 14.06.2017

Am Samstag, den 24. Juni, lohnt sich ein Besuch in der Offenburger Innenstadt ganz besonders: Vom...

Am Samstag, den 24. Juni, lohnt sich ein Besuch in der Offenburger Innenstadt ganz besonders: Vom Lindenplatz über die Lange Straße und ihre Seitengassen bis hoch zum Klosterplatz warten zwischen 10 und 16 Uhr besondere Attraktionen auf alle großen und kleinen Innenstadtbesucher.  

Eine Kinderbaustelle am Lindenplatz lädt die kleinen Gäste zum Buddeln und Baggern ein, während die Großen am Foodtruck mit Gourmet-Burgern und bei den Sonderangeboten der umliegenden Cafés und Geschäfte auf ihre Kosten kommen. Dabei sind Karstadt, Eiscafé Palazzo, Lang’s Backstube und Café Bistro Barbier.

Auch der Klosterplatz bietet mit Kinderschminken, einem Kaffeemobil mit Spezialitäten von Maurer Kaffeewelten und leckeren Cupcakes am Stand von Couture&Cupcakes Spaß und Genuss für Kinder und Eltern. Am Nachmittag gibt es dazu Live-Musik vom Duo „Come together“. Um den Klosterplatz herum bieten diese Geschäfte Rabatt-Aktionen und Erlebnis-Shopping: Damenbekleidung Gabriele Teufel (Lange Straße), Tintenfässle und Friseursalon Astrid Hansen (Küfergasse), Fuhrer Sports & Lifestyle (Vitus-Burg-Straße).

Beim Bummeln durch die Geschäfte in der Lange Straße und den Seitengassen sind viele weitere Mitmachaktionen und Sonderangebote für Groß und Klein zu entdecken – vom „Blick ins eigene Ohr“ über Armbrustschießen für Kinder bis zu Spezialitäten-Verkostungen und Give-Aways aus der Stickmaschine. Hier heißen Sie folgende Geschäfte willkommen: iffland.hören, Tollkühn, Raphaels Tee - Wein - Feinkost, Spiel & Phantasie, Näharena, Witt Weiden, Weltladen Offenburg (Lange Straße/Metzgerstraße), Andrea Kuhn Schmuck (Glaserstraße), Friseur pure A und Handydoc (Strohgasse).

Kommen Sie vorbei, folgen Sie den roten Luftballons und entdecken Sie die Vielfalt der Östlichen Innenstadt! 

Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Offenburg und der Geschäftsinhaber im Rahmen der Neugestaltung der Östlichen Innenstadt. Weitere Informationen zu den seit Mai 2017 laufenden Maßnahmen gibt es am 24. Juni an den Infoständen der Stadt am Lindenplatz und am Klosterplatz oder unter www.innenstadt-offenburg.de/bau-info.

 

Sparkassen-Abriss-Party 12.06.2017

Die alte Sparkassen-Geschäftsstelle in der Gustav-Rée-Anlage hat ihren Dienst getan. Doch bevor die Baustellenfahrzeuge vorfahren, öffnen sich noch einmal die Türen für die große Abschiedsparty mit HITRADIO OHR und der Sparkasse Offenburg/Ortenau. Die Gäste erwartet eine einmalige „Pop up“ Party in den Räumlichkeiten des ehemaligen Sparkassengebäudes mit den HITRADIO OHR DJs und Party bis zum Morgengrauen! Infos...

Die alte Sparkassen-Geschäftsstelle in der Gustav-Rée-Anlage hat ihren Dienst getan. Doch bevor die Baustellenfahrzeuge vorfahren, öffnen sich noch einmal die Türen für die große Abschiedsparty mit HITRADIO OHR und der Sparkasse Offenburg/Ortenau.
Die Gäste erwartet eine einmalige „Pop up“ Party in den Räumlichkeiten des ehemaligen Sparkassengebäudes mit den HITRADIO OHR DJs und Party bis zum Morgengrauen!
Infos unter http://www.hitradio-ohr.de/event/die-sparkassen-abriss-party
Tickets im Vorverkauf: 7,00€. Tickets an der Abendkasse: 10,00 €

 
Im Jahr 2015 war das Nachbarschaftsfest in der Grabenallee ein voller Erfolg. Dieses Jahr wird es eine Wiederholung geben. Foto: suwa wortwahl

Haus- und Nachbarschaftsfeste in der Innenstadt 01.06.2017

Haben Sie Lust, Ihre Nachbarn besser kennenzulernen? Dann feiern Sie doch in diesem Sommer ein...

Haben Sie Lust, Ihre Nachbarn besser kennenzulernen? Dann feiern Sie doch in diesem Sommer ein gemeinsames Fest! Das Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt hilft gerne weiter, wenn Sie Unterstützung bei der Planung benötigen oder Materialien für das Fest ausleihen möchten. Bierzeltgarnituren, Sonnenschirme, Pavillons, Grills, Lichterketten und sogar Spielmaterial stehen kostenlos zur Verfügung.

Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es die „Sommer der Haus- und Nachbarschaftsfeste“. Unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner unterstützt die Stadt Offenburg Nachbarschaften in der gesamten Stadt bei der Organisation von gemeinsamen Festen. In der Stadtmitte wird das nachbarschaftliche Miteinander im Rahmen des Projekts „Leben und Wohnen in der Innenstadt“ gefördert. Konkrete Unterstützung bei der Planung eines Nachbarschaftsfest bietet auch ein Flyer mit Organisationsplakaten, der hier heruntergeladen werden kann.

Während bei manchen Festen das gegenseitige Kennenlernen im Fokus steht, gehört anderenorts das gemeinsame Feiern schon zur Tradition und ist fester Bestandteil des nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Neben dem Spaß am Feiern haben die Festgemeinschaften obendrein auch noch die Chance, etwas zu gewinnen. Sponsoren stellen Preise zur Verfügung, die gleichzeitig eine Grundlage fürs Nachbarschaftsfest bilden können:

5 x je ein Fass Bier à 15 Liter
5 x je eine Grillplatte für zehn Personen
5 x je eine Kiste Apfelsaft
5 x je ein Sortiment mit sechs Flaschen Wein

Melden Sie Ihr Fest einfach bis zum 30. Juni an, um an der Verlosung teilzunehmen: Entweder beim Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt (Tel.: 0781–93228611, E-Mail: sfz.innenstadt@offenburg.de) oder online unter www.offenburg.de/nachbarschaftsfeste

 

Grabenallee muss saniert werden 01.06.2017

Nachdem am Freitag zwischen Ortenberg und Elgersweier die Umgehungsstraße eingeweiht wird, steht nun die Sanierung der Grabenallee an. In den vergangenen Wintern wurde die Straße stark in Mitleidenschaft gezogen. So ist es an der Zeit, die Fahrbahndecke und auch den Untergrund zu erneuern. Die Bauzeit beträgt sechs Wochen, also bis Mitte Juli. Wie Verkehrschef Andreas Demny gemeinsam mit Markus Seger, zuständig im...

Nachdem am Freitag zwischen Ortenberg und Elgersweier die Umgehungsstraße eingeweiht wird, steht nun die Sanierung der Grabenallee an. In den vergangenen Wintern wurde die Straße stark in Mitleidenschaft gezogen. So ist es an der Zeit, die Fahrbahndecke und auch den Untergrund zu erneuern. Die Bauzeit beträgt sechs Wochen, also bis Mitte Juli.

Wie Verkehrschef Andreas Demny gemeinsam mit Markus Seger, zuständig im Fachbereich Verkehr für Straßen und Brücken, vor der Presse erläuterte, wird in der Grabenallee in vier Abschnitten gearbeitet. Zunächst wird ab Dienstag, 6. Juni, die Kreuzung Stadtbuckel/Hauptstraße/Grabenallee erneuert – je eine Fahrbahnseite, macht zusammen zwei Bauabschnitte. Der dritte und vierte Abschnitt betrifft dann die Grabenallee bis zur Fußgängerampel an der Gymnasiumstraße. 

Grundsätzlich, so Bauleiter Nicolas Knäble von der gleichnamigen Baufirma, wird die Straße halbseitig gesperrt. Stadteinwärts kann sie also in den sechs Wochen Bauzeit befahren werden. Stadtauswärts ist eine Umleitung ab der Kreuzung Lange Straße/Zähringer Straße ausgeschildert. Diese führt über die Stegermattstraße bis zur Kronenstraße. Die Parkplätze in der Badstraße können in dieser Zeit nicht benutzt werden. 

Autofahrern, die Richtung Autobahn fahren möchten, wird der Weg über die Ortenberger Straße und den Südring empfohlen. Der dürfte auch deshalb wieder etwas weniger frequentiert sein, weil die Verbindung zwischen Ortenberg und Elgersweier offen ist.

Die Grabenallee gilt als ausgelastet, fahren hier doch täglich an die 19.000 Fahrzeuge durch. Es könne also zu Staus in den Hauptverkehrszeiten kommen, so Demny, obwohl der Beginn der Bauarbeiten bewusst in die Pfingstferien gelegt wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 27.000 Euro – dafür hat die Straße dann eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren.

 
Baubürgermeister Oliver Martini setzte am 23.05.2017 den Startschuss für die Neugestaltung des Lindenplatzes. Foto: Christoph Lötsch

Baustellenvesper auf dem Lindenplatz 24.05.2017

Baubürgermeister Oliver Martini setzte am Dienstag den Startschuss für die Neugestaltung der...

Baubürgermeister Oliver Martini setzte am Dienstag den Startschuss für die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt. Beim Baustellenvesper mit Geschäftsinhabern, Anwohnern und Stadträten skizzierte er die Entwicklung dieses Schlüsselprojekts aus dem Innenstadtprogramm GO OG: Nach dem Planungswettbewerb im Frühjahr 2015 und dem anschließenden Bürgerdialog im Herbst 2015, der Planungsarbeit und dem Baubeschluss vom Herbst 2016 wird mit dem Umbau am Lindenplatz der erste Abschnitt der Neugestaltung der östlichen Innenstadt umgesetzt.

Anfang der Woche hat die Firma Grafmüller aus Zell am Harmersbach mit den Kanalarbeiten in der Zunftgasse begonnen. Aufgrund des morgigen Feiertages und des Brückentages am Freitag werden Bauleiter Ulli Danner und sein Team die Arbeiten am kommenden Montag fortsetzen. Wer über das lange Wochenende über den Lindenplatz läuft, sieht dort bereits ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Geschäftstreibenden im Umbaugebiet: Auf personalisierten Bauzaunbannern rund um die Baustelleneinrichtungsfläche heißen Geschäftsinhaber und -mitarbeiter ihre Kunden herzlich Willkommen. Auch Bürgermeister Martini appellierte beim Baustellenvesper an die Offenburger: „Bleiben Sie den Geschäften auch während der Umbauzeit treu!“ Die Stadt habe sich große Mühe gegeben, den Bauablauf behutsam zu planen. Alle Läden, Cafés, Restaurants und Dienstleister in der östlichen Innenstadt sind daher während der Neugestaltung der Straßen und Plätze durchgängig erreichbar.

Mehr Informationen zur Neugestaltung, den Bauabläufen und begleitenden Aktionen stehen auf dieser Website in der Rubrik Bau-Info zur Verfügung.

 

Baustellen-Bonus-Aktion 22.05.2017

Während in der östlichen Innenstadt Straßen und Plätze umgestaltet werden, lockt dort beim Einkaufen...

Während in der östlichen Innenstadt Straßen und Plätze umgestaltet werden, lockt dort beim Einkaufen eine attraktive Gewinnchance: In jedem teilnehmenden Geschäft und Café erhalten die Kunden bei ihrem Besuch einen Stempel. Wer zwölf Stempel gesammelt hat, kann mit dem ausgefüllten Stempelpass an der Verlosung teilnehmen. Als Preise winken 20 Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Euro, die in allen 31 teilnehmenden Geschäften eingelöst werden können. Einsendeschluss ist der 15. September 2017.

Die Flyer mit dem Stempelpass gibt es in den teilnehmenden Geschäften am Lindenplatz (Bäckerei Lang, Eiscafé Palazzo, Flugbörse Reisebüro, Karstadt, Reinigung Plank), in der nördlichen Lange Straße (First Reisebüro, Frauenzimmer, Friseur Erdem, iffland hören, Leitermann Schlafkultur, Raphaels Tee - Wein - Feinkost, Tollkühn, Weltladen Regentropfen), der Gustav-Rée-Anlage (Maurer Kaffeewelten) und den angrenzenden Gassen und Straßen (Buchhandlung Alpha, Café Bistro Barbier, Couture & Cupcakes, Fuhrer Sports & Lifestyle, Galerie M, Grudwigl Konzeptagentur, Handwerk zum Festpreis, Hörgeräte Friederichs, L'TUR, Münzen & Goldgalerie, Näharena/ Textil-Eck Herrbrich, Optik Bengel, PLUM, Spiel & Phantasie, Steffi's Kindermoden, Witt-Weiden und Zum alten Guglhupf). Als PDF kann der Flyer hier heruntergeladen werden.

 

Stadt kämpft mit hohen Baupreisen 18.05.2017

Der Hauptausschuss hat am vergangenen Montag zusätzliche Mittel von einer Million Euro für das Projekt „Östliche Innenstadt“ in den Nachtragshaushalt 2017 eingestellt. Gleichzeitig wurden auf Vorschlag der Verwaltung Einsparungen für den Lindenplatz, die Lange Straße und die Gustav-Rée-Anlage von insgesamt 444.000 Euro beschlossen.  Der städtische Projektleiter Andreas Demny erläuterte vor dem Gremium, dass...

Der Hauptausschuss hat am vergangenen Montag zusätzliche Mittel von einer Million Euro für das Projekt „Östliche Innenstadt“ in den Nachtragshaushalt 2017 eingestellt. Gleichzeitig wurden auf Vorschlag der Verwaltung Einsparungen für den Lindenplatz, die Lange Straße und die Gustav-Rée-Anlage von insgesamt 444.000 Euro beschlossen. 

Der städtische Projektleiter Andreas Demny erläuterte vor dem Gremium, dass Preisabfragen bei den potenziellen Steinlieferanten den Kostenberechnungen zugrunde lagen. Als dann lediglich drei von neun Firmen auf die Ausschreibung reagierten, waren die Marktpreise deutlich höher. Somit mussten die Kosten für alle drei Bauabschnitte auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses Lindenplatz um 1,6 Millionen Euro angehoben werden.

„Die Kostensteigerung ist ärgerlich, aber wir wollten den Qualitätsstandard der Natursteine halten“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Albert Glatt. Sinnvoll sei es, die Holzdecks nicht zu beleuchten und auf den Umbau der Hauptstraße beim künftigen Rée-Carré zu verzichten. Gerhard Schröder, SPD, meinte, es sei von Anfang an klar gewesen, „dass wir einen hohen Standard, was richtig Gutes, in der Innenstadt haben wollen“. Ingo Eisenbeiß, Fraktionsvorsitzender der Grünen, äußerte: „1,46 Millionen Euro Kostensteigerung – da bleibt einem erst einmal ein Kloß im Hals stecken. Aber so ist derzeit die Entwicklung im Baugewerbe.“ Hans Rottenecker, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler Offenburg, fragte angesichts der Reduktion der Dicke des Natursteins von 14 auf 12 Zentimeter: „Kann dann der Schwerlastverkehr da noch drüberfahren?“ Die Gegenstimme kam von FDP-Fraktionschef Thomas Bauknecht: „Wir haben den Umbau der Innenstadt von Anfang an abgelehnt, als klar geworden war, dass er mit so hohen Kosten verbunden sein wird.“

Andreas Demny erklärte, dass die Reduzierung der Dicke der Natursteine als eine von mehreren Einsparmaßnahmen funktioniere. Er wies auch darauf hin, dass das Verlegen von Natursteinen immer noch Handarbeit ist.

Der Hauptausschuss beauftragte die Verwaltung zudem, die Ausschreibung des Bauabschnitts Lange Straße erst nach der Sommerpause im September 2017 zu veröffentlichen und nahm die sich daraus ergebende voraussichtliche Fertigstellung dieser Baumaßnahme im März 2019 zur Kenntnis. Mehr Informationen zur Neugestaltung der Östlichen Innenstadt stehen auf dieser Website in der Rubrik Bau-Info zur Verfügung.

 
Frau Moschitz und Herr Schappacher (Mitte) stehen dienstags von 10:30 bis 12:30 Uhr am Baustellen-Infopunkt für Fragen zur Verfügung. Foto: Stadt Offenburg

Jeden Dienstagvormittag: Baustellen-Infopunkt 17.05.2017

Sie haben Fragen zur Baumaßnahme auf dem Lindenplatz? Sie möchten sich im persönlichen Gespräch über...

Sie haben Fragen zur Baumaßnahme auf dem Lindenplatz? Sie möchten sich im persönlichen Gespräch über die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt informieren? Immer dienstags von 10:30 bis 12:30 Uhr gibt es dafür einen städtischen Infostand bei der Sparkassenfiliale an der Ecke Steinstraße/Lange Straße/Lindenplatz – bei gutem Wetter finden Sie ihn draußen und bei schlechtem Wetter drinnen.

Ansonsten beantworten die städtischen Ansprechpartner Ihre Fragen gerne auch telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktdaten finden Sie in der Rubrik FAQs/Service. Dort stehen auch einige häufige Fragen und Antworten zum Nachlesen zur Verfügung.

 

Info-Flyer "Östliche Innenstadt" 15.05.2017

Klein, handlich und informativ: Über die Neugestaltung von Lindenplatz, Lange Straße und...

Klein, handlich und informativ: Über die Neugestaltung von Lindenplatz, Lange Straße und Gustav-Rée-Anlage informiert die Stadt bereits vor Beginn der Baumaßnahme am 22. Mai mit einem Info-Flyer. Erhältlich ist er im Bürgerbüro, im Historischen Rathaus sowie zahlreichen Geschäften in der Östlichen Innenstadt. Als PDF können Sie ihn auch hier herunterladen.

"Alle Geschäfte bleiben erreichbar" – trotz Baustelle. Mit dieser wichtigen Botschaft an die Kunden werden im Flyer auch zahlreiche Läden, Cafés und Restaurants in der Östlichen Innenstadt mit Logo aufgeführt und in einer Karte verortet. Neben dem Info-Flyer haben sich Stadtverwaltung, Händler und Gastronomen im Rahmen eines Arbeitskreises Baustellenmarketing weitere gemeinsame Aktionen ausgedacht: Mit gestalteten Bauzaunbannern, einem Gewinnspiel, einem Aktionstag und vielem mehr sollen die vom Umbau betroffenen Plätze, Straßen und Gassen auch während der Bauphase für die Kunden attraktiv bleiben. Die Mitwirkung an den Aktionen steht allen Geschäften offen, die sich direkt im Umbaubereich (Lindenplatz, nördliche Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage) oder in den zeitweise von Umleitungen bzw. Absperrungen betroffenen Straßen und Gassen befinden. Über alle Aktionen und Veranstaltungen informieren wir rechtzeitig auf dieser Website – es lohnt sich also jederzeit, einen Blick auf die Rubrik "Aktuelles" zu werfen.

 

Einkaufsquartier ist zulässig: Schriftliches Urteil liegt vor 12.05.2017

Im Normenkontrollverfahren Nördliche Innenstadt liegen der Stadt die Urteilsgründe seit dieser Woche vor. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VHG) hat die Anträge auf Normenkontrolle überwiegend als unzulässig bewertet. Lediglich bei einem Antragsteller sah er die Zulässigkeit als gegeben an, hielt den zulässigen Antrag aber für unbegründet.  Formelle Planungsmängel sah der VGH nicht; insbesondere habe...

Im Normenkontrollverfahren Nördliche Innenstadt liegen der Stadt die Urteilsgründe seit dieser Woche vor. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VHG) hat die Anträge auf Normenkontrolle überwiegend als unzulässig bewertet. Lediglich bei einem Antragsteller sah er die Zulässigkeit als gegeben an, hielt den zulässigen Antrag aber für unbegründet. 

Formelle Planungsmängel sah der VGH nicht; insbesondere habe eine Befangenheit der Oberbürgermeisterin bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan nicht vorgelegen. Das Plangebiet unterscheide sich weiter so wesentlich von den Gebietstypen der Baunutzungsverordnung, insbesondere von einem Kerngebiet, dass die Ausweisung eines Sondergebietes rechtlich einwandfrei gewesen sei. Bezüglich der festgesetzten Verkaufsflächenobergrenze für einzelne Sortimente führt der VGH aus, diese steuerten in rechtlich zulässiger Weise die Nutzung von Verkaufsflächen innerhalb des Plangebietes. Abwägungsfehler sah das Gericht weder im Hinblick auf die von den Antragstellern vorgetragene Beeinträchtigung des Denkmalschutzes noch hinsichtlich des Stellplatzbedarfes. Sowohl die verkehrlichen als auch die schalltechnischen Auswirkungen des Plangebietes habe die Stadt rechtlich zutreffend bewertet.

Der VGH stellt zudem klar, dass der Gemeinderat im Rahmen der Abwägung frei und unvoreingenommen darüber entschieden habe, welche städtebauliche Entwicklung und Ordnung im Gemeindegebiet verwirklicht werden solle und hält fest: Gerade in Fällen, in denen eine städtebaulich erforderliche Planung vorliege, die durchaus auch durch private Interessen angestoßen worden sein kann und besonders dann, wenn ein Wettbewerb dem Bebauungsplanverfahren vorausgegangen sei, liege auf der Hand, dass die Planung eine bestimmte Richtung nehme. Dies führe aber nicht zur rechtlichen Bindung des Gemeinderates.

Weiter stellt der VGH fest, dass die Stadt sich selbst das Ziel gesetzt habe, die städtebaulichen Folgen des Einkaufsquartiers Rée Carré auf den bestehenden Einzelhandel in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Dieses Ziel verfehle sie durch ihre Planung nicht.

Die Stadt sieht sich durch das Urteil nicht nur in dem von ihr gewählten Verfahren sondern auch in ihrem zentralen Anliegen bestärkt, die Einkaufsstadt Offenburg einzelhandelsverträglich weiterzuentwickeln. Mehr Informationen zum Einkaufsquartier Rée Carré, das von 2017 bis 2019 nördlich der Gustav-Rée-Anlage entstehen wird, finden Sie hier.

 
Beliebt – der Offenburger Wochenmarkt immer dienstags und samstags von 7.30 bis 13 Uhr. Foto: Stadt Offenburg

Infostand am Wochenmarktfest 05.05.2017

Zum 9. Wochenmarktfest lädt das Stadtmarketing-Team am Samstag, 13. Mai, von 8 bis 13 Uhr mit vielen...

Zum 9. Wochenmarktfest lädt das Stadtmarketing-Team am Samstag, 13. Mai, von 8 bis 13 Uhr mit vielen Überraschungen und Aktionen für Groß und Klein ein. Die rund 70 Marktbeschicker/innen bieten wieder ihre frischen, regionalen Produkte an. Am Lindenplatz gibt es dazu Informationen rund um die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt.

Die Kunden erhalten pro fünf Euro Einkaufswert an den Marktständen ein Los für die Tombola vor dem Historischen Rathaus in der Hauptstraße. Alle Preise – von den Marktbeschickern zur Verfügung gestellt – können dort direkt in Empfang genommen werden. Die Biedermeiergruppe verteilt in ihren historischen Kostümen von 10 bis 13 Uhr Rosen im Auftrag der city partner e.V. – denn schließlich ist am Sonntag, 14. Mai, Muttertag.

Auf dem Lindenplatz und in der Lange Straße kündigt sich die demnächst beginnende Neugestaltung der Östlichen Innenstadt an: Dort wird zusammen mit den Rosen ein Infoflyer verteilt. Von 10 bis 12 Uhr können Besucher/innen am städtischen Infostand auf dem Lindenplatz auch in einem persönlichen Gespräch Fragen stellen und sich umfassend zu den Plänen informieren.

Für die kleinen Besucher stellt wieder der Kleintierzuchtverein Bohlsbach e.V. seine Enten vor und bringt Kaninchen und deren Jungtiere zum Streicheln zu der traditionellen Veranstaltung mit. Darüber hinaus bieten Mitarbeiter/ innen des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt an, Kinder direkt vor dem Rathaus kostenlos zu schminken. Wie bereits im Vorjahr sorgen für musikalische Unterhaltung am Lindenplatz und vor dem Rathaus Linus Colorado, Eileen & Jannik sowie ein Drehorgelspieler.

Auf dem Offenburger Wochenmarkt erhalten die Kunden Obst, Gemüse und Blumen, Fisch, Käse, Fleisch, Wurst und Backwaren ebenso wie Eier, Honig, Tee- und Gewürzspezialitäten. An vielen Ständen sind auch regionale Bio-Produkte erhältlich. Von etwas weiter her, aber genauso frisch, sind die Nudelspezialitäten aus Turin. Das vielfältige Angebot macht Appetit auf Einkaufen, Flanieren, Genießen und Erleben.

 

Baustart in der Östlichen Innenstadt 04.05.2017

Nach langjähriger Planung ist es nun soweit: Am 22. Mai startet am Lindenplatz die Neugestaltung der...

Nach langjähriger Planung ist es nun soweit: Am 22. Mai startet am Lindenplatz die Neugestaltung der Östlichen Innenstadt. Hochwertiges Pflaster in verschiedenen Farbtönen, stilvolle Beleuchtung, Bänke und Holzdecks als Ruheinseln unter den Bäumen sowie ein Brunnen am Klosterplatz werden künftig das attraktive Erscheinungsbild prägen.

„Wir blicken nicht nur in den Norden“, betonte OB Schreiner beim Pressegespräch in Anspielung auf das dort geplante Einkaufscenter Rée Carré. Die Stadtverwaltung schaue auf die gesamte Innenstadt. Mit der gestalterischen Aufwertung des Lindenplatzes als östlichen Eingangsbereich werde ein lang gehegter Wunsch vieler Offenburger/innen Wirklichkeit. Die Rathauschefin versicherte, dass die Stadt alles daran setze, die Beeinträchtigungen während der Bauphase so kurz und gering wie möglich zu halten. Alle Geschäfte, Cafés, Restaurants, Arztpraxen und Dienstleister werden jederzeit weiter erreichbar sein. Zusammen mit den Händlern und Gastronomen sind zudem einige Aktionen geplant.

Der Umbau startet am 22. Mai am Lindenplatz im Bereich der Zunftgasse, dann wandert die Baustelle schrittweise von Osten nach Westen. In zwölf Unterbauabschnitten wird jeweils erst der Untergrund vorbereitet und dann das neue Natursteinpflaster verlegt. Die robusten Pflastersteine stammen aus dem Bayrischen Wald und aus Schweden. In der Mitte des Platzes entsteht ein „Platz im Platz“ aus großformatigen Natursteinplatten (40 x 60cm), der sich vom umgebenden Altstadtparkett (15-35 x 20 cm) absetzt.

Unter den Linden werden künftig vier Holzdecks als Sitzmöbel die derzeit um die Bäume herum angeordneten Metallbänke ersetzen und die große Platzfläche beleben. Zusätzlich werden um den Platz herum fünf Bänke mit und ohne Rückenlehnen zum Verweilen einladen. Beleuchtet wird der neue Lindenplatz durch hochwertige LED-Lichtstelen. Im Zuge der Umbaumaßnahme werden vier unterirdische Abfallbehälter mit großem Fassungsvermögen eingebaut.

Die Lange Straße wird ab Frühjahr 2018 in einen fußgängerfreundlichen, verkehrsberuhigten Stadtraum umgestaltet. Ebenso wie beim Lindenplatz beträgt die Bauzeit auch dort 12 Monate. Die Neugestaltung der Gustav-Rée-Anlage beginnt nach Abschluss der Hochbauarbeiten im neuen Wohn- und Einkaufsquartier Rée Carré. Insgesamt entsteht in der Offenburger Innenstadt so ein attraktiver Rundlauf zwischen Lindenplatz, Lange Straße, Rée Carré, Hauptstraße und Steinstraße.

Bürgermeister Oliver Martini wies im Pressegespräch auch darauf hin, dass aufgrund der starken Wettbewerbssituation im Tiefbau eine Kostensteigerung von 5,93 Millionen Euro auf 6,93 Millionen Euro für die drei Bauabschnitte (siehe Infografik) nicht zu vermeiden ist. Darüber werde im Haupt- und Bauausschuss am 15. Mai ausführlich gesprochen.

 

Der Sommer kann kommen 20.04.2017

Selbst die aktuell gesunkenen Temperaturen können der Blumenpracht in Offenburgs Anlagen nichts antun. Die Technischen Betriebe sind gerade dabei, die Stadt in ein Blütenmeer zu verwandeln. Auch Palmen und sonnenverwöhnte  Pflanzen wie Oleander werden derzeit wieder für ein Leben unter freiem Himmel vorbereitet, um dann mit den Brunnen ein mediterranes Flair in die Innenstadt und die Ortsteile zu zaubern.  Fragt man...

Selbst die aktuell gesunkenen Temperaturen können der Blumenpracht in Offenburgs Anlagen nichts antun. Die Technischen Betriebe sind gerade dabei, die Stadt in ein Blütenmeer zu verwandeln. Auch Palmen und sonnenverwöhnte  Pflanzen wie Oleander werden derzeit wieder für ein Leben unter freiem Himmel vorbereitet, um dann mit den Brunnen ein mediterranes Flair in die Innenstadt und die Ortsteile zu zaubern. 

Fragt man bei Holger Ehret, TBO-Abteilungsleiter Garten- und Landschaftsbau, nach dem Stand der Vorbereitung, kann dieser auf Erfahrung und Auftragslage verweisen. Sein Arbeitsplan ist klar strukturiert: Die Aufträge aus der Stadt und den elf Ortsteilen bestehen in der Jahrespflege. Diese beinhaltet neben dem Auflockern der Blumenbeete auch das Düngen der Pflanzen und des Rasens. 

Bei Letzterem steht derzeit auch die Frühjahrsrenovation an: Wurmkot verstriegeln und Einebnen mit der Igelwalze heißt es jetzt. Doch auch die Palmen und Kübelpflanzen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit: Schon Mitte März wurden sie aus ihrem Winterquartier, der großen Fahrzeughalle auf dem Gelände, geholt und so an das Sonnenlicht gewöhnt, damit sie keinen „Sonnenbrand“ mehr erleiden. Schließlich sollen sie ja bis Ende Oktober das Stadtbild verschönern.

Weil die Palmen frostverträglich bis minus zehn Grad sind, kann ihnen der Nachtfrost nicht mehr gefährlich werden. Bis sie die Innenstadt schmücken können, erhalten sie noch eine Grunddüngung und werden ausgeputzt. Auch die drei Brunnen in der Innenstadt sind gesäubert und fit für die Saison. Aus ihnen und den Wassersprudlern auf dem Marktplatz soll nämlich bereits ab Ende April wieder das in den Sommermonaten so erfrischende Nass fließen. 

Abgerundet wird das sommerliche Stadtbild durch die Bepflanzung der Blumenkübel und der Beete in den Grünanlagen. „Wenn am 15. Mai die Sommerblumen in die Kübel und Beete kommen, freut sich das Gärtnerherz“, lacht Holger Ehret, dem die Leidenschaft für seinen Beruf ins Gesicht geschrieben steht. Sie soll sich auch auf alle übertragen, die Offenburg besuchen, verweilen und sich an dem erfreuen, was Frühling und Sommer zu bieten haben. Und eine Gewissheit mitnehmen: Es grünt und blüht herrlich in und um Offenburg.

 
So soll der neue Quartiersplatz im Rée Carré aussehen. Quelle: OFB Projektentwicklung GmbH

Klage zum Rée Carré abgelehnt 19.04.2017

Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat am 18. April die Klage gegen den...

Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat am 18. April die Klage gegen den Bebauungsplan zur Realisierung des neuen Einkaufsquartiers in der nördlichen Innenstadt abgewiesen. Die Stadt Offenburg wurde in allen Punkten in ihrer Planung bestätigt. Damit ist eine wichtige Hürde genommen auf dem Weg zur Realisierung des Rée Carrés.

„Mit dieser Entscheidung hatten wir nach den Ausführungen in der Verhandlung Anfang April gerechnet. Das Gericht hatte ja bereits deutlich zugunsten der Stadt Position bezogen“, so Oberbürgermeisterin Edith Schreiner im Pressegespräch am Dienstag. „Bis auf einen Antragsteller sind bereits die Anträge unzulässig. Die Planung leidet weder an formellen noch an materiellen Rechtsmängeln. Weiter hat der VGH festgestellt, dass keine Befangenheit vorlag, die Gebietsausweisung als Sondergebiet korrekt war und auch die Festsetzung zur Gesamtverkaufsfläche und die Verkaufsflächenobergrenze rechtlich einwandfrei ist.“

Die Antragsteller hatten auch verkehrliche Bedenken vorgetragen, die der VGH aber zerstreute. Weder sei der Stellplatzbedarf fehlerhaft berechnet, noch sei eine Überlastung des Straßennetzes infolge der Planung zu befürchten.

Die Revision hat der VGH nicht zugelassen. - Die Entscheidung könnte aber noch vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angefochten werden.

OB Schreiner zeigte sich erleichtert, dass die städtischen Planungen in allen Punkten bestätigt wurden.

Konstruktives Miteiander

Die konstruktive Zusammenarbeit mit den City Partnern sieht die Stadt durch den Prozess und seinen Ausgang nicht gefährdet - vielmehr haben nun alle Klarheit. „Nun möchten wir Hand in Hand mit den City Partnern tragfähige, zukunftsorientierte Perspektiven für unsere attraktive Einkaufsstadt Offenburg entwickeln“, betonte Schreiner.

Eröffnung 2019

Wie Investor OFB im April darlegte, wird der Bauantrag Anfang Mai eingereicht, im Sommer soll nach den Abrissarbeiten Baubeginn sein und es sollen auch schon 50 Prozent der Mieter feststehen. Die Einweihung des 65 Millionen Euro-Projekts avisiert Projektentwickler Jürgen Hege im ersten Halbjahr 2019. Auf dem 12500 Quadratmeter großen Areal zwischen Hauptstraße und Stadthalle sollen 25 Einzelhandelsgeschäfte mit 11250 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie fünf Gastronomieeinheiten auf 500 Quadratmetern entstehen. Zudem sollen 25 bis 30 Wohnungen entstehen.

 
So sollen die Fassaden des neuen Wohn- und Einkaufsquartiers Rée Carré aussehen. Zeichnung: Kramm & Strigl GbR, Architekten und Stadtplaner (OFB)

Einkaufsquartier Rée Carré im Gestaltungsbeirat 31.03.2017

Nach dem irritierenden Auftritt von Rüdiger Kramm vom Darmstädter Architekturbüro Kramm &Strigl zum...

Nach dem irritierenden Auftritt von Rüdiger Kramm vom Darmstädter Architekturbüro Kramm &Strigl zum Neubau des Einkaufsquartiers Rée Carré am 22. März im Gestaltungsbeirat wird es nun am Donnerstag, 6. April, 15.30 Uhr, ein Pressegespräch mit Vertretern der OFB geben. 

Grund für die Irritationen war, dass der Architekt den Planungsstand vom Oktober 2015 rekapitulierte. Die Enttäuschung war daher von allen Seiten groß. Dennoch gab der Gestaltungsbeirat seine Anregungen zum Projekt weiter. Für die Fassade, vor allem für den Kopfbau, wünschte sich der Gestaltungsbeirat hochwertige Klinker, um die besondere Stellung zu demonstrieren. Das sei eine Kostenfrage, verwies Rüdiger Kramm, Architekt des Projektentwicklers OFB, auf das günstigere Fassadenmaterial Riemchenklinker. Doch Details müssten noch erarbeitet werden, ein Satz, der sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen Kramms zog. „Wir wollen einen ruhigen Bodenbelag haben“, sprach sich der Architekt für eine „homogene Farbigkeit“ und gegen eine Changierung aus. „Keine Brüche zwischen Freiraum und Fassade“, blieb Baubürgermeister Oliver Martini bei den angedachten, changierenden Tönen. Die Farbauswahl sei mit Blick auf den Bodenbelag zu treffen, so auch die Anregung von Annette Rudolph-Cleff, Professorin für Stadtentwicklung und Mitglied des Gestaltungsbeirats. Von einem „ernüchternden Vortrag“ bis zu „wenig motiviert“ hagelte es auch Kritik von Seiten der Stadträte. Es werde eine weitere Einladung vom Gestaltungsbeirat geben, erklärte Beiratsvorsitzender Eckart Rosenberger abschließend und wünschte sich, dass die Anregungen seines Gremiums bis dahin eingearbeitet seien. Im Gemeinderat am vergangenen Montag kündigte Martini an, dass sich die OFB-Chefentwickler den noch offenen Fragen stellen werden. 

 

Osteraktion mit tollen Preisen 24.03.2017

10 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Offenburg und Pietra Ligure, das ist ein Grund zu feiern!...

10 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Offenburg und Pietra Ligure, das ist ein Grund zu feiern! Nicht nur der verkaufsoffene Sonntag am 2. April, sondern auch die diesjährige Osteraktion des Offenburger Einzelhandels und des Stadtmarketings Offenburg stehen ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Machen Sie mit bei der großen Osteraktion – es winken tolle Preise!

1. Preis: Ein Einkaufsgutschein über 300 Euro
2. Preis: Ein Einkaufsgutschein über 200 Euro
3. Preis: Ein Einkaufsgutschein über 100 Euro

Unternehmen Sie einen Einkaufsbummel durch Offenburg, betrachten Sie die Schaufenster der teilnehmenden Geschäfte und finden Sie auf den dort ausgestellten Bildern die Lösungsbuchstaben. Bilder ohne Buchstaben gelten als Leerzeichen. Alle gesammelten Buchstaben ergeben einen
Lösungssatz, der auf dem Teilnahme-Coupon eingetragen werden muss.

Welche Geschäfte mitmachen, erfahren Sie in unserem Gewinnspielflyer. Den Flyer können Sie entweder hier herunterladen, oder Sie nehmen sich ein gedrucktes Exemplar im Bürgerbüro, im Historischen Rathaus und den teilnehmenden Geschäften mit. Im Flyer befindet sich auch der Teilnahme-Coupon. Wenn Sie den Lösungssatz gefunden haben, füllen Sie den Coupon aus und geben ihn im Historischen Rathaus oder im Bürgerbüro ab. Sie können ihn auch per Fax (0781 82 7252), per Post (Stadt Offenburg, Abteilung Stadtmarketing, Haupstraße 90, 77652 Offenburg) oder per E-Mail (mit dem Betreff "Osteraktion" an stadtmarketing@offenburg.de) senden. Einsendeschluss ist der 25. April 2017. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los.

Viel Erfolg!

 

Lichtmasterplan für Innenstadt vorgestellt 20.03.2017

Wie können historische Gebäude, Bäume und Brunnen in der Innenstadt mit dem Medium Licht effektiv und sparsam in Szene gesetzt werden? – Jochen Karow vom Büro „Licht Raum Stadt – Planung GmbH“ hat im Planungsausschuss am 15. März die Kernaussagen des von ihm entwickelten Lichtmasterplans vorgestellt.  Mehr machen als das Muss-Licht, wie sich die Beleuchtung heute in Offenburg darstelle, sei Ziel des Masterplans,...

Wie können historische Gebäude, Bäume und Brunnen in der Innenstadt mit dem Medium Licht effektiv und sparsam in Szene gesetzt werden? – Jochen Karow vom Büro „Licht Raum Stadt – Planung GmbH“ hat im Planungsausschuss am 15. März die Kernaussagen des von ihm entwickelten Lichtmasterplans vorgestellt. 

Mehr machen als das Muss-Licht, wie sich die Beleuchtung heute in Offenburg darstelle, sei Ziel des Masterplans, erklärte der Lichtexperte. Mit der schönen Altstadt und einem florierenden Einzelhandel könne man die Attraktivität Offenburgs mit dem günstigen Baustoff der Nacht, dem Licht, noch eindrucksvoller präsentieren, ist er überzeugt. Dem im Rahmen des Projekts "Gestaltungsoffensive Innenstadt" entwickelten Masterplan habe er fünf Leitthemen zugrunde gelegt: Wechsel der Lichtfarbe vom grünlich und orangefarbenem Spektrum weg zu warmweißer Lichtfarbe, Einsatz von Lichtfamilien wie u.a. Stelen auf Plätzen, die räumliche Tiefenwirkung sowie das kommerzielle Licht mit passender Schaufensterbeleuchtung und der Umweltschutzaspekt. Dabei arbeitete Karow die räumliche Tiefenwirkung an Beispielen wie der Ursulasäule, der alten Stadtmauer und dem Bahnhof licht-optimal heraus. Weitere Inhalte des Lichtkonzepts waren gezielte Architekturbeleuchtungen historisch relevanter Gebäude an Achsenendpunkten – beispielsweise der Evangelischen Stadtkirche oder des Historischen Rathauses – sowie eine attraktive Illumination von Bäume und Brunnen. Im Rahmen seiner Präsentation zeigte er eindrucksvoll anhand von Referenzprojekten verschiedener Städte, wie mögliche Illuminationen in Offenburg aussehen könnten. Ob die Bildung von Lichtorten oder gebäudenahe Leuchtenstandorte mit hoher Plastizität – eine gute Lichtplanung ist maßgebend für Wirkung und Aufwertung eines Gebäudes oder öffentlichen Platzes, weiß der Experte. Mit dem Medium Licht werden Orientierungspunkte geschaffen, Behaglichkeit vermittelt, Stimmung beeinflusst und für Sicherheit gesorgt, erklärt der studierte Architekt. Selbstverständlich gehöre der bewusste Umgang mit Energie sowie Sensibilität für Umweltbelange zu einem nachhaltigen Entwurf, betonte Karow. Bei einer entsprechenden Umstellung der Leuchtmittel versprach er eine Einsparung von 58 Prozent, was jährlich 25.000 Euro ausmache.

 
Die Sparkassen-Garage wird umgebaut und auch zukünftig durch die TBO betrieben. Die Sparkassen-Garage wird umgebaut und auch zukünftig durch die TBO betrieben. Foto: Technische Betriebe Offenburg

Sparkassen-Tiefgarage noch bis Sommer geöffnet 24.02.2017

Im März 2017 übernimmt die OFB Projektentwicklung GmbH die alte Stadthalle, die ehemalige...

Im März 2017 übernimmt die OFB Projektentwicklung GmbH die alte Stadthalle, die ehemalige Sparkassenhauptfiliale und die dazugehörige Tiefgarage von der Stadt Offenburg und der Sparkasse Offenburg. Zurzeit verfügt die Tiefgarage  über 330 größtenteils öffentliche Parkplätze. Es ist geplant, die Tiefgarage bis Sommer 2017 geöffnet zu lassen. Danach wird im Zuge der geplanten Baumaßnahmen des Rée Carré die Tiefgarage geschlossen und umfassend umgebaut. Nach der Wiedereröffnung stehen dann der Öffentlichkeit über 400 Stellplätze zur Verfügung.

Bis zum Umbau erfolgt die interimsweise Bewirtschaftung der Sparkassen-Tiefgarage über das städtische Dienstleistungsunternehmen TBO, die die Tiefgarage schon seit vielen Jahren erfolgreich betreiben. Die Offenburger Anwohner und Besucher können somit bis auf weiteres das innerstädtisch sehr gut gelegene Parkplatzangebot nutzen.

Die Sparkassen-Tiefgarage wird im Rahmen der Projektentwicklung Rée Carré in der Offenburger Innenstadt von der OFB übernommen. Dort entstehen in den nächsten zwei Jahren ungefähr 25 Geschäftseinheiten, die mit einem Mix aus namhaften Filialisten und regionalen Einzelhändlern zum Shoppen einladen und das innerstädtische Angebot ergänzen. Ein kulinarisch abwechslungsreiches Gastronomieangebot und 25 geplante Mietwohnungen runden die Vielfalt des innerstädtischen, belebten Quartiers ab.

Das Rée Carré wird von kleinen Gassen und Wegen durchzogen, die dem Quartier einen offenen Charakter geben. Das neue Viertel entsteht nach den Plänen von Kramm + Strigl Architekten, fügt sich harmonisch durch die qualitätsvolle, innenstadttypische Architektur der einzelnen Gebäude in die bestehende Stadtstruktur ein. Einen besonderen Charme erhält das Quartier durch die neugestaltete Stadthalle, sowie den angrenzenden zentralen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität, der zum Verweilen einlädt.

 
In der Offenburger Innenstadt soll es bald mehr diebstahlsichere Fahrradständer geben. Foto: Charlotte Nicaise

Mehr Fahrradständer in der Innenstadt 20.01.2017

Die Stadtverwaltung möchte in der Innenstadt mehr Stellplätze für Fahrräder schaffen. Derzeit stehen...

Die Stadtverwaltung möchte in der Innenstadt mehr Stellplätze für Fahrräder schaffen. Derzeit stehen dort für 337 Fahrräder diebstahlsichere Fahrradbügel zur Verfügung. Diese Anzahl soll im Zeitraum von 2017 bis 2019 auf etwa 660 erhöht werden. Der Verkehrsausschuss hat dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 18. Januar einstimmig empfohlen, das von den städtischen Verkehrsplanern Mathias Kassel und Fabian Feigenbaum erarbeitete Fahrradabstellkonzept Innenstadt zu beschließen.

Zielsetzung des Konzepts ist es, durch ein größeres und engmaschigeres Angebot an öffentlichen Fahrradständern Lücken im Bestand zu schließen. Mit diesen zusätzlichen Abstellanlagen soll dem „wilden“ Abstellen der Räder entgegengewirkt und für ein ansprechendes, einheitliches Bild der Radabstellanlagen in der Innenstadt gesorgt werden. So soll zukünftig für das Aufstellen privater Fahrradständer auch kein Bedarf mehr gegeben sein.

Die Ergänzungen der Abstellanlagen finden schwerpunktmäßig im Norden und im Osten der Innenstadt statt. Pro Standort sollen dabei mindestens fünf Bügel für zehn Stellplätze zum Einsatz kommen. Im Umkreis von 50 Metern soll immer wieder ein Abstellplatz zu finden sein. Bestehende Anlagen, die kein diebstahlsicheres Anschließen ermöglichen, werden zugleich ersetzt. Diebstahlsicherheit ist dann gegeben, wenn mit einem Schloss der Radrahmen und das Vorder- oder Hinterrad am Bügel angeschlossen werden können.

Die genauen Flächen sollen voraussichtlich jeweils im Frühjahr bei einer Begehung mit Vertretern des Stadtmarketings, Stadtgestaltung und Straßenverkehrsbehörde festgelegt werden. Hierbei werden Rettungswege, Marktstände, potentielle Sondernutzungsflächen, etc. berücksichtigt.

Die Idee der Verwaltung, ab 2020 an der Stadtmauer diebstahlsichere und wettergeschützte Abstellplätze für wertvolle Fahrräder und Pedelecs zu schaffen, stieß bei den Ausschussmitgliedern jedoch auf Skepsis: Es sei fraglich, ob schnellere Räder auf diese Weise von der Fußgängerzone ferngehalten werden können.

TERMIN: Der Gemeinderat entscheidet in seiner Sitzung am 6. Februar über das Fahrradabstellkonzept Innenstadt.

 
Die Offenburger Innenstadt soll zukünftig vom Zwingerpark aus barrierefrei per Aufzug an der Stadtmauer erreichbar sein. Foto: Charlotte Nicaise

Mit dem Aufzug in die Innenstadt 21.12.2016

Die Offenburger Innenstadt soll zukünftig vom Zwingerpark aus barrierefrei per Aufzug an der...

Die Offenburger Innenstadt soll zukünftig vom Zwingerpark aus barrierefrei per Aufzug an der Stadtmauer erreichbar sein. Das hat der Gemeinderat am 19.12.2016 beschlossen. Solch eine barrierefreie Anbindung wurde schon seit Beginn der Entwicklung des Mühlbach-Areal verschiedentlich im Gemeinderat und in der Bevölkerung diskutiert und auch gewünscht. Die Stadtverwaltung soll nun die Planung ausarbeiten und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen.

Ein optimaler Standort wäre nach Ansicht der Verwaltung nahe der Kornstraße und des Vinzentiusgartens, wegen des direkten Zugangs zum Marktplatz und zum Fischmarkt. Der Aufzug läge somit in der Nähe der bereits fertig gestellten neuen Fußgängerbrücke, die gegenüber der Villa Bauer über den Mühlbach führt.

Der Aufzug wird von allen Gemeinderatsfraktionen gewünscht. Bei der Vorberatung im Planungsausschuss am 12. Dezember betonte Albert Glatt (CDU) jedoch, dass bei der Planung des Aufzugs auf Helligkeit und Attraktivität geachtet werden müsse: „Es darf kein Angstraum entstehen.“ Er gab zu bedenken, dass der Vinzentiusgarten als obere Station der Verbindung nachts geschlossen sei. Martina Bregler (SPD) bat ebenfalls um gute Beleuchtung und weitete den dafür in Frage kommenden Raum bis zum Mühlbach aus. Norbert Großklaus (Grüne) legte Wert darauf, dass der Baum vor dem City-Parkhaus erhalten bleiben müsse. Er fragte nach einer möglichen Alternative zum Aufzug und wollte den Begriff der „Kinzigvorstadt“ bewahrt wissen. Rudi Zipf (FWO) forderte die Stadtverwaltung auf, im Zwingerpark aktiv zu werden und sich der Böschung entlang des Mühlbachs anzunehmen. Er schlug vor, das gesamte Areal in das innerstädtische Lichtkonzept aufzunehmen. Seine Fraktion sei davon ausgegangen, dass der Aufzug nachts geschlossen sei. Bürgermeister Oliver Martini will die Auslichtung des Zwingerparks „gerne mitnehmen“. Es sei selbstredend im Sinne der Verwaltung, keinen Angstraum zu schaffen. Zudem müsse die Wegeverbindung sinnvoll sein.

 
Der Parkplatz "Am unteren Mühlbach" bietet über 190 Stellplätze für Pendler und Besucher der Innenstadt. Foto: Technische Betriebe Offenburg

190 neue Pendlerstellplätze in Innenstadtnähe 25.11.2016

Am 25. November wurde der Parkplatz "Am unteren Mühlbach" in Betrieb genommen. Mit über 190...

Am 25. November wurde der Parkplatz "Am unteren Mühlbach" in Betrieb genommen. Mit über 190 Stellplätzen bietet er sowohl Berufstätigen wie auch Besuchern der Stadt Offenburg zentrumsnah eine gute und günstige Parkmöglichkeit. Bis einschließlich 24.12.2016 ist das Parken dort kostenlos, anschließend kostet es zwei Euro pro Tag. Eine Monatskarte ist für 25 Euro im City-Parkhaus, in der Tiefgarage Marktplatz oder in der Sparkassengarage erhältlich. Bis zur Innenstadt sind es vom „Unteren Mühlbach“ rund 10 Minuten zu Fuß.

Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten in der Stadt finden Sie unter www.tbo-offenburg.de unter der Rubrik "Parken in Offenburg".

 
Die Offenburger Innenstadt in Weihnachtsstimmung. Foto: Stadt Offenburg

Stadtmarketingchef Stefan Schürlein zum Weihnachtsmarkt 19.11.2016

Wenn der Offenburger Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, ist es wieder soweit: Die Innenstadt und...

Wenn der Offenburger Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, ist es wieder soweit: Die Innenstadt und der Vinzentiusgarten erstrahlen im Lichterglanz, Geschäfte haben Adventsschmuck angelegt und stimmen auf die besinnliche Zeit ein. Dabei liegt auf dem Marktplatz der Duft von Glühwein, Zimt und Maronen in der Luft. Dieses Jahr findet der Offenburger Weihnachtsmarkt zum 41. Mal statt und ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Herr Schürlein, als Stadtmarketingchef sind Sie seit fünf Jahren für die Durchführung des Weihnachtsmarktes verantwortlich. Wie sehen die Arbeiten hinter den Kulissen aus?

Stefan Schürlein: Unser Projektleiter Klaus Seidel kümmert sich um die Auswahl der Beschicker und die Einteilung der Stände. Auch die Koordination des Aufbaus liegt in seinen erfahrenen Händen. Und jedes Jahr beschäftigt natürlich die Frage, ob das Konzept noch irgendwie verbessert werden kann. Auch das Programm wird so gestaltet, dass für Groß und Klein etwas dabei ist.

Programm-Highlights in diesem Jahr? 

Schürlein: Zu den Höhepunkten gehört in diesem Jahr mit Sicherheit die Eröffnung mit den Ice-Skatern Offenburg. Akrobatik und Körperbeherrschung auf dem Eis vom Feinsten – das sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein gesangliches Highlight bietet der St. Petersburger Knabenchor mit seinem weihnachtlichen Repertoire. Die Stadtkapelle lädt wieder zum gemeinsamen Weihnachtslieder- Singen ein. Und viele freuen sich in diesem Jahr erneut auf den Auftritt der Polizeimusikanten, seit Jahren ein fester Bestandteil unseres Programms. Das komplette Programm finden Interessierte in dem handlichen Flyer, der u.a. im Bürgerbüro, in den Rathäusern und auf den Ortsverwaltungen zur Mitnahme ausliegt.

Was macht die Faszination einer Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt aus? 

Schürlein: Ich denke, es ist das Gefühl von Winter, das durch das Eis und damit die Kälte vermittelt wird. Es ist bei uns schließlich untrennbar mit der Weihnachtszeit verbunden. Und es ist ein Treffpunkt für die Jugend und die Junggebliebenen, die sich gerne an der frischen Luft bewegen. 

Angebote von speziellen Serviceleistungen? 

Schürlein: Die Schlüsselbusse sind an den Adventssamstagen wieder kostenlos. Weiterhin gibt es einen Sondertarif in den Parkhäusern „City“, „Marktplatz“ und „Sparkasse“. Und der Päckchenbus an den Adventssamstagen vor dem Rathaus deponiert wieder die Einkäufe unserer Besucher. Außerdem: Wer nicht selbst Märchen vorlesen will, bekommt mit seinen Kindern und Enkeln die schönsten Märchen auf der E-Werk-Märchenbühne erzählt. 

Zufrieden mit den Besucherzahlen? 

Schürlein: Mit rund 100.000 Besuchern sind wir sehr zufrieden. Der Weihnachtsmarkt mit seinen drei Komponenten Eisbahn, Markt und Vinzentiusgarten wird  gut angenommen. Wer den Trubel liebt, schlendert über den Markt, kann einkaufen und die zahlreichen unterschiedlichen kulinarischen Angebote genießen. Und wer es etwas ruhiger und besinnlicher liebt, besucht unseren wunderschön illuminierten Vinzentiusgarten.

 
Der Laternenumzug durch die Innenstadt als Abschluss der Aktion "Laternenstadt Offenburg" war ein voller Erfolg. Foto: Zurlinden

Laternenumzug war ein voller Erfolg 18.11.2016

Am vergangenen Samstag nahmen zirka 800 Kinder und Erwachsene am Laternenumzug durch die Innenstadt...

Am vergangenen Samstag nahmen zirka 800 Kinder und Erwachsene am Laternenumzug durch die Innenstadt teil. Die Strecke wurde im Vergleich zum vergangenen Jahr verlängert und führte über den Lindenplatz, die Lange und Alte Lange Straße bis zur Hauptstraße. Der Posaunenchor unter Christof Wettach begleitete den Umzug. Die Metzgerei Böhringer stiftete Brötchen und Würstchen.

Der Umzug war der krönende Abschluss der Aktion "Laternenstadt Offenburg". Vom 24. Oktober bis zum 12. November leuchteten in 58 Innenstadtgeschäften die von Kita-Kindern gebastelten Laternen. Insgesamt 17 Offenburger Kindergärten und Kindertagesstätten hatten sich an der Aktion vom Stadtmarketing beteiligt. Die Prämierung des schönsten Laternenensembles steht noch aus.

 

Klage macht kein Kopfzerbrechen 15.11.2016

Mitte 2017 soll mit dem Bau des Einkaufsquartiers begonnen und die Eröffnung Ende 2018, Anfang 2019 gefeiert werden. Die anhängige Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Nördliche Innenstadt hat keine aufschiebende Wirkung. Und auch keine Erfolgschancen, ist die Stadtspitze nach eingehender Prüfung sicher. Gelassenheit auch bei Investor OFB: Alle Arbeiten laufen auf Hochtouren, in Kürze wird der Bauantrag...

Mitte 2017 soll mit dem Bau des Einkaufsquartiers begonnen und die Eröffnung Ende 2018, Anfang 2019 gefeiert werden. Die anhängige Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Nördliche Innenstadt hat keine aufschiebende Wirkung. Und auch keine Erfolgschancen, ist die Stadtspitze nach eingehender Prüfung sicher. Gelassenheit auch bei Investor OFB: Alle Arbeiten laufen auf Hochtouren, in Kürze wird der Bauantrag eingereicht. Derweilen geht man im Baudezernat schon an die Bauablaufplanung.

Am Mittwoch wird das Kundenzentrum der Sparkasse als erster Mosaikstein des neuen Quartiers in der nördlichen Innenstadt offiziell eingeweiht. OB Edith Schreiner sieht das Areal „in Aufbruchstimmung“, wie sie bei einer Pressekonferenz im Rathaus am Montag unterstrich. Das Klageverfahren von Ute Grimm, Willi Wetzel, Mara Heckmann sowie Karstadt, im Hintergrund die city partner, kann aus Sicht von Stadt und Investor das 65-Millionen-Euro-Projekt weder bremsen, noch gefährden.

Das Normenkontrollverfahren sei in erster Linie Sache der Stadt, unterstrich Jürgen Hege. Bei der OFB konzentriere man sich auf die Planung und sei mit Arbeit eingedeckt. Im Moment laufen die finalen Gespräche mit den Mietern, der Bauantrag stehe an. Stadt und OFB arbeiten intensiv an der Realisierung des Vorhabens – „ein neu gebautes Einkaufsviertel mit innerstädtischem Shoppingerlebnis und Altstadtatmosphäre“, so Hege. Der Abriss des alten Sparkassengebäudes soll im zweiten Quartal 2017 erfolgen. Die Sparkassentiefgarage werde zum 31. Januar übernommen und dann weiter betrieben. Auf dem Areal zwischen Hauptstraße und Stadthalle sollen 25 Einzelhandelsgeschäfte sowie Gastronomie und Wohnungen entstehen. Mitte 2017 soll Baustart sein, die Fertigstellung ist für Ende 2018/Anfang 2019 anvisiert.

Die Klagebegründung ist inzwischen gründlich geprüft. Die vorgeworfenen formalen und materiellen Fehler sieht die Stadt nicht. Der im Auftrag der Stadt tätige Jurist Volker Stehlin bescheinigt der Klage keine Erfolgsaussichten. Baubürgermeister Oliver Martini ergänzte, man sei „überrascht gewesen“, dass Sachverhalte in der Klageschrift nicht sauber ermittelt seien. So heiße es beispielsweise, die Karstadt-Tiefgarage sei nach dem Bau des Rée-Carrés von der Lange Straße aus nicht mehr anfahrbar. - Das aber sei ja heute schon so. Ebenso verwunderlich sei Kritik an der Klassifizierung des Einkaufsquartiers als „Sondergebiet“ im Bebauungsplan. Das war extra so gewählt, um vorteilhafter Regelungen für den dortigen Handel treffen zu können. Dass die Kritik an der Einzelhandelsverträglichkeit des Quartiers in der Klageschrift zudem pauschal gehalten sei, interpretierte Martini als Indiz, dass man sauber gearbeitet habe. Schließlich hätten gleich zwei Gutachten die Verträglichkeit des Quartiers bestätigt. Ein anderes Beispiel die Kritik zum Verkehr, die vielfach nicht mal bebauungsplanrechtlich relevant sei. Stehlin sieht da ebenso wenig Angriffspunkte wie hinsichtlich des Befangenheitsvorwurfs gegen die Oberbürgermeisterin. Schließlich sei durch den Gesetzgeber gewollt, dass das Stadtoberhaupt parallel als Verwaltungsratsvorsitzende der örtlichen Sparkasse eine Doppelfunktion einnehme. Zudem habe Schreiner von vorneherein darauf verzichtet, in den Gremien der Sparkasse tätig zu werden, wenn es um das Einkaufsquartier gegangen sei.

Stehlin: „Die Erwiderung gegen die Klage wird fristgerecht diese Woche beim Verwaltungsgericht Mannheim eingereicht. Dann wiederum haben die Kläger Zeit bis Februar 2017 für eine Erwiderung. Schätzungsweise Ende 2017 wird es zur mündlichen Verhandlung in diesem abstrakten Verfahren kommen.“

 
Veef und Andres, die Figuren der Althistorischen Narrenzunft Offenburg, am Drei-Könige-Bau in der Metzgerstraße. Foto: Stadt Offenburg / Lötsch

Veef und Andres im neuen Glanz 15.11.2016

Zurück am Stammplatz sind die Offenburger Traditionsfiguren Veef und Andres. Sie wurden nach der...

Zurück am Stammplatz sind die Offenburger Traditionsfiguren Veef und Andres. Sie wurden nach der Restaurierung feierlich im Beisein der Althistorischen Narrenzunft, der Ranzengarde, des Fanfarenzugs und ihrer heutigen Vertreter Franziska Elble und Peter Fischer enthüllt. Nach hitziger Diskussion um den Platz nach der Sanierung sind sie wieder am Erker des Drei-Könige-Areals angebracht worden und können so einen kritischen Blick auf das Geschehen in Offenburg werfen.

 
Das neue Kundenzentrum der Sparkasse Offenburg/Ortenau in der Hauptstraße. Foto: Stadt Offenburg

Sparkassen-Neubau: Erster Baustein des Rée Carrés steht 12.11.2016

Am 14. November ist es soweit: Das neue Kundenzentrum der Sparkasse Offenburg/Ortenau öffnet seine...

Am 14. November ist es soweit: Das neue Kundenzentrum der Sparkasse Offenburg/Ortenau öffnet seine Pforten. Mit moderner Ausstattung und „erstklassigem Service“ sollen laut Pressemitteilung keine Wünsche offen bleiben.

Vorstandsvorsitzender Helmut Becker freut sich sichtlich: „Der Umzug läuft. Wir sind absolut pünktlich.“ Seit Beginn der Bauarbeiten im September 2015 ist in der Hauptstraße 23 und 25 viel passiert. Die ehemalige Kommandantur wurde saniert, ihr Nebengebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Daraus entstanden ist eine reizvolle Symbiose aus reduzierter Architektur des Neubaus und ursprünglichem Charme des Altbaus, der nach Restaurierung zum echten Schmuckstück geworden ist. In der Eröffnungswoche vom 14. bis 18. November gibt es hier ein S-Café. Während der Servicezeiten werden Sparkassen-Kunden Heißgetränke wie Kaffee, Espresso oder Tee von Auszubildenden gereicht.

Auf insgesamt 4100 Quadratmetern Fläche finden sich in den neuen Gebäuden das Privatkundenzentrum, das Immobilienzentrum, die Sparkassenversicherung und die LBS. Diese zieht, genau wie auch das Notariat Neuwirth & Dr. Voltz, zu einem späteren Zeitpunkt mit in die neuen Räumlichkeiten ein. Im Mittelpunkt des neuen Kompetenzzentrums steht die Kundenberatung mit vertrauten Gesichtern in neuem Ambiente. Erste Anlaufstelle für Kunden sind drei zentrale Service-Points. Für die diskrete Beratung stehen lichtdurchflutete Zimmer zur Verfügung. Der SB-Bereich ist wie immer rund um die Uhr geöffnet. Hier kann man Bargeld abheben, einzahlen, Kontoauszüge ausdrucken, Überweisungen tätigen, Daueraufträge ändern, Münzen zählen lassen, Münzgeldrollen holen und Vieles mehr erledigen.

Mit dem Neubau steht der erste Baustein des neuen Einkaufs- und Wohnquartiers in der nördlichen Innenstadt. Das alte Sparkassengebäude an der Gustav-Rée-Anlage wird bis zum Ende des Jahres geräumt und an den Investor OFB übergeben. Der Abriss des alten Sparkassengebäudes soll im zweiten Quartal 2017 erfolgen. Mitte 2017 soll Baustart des Rée Carré sein, die Fertigstellung ist für Ende 2018 / Anfang 2019 anvisiert.

 
An der Stadtmauer zeigen sich Schäden durch im Mauerwerk wachsenden Efeu (vor 4 Monaten entfernt). Foto: Stadt Offenburg

Stadtmauer in die Jahre gekommen 03.11.2016

Es besteht aktueller Sanierungsbedarf an der Stadtmauer. Der städtische Denkmalschutzbeauftragte...

Es besteht aktueller Sanierungsbedarf an der Stadtmauer. Der städtische Denkmalschutzbeauftragte Andreas Clausen berichtete in der Sitzung des Planungsausschusses am 24. Oktober von Schädigungen im Abschnitt zwischen Lindenplatz und Klosterschule längs des Bahngrabens. Es soll ein umfassendes Sanierungskonzept erstellt werden.

Auf die Schädigungen am Mauerwerk hatte die Leitung des Klosters aufmerksam gemacht. Für eine genauere Untersuchung wurde auf dem 115 Meter langen Abschnitt zwischen Lindenplatz und Turnhalle der Klosterschule deshalb Anfang des Jahres das großflächig vorhandene Efeu entfernt. Dabei wurde deutlich, dass eine umfassende Sanierung für eine nachhaltige Sicherung der Substanz erforderlich ist. „Es bröselt dort ganz schön mächtig!“ berichtete Clausen. Große Teile der Stadtmauer seien vermutlich in den 1950er Jahren nicht fachgerecht saniert worden, weshalb es nun zu fortschreitenden Folgeschäden komme.

Eine erste Kostenschätzung für den untersuchten Abschnitt liegt bei rund 100.000 € (brutto). Es ist jedoch absehbar, dass in Zukunft weitere Abschnitte der 1,4 Kilometer langen, denkmalgeschützten Wehranlage aus dem Mittelalter saniert werden müssen, um eine nachhaltige Sicherung und Verbesserung des Erscheinungsbildes zu erreichen. Deshalb soll ein Gesamtkonzept für Sanierung und Unterhalt mit Kostenermittlungen erstellt und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden, informierte Clausen über das weitere Vorgehen.

Im Rahmen des Entwicklungskonzepts Innenstadt wurde im Jahr 2012 die Sicherung und qualitative Aufwertung der Stadtmauer als ein wesentliches Ziel der Innenstadtentwicklung festgelegt. Aufgrund des aktuell bestehenden Sanierungsbedarfs ist es nun erforderlich, Sanierungsmaßnahmen an der Stadtmauer schon vor der für 2019-2025 beabsichtigten Durchführung eines freiraumplanerischen Wettbewerbs und der Neugestaltung des Grüngürtels umzusetzen. Da die Stadtmauer als wichtiges Kulturdenkmal im Wettbewerb aber ohnehin zu berücksichtigen sein wird, wird mit der  Stadtmauersanierung der beabsichtigen Neugestaltung der Grünanlage nicht vorgegriffen.

Klaus Binkert (CDU) begrüßte das Konzept und forderte sofortige Ersatzpflanzungen für den Fall, dass Bäume entfernt werden müssen. Man rechne kaum mit Fällungen, erwiderte Martini. Auch Loretta Bös (SPD) stimmte für das Konzept, wollte aber noch wissen, wie der Kalk-Trass-Putz in der Mauer verarbeitet wird. Der Zement werde nicht aus allen Fugen herausgeholt und ersetzt, sondern nur da, wo sie locker seien, erklärte Clausen. „Wir stehen voll hinter dem Konzept“, erklärte Norbert Großklaus (Grüne) und wünschte sich, dass „alle Bäume bleiben“.  Ebenfalls Zustimmung signalisierten Rudi Zipf (FWO) und Thomas Bauknecht (FDP), der noch den Hinweis eines Schutzes vor Witterungseinflüssen für den oberen Teil der Stadtmauer gab. Einstimmig ging die Empfehlung für das Sanierungskonzept an den Gemeinderat.

 

Herbstliche Laternenaktion mit Gewinnspiel 21.10.2016

Der Herbst ist gekommen und mit ihm die Zeit der vielen bunten Lichter. Die Kinder der Offenburger...

Der Herbst ist gekommen und mit ihm die Zeit der vielen bunten Lichter. Die Kinder der Offenburger Kindergärten haben Laternen gebastelt, welche vom 24. Oktober bis 12. November in 58 Geschäften und Gastronomiebetrieben der Innenstadt in den Schaufenstern präsentiert werden. Und zwar nicht nur in der Stein- und Hauptstraße, sondern auch in den sogenannten Nebenlagen: Darüber freut sich Stadtmarketingchef Stefan Schürlein besonders. Tiere und Fabelwesen schmücken die Schaufenster ebenso wie unterschiedliche Formen und Varianten der klassischen Laterne –  allesamt handgemacht. Zudem gibt es ein kleines Gewinnspiel: Die schönste Laternengruppe wird prämiert.

Unternehmen Sie einen herbstlichen Einkaufsbummel durch Offenburg, betrachten Sie die wunderschönen Dekorationen und sagen Sie uns, welches Laternen-Ensemble Ihnen am besten gefällt. Die Flyer mit den Teilnahmecoupons liegen in den beteiligten Geschäften aus oder können hier heruntergeladen werden.

Unter allen Teilnehmern werden zehn Gutscheine der city partner Offenburg im Wert von 50,- Euro verlost. Die ausgefüllten Coupons müssen bis zum 14. November beim Stadtmarketing abgegeben oder per Mail an stadtmarketing@offenburg.de gesandt werden. Auch die Kitas können gewinnen: Die drei Einrichtungen, deren Laternen zu den schönsten gewählt wurden, erhalten Geldpreise. Allein fürs Mitmachen gibt es bereits eine Vergütung.

Neu bei der diesjährigen Laternenaktion sind die zehn überdimensionalen Laternen, die auf den Gehwegen und Plätzen in der Innenstadt aufgestellt wurden: Sie sind beleucht- und wiederverwertbar. Als abschließender Höhepunkt findet am Samstag, 12. November um 17 Uhr ein großer Laternenumzug mit Kutsche und Kapelle durch die Innenstadt statt. Zur Teilnahme sind alle herzlich eingeladen. Treffpunkt ist am Lindenplatz.

 

Sachstandsbericht vorgestellt 13.10.2016

Auf eine durchweg positive Resonanz bei den Stadträten ist der Sachstandsbericht zum Innenstadtprogramm GO OG gestoßen, den die Stadtentwicklerinnen Kirstin Niemann und Silke Moschitz am Montag im Salmen gegeben haben. Mit einem Ka­leidoskop an Maßnahmen soll das strategische Ziel weiterentwickelt werden, die Innenstadt als lebendiges Zentrum zum Arbeiten, Einkaufen, Wohnen und zur Freizeitgestaltung auch für die...

Auf eine durchweg positive Resonanz bei den Stadträten ist der Sachstandsbericht zum Innenstadtprogramm GO OG gestoßen, den die Stadtentwicklerinnen Kirstin Niemann und Silke Moschitz am Montag im Salmen gegeben haben. Mit einem Ka­leidoskop an Maßnahmen soll das strategische Ziel weiterentwickelt werden, die Innenstadt als lebendiges Zentrum zum Arbeiten, Einkaufen, Wohnen und zur Freizeitgestaltung auch für die Zukunft zu sichern. 

OB Edith Schreiner bedankte sich bei der Bürgerschaft und bei den Stadträten für die große Beteiligung an den Gesprächsangeboten. Kirstin Niemann skizzierte noch einmal präzise die unterschiedlichen Anforderungen an die Gestaltung der Innenstadt: Stärkung des Einzelhandelsstandorts, Unterstützung sozialer Belange, Intensivierung des Bürgerdialogs, Kontinuität in der Information der Anlieger – insbesondere, wenn demnächst die Umbauarbeiten in der „Östlichen Innenstadt“ beginnen. Maßnahmen zur barrierefreien Innenstadt, in enger Abstimmung mit dem Seniorenbeirat und dem Runden Tisch behindertenfreundliches Offenburg, sowie ein Konzept zum Abstellen der Fahrräder – es soll künftig 622 Abstellplätze geben – kommen hinzu. 

Silke Moschitz erläuterte, dass im Rahmen der „Gestaltungsoffensive Innenstadt“ ein integriertes Gestaltungshandbuch die bestehende Sondernutzungsrichtlinie, die Werbeanlagensatzung und die Erhaltungssatzung ergänzen soll. Dabei sollen Bilder verständlich machen, worum es den Beteiligten geht. Die zentrale Fragestellung dabei: Wie kann das attraktive Erscheinungsbild mit unterschiedlichen Interessen in Einklang gebracht werden? „Wir möchten bei den Warenauslagen und der Gastronomiemöblierung keine Vereinheitlichung erreichen, sondern zielen auf ein harmonisches Gesamtbild ab“, betonte Moschitz.

Die Stadtentwicklerin kündigte einen Standort-Check Innenstadt ebenso an wie ein Baustellenmarketing während des Umbaus in der Östlichen Innenstadt, bei dem es um Pressearbeit, Aktionen und Veranstaltungen geht. Beim Standort-Check, in dessen Verlauf in drei Runden Personen vor, während und nach der Bauphase befragt werden, ist an ein langfristiges Projekt gedacht. Daten zum Einkaufs- und Parkverhalten werden ebenso erhoben wie eine Frequenzanalyse an neun Zählpunkten erstellt. Die erste Runde läuft in der Woche vom 17. Oktober. 

„Wir müssen für die Kundenstopper in der Innenstadt die goldene Mitte finden“, stellte CDU-Fraktionschef Albert Glatt mit Blick auf die Gestaltungsoffensive klar. Einerseits seien Regeln natürlich wichtig, andererseits sollten die individuellen Interessen der Geschäftsleute Beachtung finden. Bertold Thoma, SPD, dankte den Bürgern, „die sich beteiligen und sich dadurch wohltuend von denen unterscheiden, die sich lediglich über die Weltläufte beklagen“. Es wäre schön, wenn es gelänge, nicht alle Geschäfte oder Cafés über einen Kamm zu scheren.

Lob kam von Norbert Großklaus, Grüne, dafür, wie die Bürger einbezogen werden und für die vielfältigen Aktionen. Folgende Fragen seien bei ihm offen geblieben: Wie steht es um Erlebnisräume? Wie um den geforderten Abenteuerspielplatz im Bürgerpark? Und was haben Kinder und Jugendliche für die Innenstadt formuliert? Rudi Zipf, Freie Wähler Offenburg, mahnt zur Vorsicht bei gewachsenen Strukturen: „Wir sollten gewisse Freiheiten und liebenswerte Ecken bewahren.“

Thomas Bauknecht schließlich findet den „Masterplan Stadtlicht“ „toll“. Bei dieser Maßnahme der Gestaltungsoffensive geht es darum, die Abfolge von Straßen, Gassen und Plätzen besser zu inszenieren, auch darum, herausragende Architektur nachts zu illuminieren. „Es wäre optimal, wenn es dann noch gelänge, die Stadtmauer besser in Szene zu setzen“, so Bauknecht. Außerdem plädierte er dafür, das mediterrane Flair in der Innenstadt, das im Sommer durch Palmen erzeugt werde, durch einheimische Pflanzen wie z.B. Reben zu ersetzen.

Moschitz stellte im Anschluss an die Fraktionsrunde klar, dass keine gleichen Sonnenschirme geplant seien, auch keine einheitlichen Kundenstopper, und dass 250 bis 300 Geschäftsleute zu den Workshops mit der Stadtverwaltung eingeladen worden waren. Baubürgermeister Oliver Martini ergänzte in Anspielung an den Beitrag von Rudi Zipf: „Unser Ziel ist nicht, liebenswerte Ecken wegzubekommen, sondern neue einzurichten.“

 

Gemeinderat fällt Baubeschluss zur Östlichen Innenstadt 12.10.2016

Die „Östliche Innenstadt“ erhält ab Frühjahr 2017 ein neues Gesicht. Mit vier Gegenstimmen (der FDP-Fraktion und des AfD-Stadtrats Taras Maygutiak) und bei einer Enthaltung (Klaus Binkert/CDU) fasste der Gemeinderat am Montagabend den Baubeschluss. Damit werden 12.000 m2 neu bepflas­tert – teils mit Naturstein im Altstadtbereich, teils mit Beton­steinen in der Gustav-Rée-Anlage. Bestandsbäume sollen möglichst...

Die „Östliche Innenstadt erhält ab Frühjahr 2017 ein neues Gesicht. Mit vier Gegenstimmen (der FDP-Fraktion und des AfD-Stadtrats Taras Maygutiak) und bei einer Enthaltung (Klaus Binkert/CDU) fasste der Gemeinderat am Montagabend den Baubeschluss.

Damit werden 12.000 m2 neu bepflas­tert – teils mit Naturstein im Altstadtbereich, teils mit Beton­steinen in der Gustav-Rée-Anlage. Bestandsbäume sollen möglichst stehen bleiben, genauer geprüft werden auf Betreiben der Grünen-Fraktion noch einmal zwei Bäume, die eigentlich gefällt werden sollen. Neu gestaltet werden neben der nördlichen Lange Straße und der Gustav-Rée-Anlage auch der Lindenplatz und der Klosterplatz.

Albert Glatt, CDU, begrüßt den Anschluss des künftigen Rée Carrés an die Innenstadt: „Dafür nehmen wir den Verkehr aus der Lange Straße.“ Für Bertold Thoma, SPD, der Ende der 1970er-Jahre für die Einrichtung einer Fußgängerzone gekämpft hat, ist die Innenstadt in die Jahre gekommen.  Eine Weiterentwicklung der Altstadt stehe an – wie auch am Mühlbach oder im Kulturforum geschehen. Jürgen Ochs, Grüne, hätte gerne mehr Fahrradabstellplätze auf dem Lindenplatz und eine Ausschreibung, die noch expliziter auf die Arbeitsbedingungen etwa derjenigen achtet, die die Steine herstellen. Rudi Zipf, FWO, bedankte sich für die Umsetzung von Anregungen aus dem Planungsausschuss – wie etwa die Teilung des ursprünglich geplanten großen Holzpodests auf dem Lindenplatz in zwei lange Podeste. Karl-Heinz Eckerle begründete die Ablehnung der Vorlage durch die FDP mit den zu hohen Kosten von insgesamt knapp über sechs Millionen Euro und damit, dass die Steinstraße zu spät angegangen werde. Andreas Demny, Fachbereichsleiter Tiefbau, erläuterte, dass in kurzen Abschnitten gebaut werde, so dass eine Baustelle maximal zwölf Wochen ein Geschäft behindere.

 
Julia Koch (re.) überreichte der Gewinnerin Birgit Keller eine Tasche mit frischen Waren vom Wochenmarkt. Foto: Stadt Offenburg

Fotorätsel gelöst 11.10.2016

„Wo ist das bloß?“ galt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Die...

„Wo ist das bloß?“ galt es beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Die Offenburgerin Birgit Keller wusste die richtige Lösung: Auf dem Detailfoto war ein Ausschnitt des Vinzentiushauses / Aenne-Burda-Stift in der Kornstraße zu sehen. Fotografiert wurden die Laterne sowie die Statue des Heiligen Vinzenz von Paul, die sich oberhalb des Eingangsportals befinden.

Die Gewinnerin der Verlosung freute sich über eine Markttasche mit frischem Obst, Gemüse und Eiern vom Offenburger Wochenmarkt.

Ausgeschrieben wurde das Gewinnspiel in der letzten Ausgabe der "Innen.Stadt", der OFFENBLATT-Sonderbeilage zum Innenstadtprogramm GO OG.

 
Passantenzählung: Wie viele Menschen sind an Wochentagen und an Samstagen wo in der Innenstadt unterwegs? Foto: Ulrich Marx

Standort-Check Innenstadt 11.10.2016

Was sind die Anziehungsfaktoren der Offenburger City, wer sind die Kunden und was suchen sie dort?...

Was sind die Anziehungsfaktoren der Offenburger City, wer sind die Kunden und was suchen sie dort? Wie entwickeln sich Einzelhandelsumsatz und Branchenstrukturen? Wie unterscheiden sich verschiedene Lagen hinsichtlich Kundenfrequenzen? Und: Welche Veränderungen sind im Lauf der Jahre zu beobachten? Diese und weitere Fragen soll ein langfristig angelegter „Standort-Check Innenstadt“ beantworten. Los geht es in der Woche vom 17. Oktober.

„Wir möchten Aspekte wie die Bestandsentwicklung, Veränderungen von Laufwegen und Prioritäten unterschiedlicher Kundengruppen erfassen und langfristig beobachten, wie sich Einzelhandel und Gastronomie entwickeln“, so Projektleiterin Silke Moschitz vom Innenstadtprogramm GO OG. Die Stadt erhoffe sich, eine häufig emotional geführte Diskussion mit objektiven Daten ein wenig „erden“ zu können. Anlass ist der Wunsch, die Veränderungen in der Offenburger Innenstadt – Entwicklung des Rée Carré und Umbau der Östlichen Innenstadt – zu begleiten; aber auch allgemeine Themen wie die Auswirkungen des Online-Handels sind Inhalt des Projekts.

In drei Runden – vor, während und nach dem Umbau von Lindenplatz, Lange Straße und Gustav-Rée-Anlage und dem Bau des Rée Carré – werden jeweils eine Kundenbefragung, eine Zählung von Passantenfrequenzen und eine Datenerhebung durchgeführt. In der Woche vom 17. Oktober fällt der Startschuss. Die Gesellschaft für Markt und Absatzforschung (GMA), ein auf Einzelhandelsentwicklung spezialisiertes Beratungsunternehmen mit Sitz in Ludwigsburg, wird das Projekt umsetzen.

Kundenbefragung                                           

Ein Team von Interviewern wird am Fischmarkt, am Lindenplatz sowie in der Hauptstraße und Metzgerstraße insgesamt 1000 Passanten zu ihrem Einkaufsverhalten und ihrem Urteil über die Offenburger Innenstadt als Einkaufs- und Aufenthaltsort befragen. Dabei interessiert zum einen, wie häufig die Menschen welche Waren wo einkaufen und warum und wie sie in die Innenstadt kommen. Zum anderen werden die Befragten gebeten, ihre persönliche Einschätzung zu Image, Qualitäten und Verbesserungspotenzialen darzustellen. Eine gute Gelegenheit, die eigenen Ansichten zur Offenburger Innenstadt einzubringen, meint Silke Moschitz und fügt hinzu: „Die Befragung sollte nicht länger als zehn Minuten dauern und wird natürlich in anonymer Form dokumentiert“.

Zählung

Zeitgleich werden die Kundenströme auch quantitativ erfasst. Dazu werden an insgesamt neun Standorten die vorbeilaufenden Passanten gezählt. Wichtig dabei: Diese Zählung erfolgt an drei verschiedenen Wochentagen, um Unterschiede der Kundenfrequenzen zwischen „normalen“ Einkaufstagen und solchen mit Marktbetrieb bzw. dem frequenzstarken Samstag herauszuarbeiten. Durch Vergleiche zwischen Standorten und über die Jahre lassen sich so Aussagen über verschiedene Geschäftslagen und Veränderungen von Laufwegen machen.

Datenerhebung

Schließlich werden die aus Einzelhandelskonzepten bekannten Daten zur Entwicklung des Einzelhandels erhoben. Dabei geht es unter anderem um die Umsatzentwicklung und den Besatz mit verschiedenen Branchen und Sortimenten einschließlich gastronomischer Betriebe und sonstiger Anbieter von Dienstleistungen, die als wichtige „Frequenzbringer“ für die Innenstadt gelten. Auch ob Geschäfte inhabergeführt sind oder als Filialen betrieben werden, wird erfasst. Aus der Zeitreihe solcher Daten lassen sich zum Beispiel Veränderungen der Branchen- und Größenstruktur darstellen und Vergleiche mit ähnlich großen Städten ziehen.

Mit diesem Projekt betritt die Stadt Neuland – zwar wurden auch in der Vergangenheit bereits Einzelhandelsdaten erhoben und Innenstadtbesucher befragt, doch erlaubt das Innenstadtprogramm GO OG nun erstmals, Umfang und Methodik der Untersuchung auszuweiten. „Und natürlich wird es insbesondere im Hinblick auf die geplante Zeitreihe spannend –  wir können die Entwicklungen über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich beobachten“, so Silke Moschitz. Die Erkenntnisse der Untersuchung werden in die weitere Umsetzung des Innenstadtprogramms einfließen und können zugleich auch den Geschäftsleuten in der Innenstadt wichtige Hinweise auf die Prioritäten ihrer Kunden geben. Die Einzelhändler waren daher über die Citypartner und die IHK Südbaden in die Vorbereitung der Untersuchung eingebunden und werden die Ergebnisse auch gemeinsam mit der Stadt diskutieren.

 

Grünes Licht vom Planungsausschuss 22.09.2016

Pflasterbelag, Bänke, Beleuchtung, Abfallbehälter sowie Fahrradstellplätze waren im Rahmen der Neugestaltung der „Östlichen Innenstadt“. Thema in der Sitzung des Planungsausschusses am 21. September. Das Ergebnis: eine Empfehlung an den Gemeinderat mit großer Mehrheit (eine Neinstimme) für den Baubeschluss. „Unsere Innenstadt bekommt ein neues Gesicht“: Mit diesen Worten führte Bürgermeister Oliver Martini in den...

Pflasterbelag, Bänke, Beleuchtung, Abfallbehälter sowie Fahrradstellplätze waren im Rahmen der Neugestaltung der Östlichen Innenstadt. Thema in der Sitzung des Planungsausschusses am 21. September. Das Ergebnis: eine Empfehlung an den Gemeinderat mit großer Mehrheit (eine Neinstimme) für den Baubeschluss.

„Unsere Innenstadt bekommt ein neues Gesicht“: Mit diesen Worten führte Bürgermeister Oliver Martini in den einzigen Tagesordnungspunkt ein. Wie die einzelnen Maßnahmen in Stufe I mit Neugestaltung des Lindenplatzes, der Lange Straße und der Gustav-Rée-Anlage zügig und mit möglichst wenig Beeinträchtigungen vonstatten gehen, erklärte Tiefbauchef Andreas Demny. Er verwies darauf, dass der Baufortschritt von mehreren unsicheren Faktoren abhänge. So nannte er u.a. die stark differierenden Lieferzeiten des Natursteinmaterials, abhängig davon, ob aus Europa oder Asien kommend; der Versuch, mit zwei Kolonnen (Tiefbau- und Pflasterarbeiten) zeitgleich zu arbeiten – und die jahreszeitlichen Wetterverhältnisse. Der Ausbau des Lindenplatzes und die Arbeiten in der Lange Straße werden dabei teilweise parallel laufen. Hauptzulieferwege für beide Maßnahmen seien die Zauberflötbrücke und die Schuttergasse, so Demny.

Berücksichtigt wurden auch Anregungen und Einwände aus der Bürgerschaft. So fand die Idee eines changierenden rötlichen bis grauen Großpflasterbelags breite Zustimmung. Im Altstadtbereich soll Naturstein und in der Gustav-Rée-Anlage Betonstein verlegt werden. Die Sitzgelegenheiten wurden im Bereich der Gustav-Rée-Anlage und in der Lange Straße deutlich verkleinert – aus Angst seitens der Anwohnerschaft vor Lärmbelästigung. Eine Befragung der Hauseigentümer ergab eine breite Zustimmung, an deren Gebäude eine Verankerung der geplanten Beleuchtungsüberspannung anzubringen.

Martin Schedlbauer vom Planungsbüro stellte die weiteren Planungen vor: Fahrradstellplätze mit acht Bügeln vor dem Karstadt-Eingang sollen bleiben und sieben Bügel verlagert werden. Weiter seien auf dem Lindenplatz vier Standorte für Unterflurmülleimer eingeplant. Ein Brunnen soll Mittelpunkt des Klosterplatzes sein und durch seine niedrige Umrandung mit teilweiser Holzauflage zum Sitzen einladen.

CDU-Chef Albert Glatt lobte die gute Informationspolitik der Stadt, regte jedoch an, während der Bauzeit eine Hotline für Anwohner und Geschäftsinhaber einzurichten. Keine Zustimmung fand in seiner Fraktion das geplante Holzdeck von 16 Metern Länge am Lindenplatz, das wie eine Barriere für Geschäfte wirke; er schlug eine Podesttrennung vor. Dem schlossen sich die Grünen, die SPD und die Freien Wähler an.

Bertold Thoma (SPD) freute sich über die Berücksichtigung der Belange für Geh- und Sehbehinderte mit Einrichtung eines taktilen Leitsystems. Kritisch äußerte er sich zu den Überspannungsleuchten und fragte nach, ob man diese nicht irgendwo ansehen könne. Parteiübergreifend wurde das viel zu geringe Angebot von Fahrradabstellmöglichkeiten kritisiert. Jürgen Ochs (Grüne) fragte nach, ob ein Probesitzen auf den Holzdecks möglich wäre. Ebenfalls nicht glücklich zeigte sich Rudi Zipf (FWO) über die geplante Beleuchtung: „Vielleicht sollte man mit mehr Lichtstelen anstatt Pendelleuchten arbeiten?“ Karl-Heinz Eckerle (FDP) lehnte die Verwaltungsvorlage ab. Die Kosten haben sich seit Beginn der Planungen von 3,6 Millionen nahezu verdoppelt, kritisierte er. Zudem befürchte er, dass mit der Neugestaltung auch die markanten Plätze in Offenburg verschwinden würden. Dass die Steinstraße bei den Planungen in Stufe I zu kurz käme, beklagten Elisabeth Abele sowie Hans-Hellmut Treeck und schlugen vor, die Straße zumindest im Hinblick auf die Beleuchtungsausstattung mit einzubeziehen.

Bürgermeister Oliver Martini versprach, den Vorschlag der Trennung des Holzpodests am Lindenplatz aufzunehmen. „Wir versuchen nachzurüsten“, nahm er die Anregung für mehr Radabstellplätze auf. „Die Beleuchtung kommt noch mal zu Ihnen“: Damit signalisierte er, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Die Einbeziehung der Steinstraße sieht er allerdings kritisch: „Alles zeitlich bis zum Rée Carré fertigzustellen, ist nicht machbar.“ Die Pendelleuchten seien keine minderwertige Beleuchtung, verteidigte Martin Schedlbauer (faktorgrün) die Lichtplanung. Sie wackelten auch nicht bei starkem Wind. „Da haben Sie ein falsches Bild!“

 
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (links) eröffnete den Innenstadt-Markt, der am 13.09.2016 im Salmen stattfand. Foto: Stadt Offenburg

Reges Geschehen auf dem Innenstadt-Markt 15.09.2016

Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten am Dienstagabend den Innenstadt-Markt im...

Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten am Dienstagabend den Innenstadt-Markt im Salmen, um sich ein Bild von den Fortschritten des Innenstadtprogramms GO OG zu machen. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner luden Programmleiterin Kirstin Niemann und Silke Moschitz die Besucherinnen und Besucher zu einem kurzen Rundgang ein: Am Stand des Projekts Östliche Innenstadt wurden die inzwischen weit fortgeschrittenen Planungen für den Lindenplatz, die Lange Straße, die Gustav-Rée-Anlage und die Steinstraße vorgestellt. Die Nördliche Innenstadt präsentierte sich mit neuen Ansichten des Rée Carrés, das das Einzelhandelsangebot in der City künftig erweitern soll. Mitstreiter wurden am Stand „Leben und Wohnen“ gesucht, denn hier soll im Herbst mit der Konzeption eines Kinderstadtplans und verschiedener Thementouren begonnen werden. An weiteren Ständen konnten sich die Marktbesucher über die Gestaltungsoffensive, die Bemühungen zur Stärkung des Einzelhandelsstandorts Innenstadt und die unterschiedlichen verkehrsplanerischen Maßnahmen informieren.

„Wir freuen uns sehr, dass die Bürger sich so interessiert in das Marktgeschehen gestürzt und die Gelegenheit genutzt haben, mit den Projektleitern der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen,“ resümiert Kirstin Niemann.

 
Die dritte Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG. Quelle: Stadt Offenburg; Gestaltung: Atelier für neue Trends

Neue Ausgabe der "Innen.Stadt" 10.09.2016

Am Samstag, 10. September, ist die dritte Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG...

Am Samstag, 10. September, ist die dritte Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG erschienen. Als vierseitige Sonderbeilage im OFFENBLATT informiert die "Innen.Stadt" über Aktuelles zu den Projekten, Menschen und Terminen des Innenstadtprogramms GO OG.

Die neue Ausgabe berichtet über die Ergebnisse der Entwurfsplanung und den anstehenden Baubeschluss für die Östliche Innenstadt. Im Interview stellt Alexandra Kühn, Inhaberin des Ladens "Tollkühn" in der Lange Straße 26, ihren Blick auf die Innenstadtentwicklung dar. Ein weiterer Artikel informiert über eine geplante Untersuchung zum Einkaufsstandort Innenstadt. Vorgestellt wird darüber hinaus Andreas Demny, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr und.

Die "Innen.Stadt" steht hier als PDF-Download zur Verfügung.

 
Der neue Klosterplatz: Hier entsteht ein verkehrsberuhigter Bereich mit einem Brunnen im Platzmittelpunkt. Visualisierung: Faktorgrün Landschaftsarchitekten

Die Entwurfsplanung steht 09.09.2016

Die Entwurfsplanung für die Neugestaltung der „Östlichen Innenstadt“ – Lindenplatz, nördliche Lange...

Die Entwurfsplanung für die Neugestaltung der „Östlichen Innenstadt“ – Lindenplatz, nördliche Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage und Steinstraße – ist abgeschlossen. In der Gemeinderatssitzung am 10. Oktober werden die Ergebnisse beraten, um anschließend den Baubeschluss zu fassen. Die Vorberatung im Planungsausschuss findet am 21. September statt.

Das Büro Faktorgrün Landschaftsarchitekten ging im Mai 2015 als Sieger aus dem Planungswettbewerb für die Östliche Innenstadt hervor. Die im Wettbewerb entwickelte Grundidee wurde in den vergangenen Monaten planerisch vertieft. Dabei sind auch Anregungen von Offenburger Bürgerinnen und Bürgern eingeflossen, die im November und Dezember 2015 im Rahmen des „Bürgerdialogs Östliche Innenstadt“ eingebracht wurden.

Die Bürgerschaft war auch bei Bemusterung der geplanten Oberflächenbeläge gefragt. Hier fand die Idee eines parkettartig wirkenden Großpflasterbelags mit changierenden rötlichen bis grauen Farbtönen breite Zustimmung. Im Altstadtbereich soll Naturstein und in der Gustav-Rée-Anlage Betonstein verlegt werden. Das Pflasterparkett bildet einen ebenflächigen und zugleich rutschfesten Belag, der familien- und seniorenfreundlich und auch für Rollstuhlfahrer gut benutzbar ist. Zur Orientierung für Blinde soll erstmalig in Offenburg ein tastbares Leitsystem im öffentlichen Raum umgesetzt werden.

Neue Flaniermeile

Die Lange Straße wird zur Flaniermeile umgestaltet – hier werden sich Fußgänger und Autofahrer im verkehrsberuhigten Bereich künftig auf Augenhöhe begegnen. Auch der Klosterplatz erhält ein neues Erscheinungsbild und lädt künftig noch mehr zum Verweilen ein. Dazu trägt insbesondere auch der hier geplante Brunnen bei, der als Sitzgelegenheit dient und zugleich auch Kindern eine attraktive Spielmöglichkeit bietet.

Verweilen können die Besucherinnen und Besucher in der Östlichen Innenstadt auch auf zahlreichen Holzbänken und Holzpodesten – mit und ohne Lehne, in größerer oder kleinerer Form. Auf dem Lindenplatz sollen erstmalig sogenannte Unterflurmülleimer eingebaut werden. Vorteil ist ihr großes Fassungsvermögen: Während sie an der Oberfläche als herkömmliche Mülleimer von normaler Größe erscheinen, verfügen sie – verborgen im Untergrund – über große Sammelbehälter.

Das Lichtkonzept für die Östliche Innenstadt ist Teil eines Masterplans Stadtlicht. Dieser Plan wird derzeit noch bearbeitet und soll Grundlage für eine ansprechende Beleuchtung der gesamten Innenstadt werden. Durch den Wechsel von Lichtstelen an den Plätzen und Überspannungsleuchten in den engeren Straßenräumen soll die Eigenart der unterschiedlichen Stadträume unterstrichen werden.

Nach Baubeschluss und Ausführungsplanung werden die Bauleistungen vergeben, worauf schließlich die Umsetzung in verschiedenen Bauabschnitten folgt.

Geplante Bauphase

Die Bauablaufplanung sieht vor, den Lindenplatz von April 2017 bis April 2018 und die Lange Straße von September 2017 bis Herbst 2018 umzubauen. Der Zeitplan für den Umbau der Gustav-Rée-Anlage wird in Abstimmung mit dem Bau des Rée Carré festgelegt, das Ende 2018 eröffnen soll. Die Steinstraße folgt, wie vom Gemeinderat bereits beschlossen, zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Stadt bezieht die von den Bau- und Umleitungsmaßnahmen betroffenen Anlieger ein, um Ihnen die Bauabläufe detailliert darzulegen und Abstimmungen zu treffen. Gemeinsam mit den betroffenen Geschäftsleuten sollen Aktionen und Werbemaßnahmen entwickelt werden, um die Belastungen der Bauzeit abzumildern.

Weitere Informationen

Details sowie Pläne zu den Umbaumaßnahmen, den Ausstattungselementen, den notwendigen Baumfällungen und Neupflanzungen, dem geplanten Blindenleitsystem, sowie die Ergebnisse des Bürgerdialogs gibt es

- bei der Veranstaltung „Innenstadt-Markt“ am 13. September, 19 Uhr, im Salmen. Dort beantworten die Planer Fragen aus der Bürgerschaft.

- in der Beschlussvorlage des Gemeinderats zum Baubeschluss Östliche Innenstadt. Diese ist unter „Downloads“ abrufbar.

 
Was ist das bloß? Machen Sie mit beim Innenstadt-Gewinnspiel! Foto: Stadt Offenburg

Wo ist das bloß? 09.09.2016

Diese Frage gilt beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Erkennen Sie welches...

Diese Frage gilt beim Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Erkennen Sie welches Detail in der Offenburger Innenstadt auf diesem Foto zu sehen ist? Dann schicken Sie Ihre Antwort bis zum 25. September an innenstadt@offenburg.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Unter allen richtigen Einsendungen wird eine Markttasche mit frischen Waren vom Offenburger Wochenmarkt verlost. Viel Erfolg!

 

Innenstadt-Markt 05.09.2016

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich beim zweiten „Innenstadt-Markt“ über die laufenden Projekte zur Weiterentwicklung der Offenburger Innenstadt zu informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 13. September um 19 Uhr im Salmen statt. Das Innenstadtprogramm GO OG ist in vollem Gange: Mit dem Sparkassen-Neubau wächst der erste Baustein des neuen Quartiers in der...

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich beim zweiten „Innenstadt-Markt“ über die laufenden Projekte zur Weiterentwicklung der Offenburger Innenstadt zu informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 13. September um 19 Uhr im Salmen statt.

Das Innenstadtprogramm GO OG ist in vollem Gange: Mit dem Sparkassen-Neubau wächst der erste Baustein des neuen Quartiers in der nördlichen Innenstadt in die Höhe. Für die Umgestaltung von Lindenplatz, Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage und Steinstraße ist mittlerweile die Entwurfsplanung abgeschlossen. Im Oktober wird der Gemeinderat darüber beraten und soll anschließend den Baubeschluss fällen. Seit ein paar Monaten unterstützt ein Leitsystem unsere auswärtigen Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung in der City. Gemeinsame Marketingaktionen von Stadt und Handel stellen immer wieder das vielfältige Angebot von Einzelhandel und Gastronomie in den Fokus. Mit Nachbarschaftsfesten und einem Willkommensspaziergang fördern Bewohnerinnen und Bewohner das Zusammenleben in der Innenstadt.

An verschiedenen Marktständen zeigen die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung beim Innenstadt-Markt Planungen und Umsetzungsstand der Projekte auf und stehen im persönlichen Gespräch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner wird die Veranstaltung eröffnen.

  • 13.09.2016 19:00 Uhr
  • Salmen, Lange Straße 52, 77652 Offenburg
  • Stadt Offenburg, Innenstadtprogramm GO OG
 

Kinderstadtplan soll entstehen 01.09.2016

Wie sieht die Stadt aus Sicht von Kindern oder Jugendlichen aus? Wo kann man gut spielen, skaten oder chillen? Welche Plätze oder Wege haben ihre besonderen Qualitäten? Diese Fragen sollen in einem Gemeinschaftsprojekt von Jugendbüro und Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt beantwortet werden. Ab Herbst 2016 werden gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein Kinderstadtplan sowie kinder- und...

Wie sieht die Stadt aus Sicht von Kindern oder Jugendlichen aus? Wo kann man gut spielen, skaten oder chillen? Welche Plätze oder Wege haben ihre besonderen Qualitäten? Diese Fragen sollen in einem Gemeinschaftsprojekt von Jugendbüro und Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt beantwortet werden. Ab Herbst 2016 werden gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein Kinderstadtplan sowie kinder- und jugendorientierte Thementouren entwickelt. Wer Lust hat, dabei mitzuhelfen, kann sich bei Projektleiter Hermann Kälble melden (Telefon: 932286-11 oder E-Mail: hermann.kaelble@offenburg.de).

 
Der Flyer zur Kunstaktion Offenburg OPEN. Gestaltung: Grafische Republik.

Schaufenster-Kunstausstellung "Offenburg OPEN" 05.08.2016

Im Ferienmonat August lockt die Aktion Offenburg OPEN zu einem Stadtbummel der besonderen Art. 20...

Im Ferienmonat August lockt die Aktion Offenburg OPEN zu einem Stadtbummel der besonderen Art. 20 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Elsass und Baden zeigen vier Wochen lang Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Radierungen, Video- und Multimedia-Kunst in Schaufenstern der Offenburger Innenstadt. Das „White Dinner“ am 27. August bildet den Abschluss.

Die City wird somit über den Ferienmonat August zur Galerie. Dabei sind Werke von Ilse Teipelke, Werner Schmidt, Armin Göhringer, Martin Sander, Johannes Mundinger, Maren Ruben, Sebastian Wehrle, Raymond Waydelich, Michel Cornu und Francois Nussbaumer in den Schaufenstern zu sehen.

Idee und Konzeption von Offenburg OPEN stammen von Ute Dahmen, die mit vielen Künstlerinnen und Künstlern dies- und jenseits des Rheins befreundet ist. In einem Flyer, der in den beteiligten Geschäften sowie im Bürgerbüro erhältlich ist, sind alle Stationen verzeichnet. Die Vernissage fand am 31. Juli statt, einen Film darüber gibt es hier. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter http://offenburgopen.blogspot.de

Die Finissage findet am 27. August im Rahmen eines „White Dinner“ mit Livemusik von 18 bis 22 Uhr in der Hauptstraße und am Fischmarkt statt. Alle Interessierten können ohne Anmeldung teilnehmen - sie werden gebten, weiß gekleidet zu kommen und ein eigenes Picknick, also Essen und Trinken, sowie weißes Geschirr mitzubringen. Die Stadt stellt etwa 100 Biertischgarnituren zur Verfügung, Platz ist damit für etwa 800 Menschen.

 

Auf den Spuren der Traditionsgeschäfte 04.08.2016

Im Rahmen eines Innenstadtspaziergangs führte Jutta Bissinger am Mittwochabend zu ausgewählten...

Im Rahmen eines Innenstadtspaziergangs führte Jutta Bissinger am Mittwochabend zu ausgewählten Traditionsgeschäften in der Offenburger Innenstadt. Dabei las die Offenburger Autorin an fünf Stationen aus ihrem Buch „Läden & Leute“.

Die gut 50 Teilnehmenden erfuhren auf unterhaltsame Weise viel darüber, wie sich Handwerk und Handel, Sitten und Gebräuche sowie die Stadt selbst über die Jahre geändert haben – und was immer noch so ist wie einst. Los ging es bei Bieser Raumausstattung nahe der Kreuzkirche. Im Schuhgeschäft Meier in der Gerberstraße durften die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das Fachgeschäft wird bereits in dritter Generation geführt und ist ein echter Geheimtipp.

Im ehemaligen Fachgeschäft Schirm Staib am Marktplatz, wo seit 1897 in hochwertiger Handarbeit Schirme gefertigt wurden, befindet sich heute das Café Zentral. Wie Jutta Bissinger erläuterte, schloss das Geschäft 2007, da es von der Zeit überholt wurde: Während Schirme vor 100 Jahren hochwertige Accessoires waren, sind sie heutzutage Wegwerfartikel. Auch den Ausbildungsberuf des Schirmmachers gibt es nicht mehr.

Das älteste Traditionsgeschäft in der Offenburger Innenstadt ist die Reinigung Plank am Lindenplatz. Bei Gründung im Jahr 1820 gehörte dort noch Färben und Stoffdruckerei zum Angebot. Auch die Buchhandlung Roth, wo der Spaziergang mit einem kleinen Umtrunk endete, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das von Barbara Roth in vierter Generation geführte Geschäft gibt es bereits seit 120 Jahren. Dort konnten die Teilnehmer des Rundgangs auch Jutta Bissingers Buch „Läden & Leute“ kaufen und im breiten Angebot der Buchhandlung stöbern. Das wäre früher undenkbar gewesen: Ähnlich wie heutzutage in Juweliergeschäften üblich, bekamen die Kunden damals auf Wunsch ein Exemplar auf dem Verkaufstresen präsentiert und konnten dies nur unter Aufsicht betrachten.

Die Mittelbadische Presse hat einen Videobericht zum Rundgang veröffentlicht, der hier abgerufen werden kann. Das Buch „Läden & Leute“ gibt es direkt bei der Autorin (www.jutta-bissinger.de) und im örtlichen Buchhandel. Wer zukünftig über die Termine der Innenstadtspaziergänge im Rahmen des Innenstadtprogramms GO OG informiert werden möchten, kann eine Nachricht an innenstadt@offenburg.de schicken oder das Kontaktformular weiter unten auf dieser Website nutzen.

 

Zentral parken, entspannt einkaufen 14.07.2016

An vier Freitagen im Juli und August kann von 15 bis 20 Uhr für nur einen Euro in den drei...

An vier Freitagen im Juli und August kann von 15 bis 20 Uhr für nur einen Euro in den drei Parkhäusern Marktplatz, City und Sparkasse das Auto abgestellt werden, die erste Stunde ist kostenlos. Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein erhofft sich davon eine Belebung des Wochentags. Zudem gibt es druckfrisch einen Flyer, in dem alle zentralen öffentlichen Parkmöglichkeiten aufgeführt sind.

Die Parkaktion wird zur Wiedereröffnung des sanierten City-Parkhauses am Freitag, 29. Juli, starten. „Wir wollen wissen, ob wir mit einem unaufwändigen Angebot die Leute erreichen“, so Schürlein. Im neuen Parkflyer, der mit einer Auflage von 5000 Stück gedruckt wurde, sind 15 Parkhäuser und -plätze mit einer Kapazität von insgesamt 2489 Stellflächen aufgelistet, von denen aus die Innenstadt gut zu Fuß erreicht werden kann: „Zentral parken, entspannt einkaufen“, lautet das Motto. Die Einfahrtshöhe ist ebenso aufgeführt wie die Öffnungszeiten, die Parkgebührerstattung, die kostenlose Parkdauer in Minuten, die Anzahl von Behinderten- und Frauenparkplätzen sowie die Lade-Stationen für Elektrofahrzeuge.

Der Flyer soll in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, stellte der stellvertretende Betriebsleiter der Technischen Betriebe Offenburg (TBO), Steffen Letsche, in Aussicht. Auch Bushaltestellen sind markiert, um auf den gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr zu verweisen. „Es gibt Alternativen zum Auto“, so Letsche. Zusammen mit dem Offenburger Einzelhandel bietet die Stadt Offenburg eine Parkgebührenrückerstattung an: Bei einem Einkauf ab zehn Euro kann um 50 Cent günstiger geparkt werden.

Die Flyer liegen im Bürgerbüro, in den Parkhäusern und in zahlreichen Geschäften aus. Ein PDF-Download ist hier möglich. Aktuelle Informationen finden sich im Internet unter www.tbo-offenburg.de/zentralparken. Für die Parkplätze Am Unteren Angel, Bürgerpark, Dreifaltigkeitskirche, Gerichtsparkplatz und Straßburger Straße gibt es mit der Telefonnummer 0781/9276243 eine Hotline bei Problemen.

 
Die Gewinner des Offenburger Cocktail-Sommers 2016 und Organisatorin Lydia Gören, Offenburger Stadtmarketing (links vorne). Foto: Stadt Offenburg

Gewinner des Offenburger Cocktail-Sommers 13.07.2016

Der Offenburger Cocktail-Sommer hat in diesem Jahr zum ersten Mal stattgefunden. Neun Offenburger...

Der Offenburger Cocktail-Sommer hat in diesem Jahr zum ersten Mal stattgefunden. Neun Offenburger Gastronomen haben eigens für diesen Sommer jeweils einen Cocktail kreiert. Interessierte Bürger/innen konnten vom 6. Mai bis 3. Juli Getränke kosten. 300 von ihnen wählten die beliebtesten Cocktails.

Der erste Preis ging an Rebecca Vetter (links): eine zehntägige Reise für zwei Personen nach Kuba, gesponsert vom TUI Reise-Center (rechts neben ihr: Lisa Gartner). Silke Krodel (rechts neben dem Auto) darf ein Wochenende mit dem neuen Porsche 718 Boxster verbringen – der zweite Preis stammt vom Porsche-Zentrum, Frank Hurst. Und Roland Huber (vorne rechts) freut sich über eine Jahreskarte für den Freiraum Offenburg als dritten Preis – mit im Bild Nicolas Braun (rechts daneben).

Alle Teilnehmenden haben mindestens sechs von neun Cocktails probiert und somit die Voraussetzung für die Teilnahme an der Verlosung erfüllt. Zum Offenburger Cocktail des Jahres 2016 wurde „Downtown“, eine Kreation des „Gecko“ neben Karstadt, bei der Cocktail-Party am vergangenen Freitag auf dem Marktplatz gewählt. Links vorne im Bild: Organisatorin Lydia Gören, Offenburger Stadtmarketing.

 

Die Innenstadt wird zur Kunstgalerie 03.07.2016

Die Offenburger Innenstadt wird zur Kunstgalerie – zumindest von Sonntag, 31. Juli bis Samstag, 27....

Die Offenburger Innenstadt wird zur Kunstgalerie – zumindest von Sonntag, 31. Juli bis Samstag, 27. August 2016. Für einen Monat stellen Geschäfte der City ihre Schaufenster Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung. Die Initiatorin dieser Aktion ist die Journalistin Ute Dahmen, OB Edith Schreiner übernimmt die Schirmherrschaft. 

„Im Sommer kommen viele Menschen, auch Touristen in die Stadt, leider gibt es gerade im August nur wenige Angebote. Mit dieser Ausstellung möchten wir dies ändern und künstlerische Aspekte in den Vordergrund stellen“, begründet OB Schreiner die Initiative. 20 Künstlerinnen und Künstler aus dem Elsass und Baden zeigen unter dem Titel „Offenburg OPEN“ vier Wochen lang Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Radierungen, Video- und Multimedia-Kunst in Schaufenstern.

Eröffnet wird die Schau am Sonntag, 31. Juli 2016, um 11 Uhr vor dem Rathaus von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. „Wir stellen 20 herausragende Künstler aus“, so Schreiner und freut sich, „die freundschaftlichen Beziehungen, die wir zu unseren französischen Nachbarn auf vielen Ebenen pflegen, in Form von grenzüberschreitender Kunst sichtbar zu machen“. Nach einem gemeinsamen Rundgang zu den 20 Schaufenstern wird zu einem Umtrunk auf dem Rathausplatz geladen.

Idee und Konzeption von Offenburg OPEN stammen von Ute Dahmen, die mit vielen Künstlerinnen und Künstlern dies- und jenseits des Rheins befreundet ist: „Alle angefragten Künstler haben spontan zugesagt und sind sehr engagiert.“ Gleiches gilt für die Einzelhändler der Offenburger Innenstadt, die ihre Schaufenster zur Verfügung stellen. In vielen Fenstern werden Arbeiten zu sehen sein, die speziell für Offenburg OPEN geschaffen wurden. So wird sich Rainer Braxmaier mit Schuhen auseinandersetzen – passend zu Schuh Schäfer in der Hauptstraße. Offenburg präsentiert sich mit dieser Sommer-Aktion als Stadt der Kunst. In einem Flyer, der in den beteiligten Geschäften sowie im Bürgerbüro erhältlich ist, sind alle Stationen verzeichnet. „Wir erreichen damit vielleicht auch Menschen, die nicht unbedingt in Ausstellungen oder Galerien gehen“, hofft Dahmen.

Den Abschluss von Offenburg OPEN bildet das White Dinner am 27. August 2016. Nach einem famosen Auftakt mit 800 Gästen letzten Sommer werden vor dem Rathaus wieder Tische aufgestellt und weiß eingedeckt. Wie in Paris, Vancouver, Sydney oder Berlin kommen alle weiß gekleidet und bringen Picknickkörbe, weißes Geschirr, Gläser sowie Besteck mit und tafeln gemeinsam. Dazu gibt’s Live-Musik. Beginn: 18 Uhr. Ende: 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Sondernutzungen unter der Lupe 24.06.2016

Die Ergebnisse der beiden Workshops zum Projekt Gestaltungsoffensive Innenstadt können ab sofort nachgelesen werden. Die Stadt hatte die Geschäftsleute der Innenstadt eingeladen, gemeinsam über Werbeaufsteller und weitere Sondernutzungen im öffentlichen Raum sowie deren Wechselwirkungen mit dem Stadtbild der historischen Innenstadt zu diskutieren. Dabei standen insbesondere Warenauslagen, Kundenstopper und...

Die Ergebnisse der beiden Workshops zum Projekt Gestaltungsoffensive Innenstadt können ab sofort nachgelesen werden. Die Stadt hatte die Geschäftsleute der Innenstadt eingeladen, gemeinsam über Werbeaufsteller und weitere Sondernutzungen im öffentlichen Raum sowie deren Wechselwirkungen mit dem Stadtbild der historischen Innenstadt zu diskutieren. Dabei standen insbesondere Warenauslagen, Kundenstopper und Außengastronomie im Mittelpunkt.

Beim zweiten Workshop wurden verschiedene konkrete Varianten für Neuregelungen im Rahmen der städtischen Sondernutzungsrichtlinie vorgestellt und im Hinblick auf ihre Werbewirksamkeit sowie gestalterische Aspekte erörtert. Dabei wurden die Vorschläge der Stadt zu Größe und Lage der Sondernutzungsfläche sowie für ein hochwertiges Erscheinungsbild in der Außengastronomie von den Teilnehmenden grundsätzlich begrüßt, zu einzelnen Aspekten gab es aber auch abweichende Einschätzungen. Bei der Diskussion um Kundenstopper und Warenauslagen gaben die Teilnehmenden dem Variantenvorschlag, diese direkt an der Fassade aufzustellen, den Vorzug. Grundsätzlich liegt den Geschäftsleuten ein konsequenter Vollzug der Regelungen am Herzen.

Weitere Themen waren Verbesserungen der Kundenführung für die Nebenlagen, Radabstellanlagen und eine für den Herbst geplante Kundenbefragung in der Innenstadt. Details der Vorschläge und der Diskussionen können in den Dokumentationen nachgelesen werden. Diese stehen auf der Projektseite zum Download zur Verfügung.

 

Gässle-Rundgang mit "Alt-Offenburgern" 19.06.2016

Die Offenburger Innenstadt hat viel zu bieten und es gibt immer wieder Neues und Interessantes zu entdecken. Neubürgerinnen und Neubürger sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei einem geführten Rundgang am 19. Juni versteckte Plätze, Läden und Anlaufstellen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. „Alt-Offenburger“ erzählen dabei Wissenswertes und Nützliches über die Innenstadt und wollen...

Die Offenburger Innenstadt hat viel zu bieten und es gibt immer wieder Neues und Interessantes zu entdecken. Neubürgerinnen und Neubürger sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei einem geführten Rundgang am 19. Juni versteckte Plätze, Läden und Anlaufstellen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. „Alt-Offenburger“ erzählen dabei Wissenswertes und Nützliches über die Innenstadt und wollen wertvolle Tipps geben.

Mitlaufen kann jeder, ob mit Hund, mit Rollator, Kinderwagen oder alleine. Menschen aller Generationen können sich spontan dazugesellen. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Forum-Kino, Hauptstraße 111. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es in einem 90-minütigen Spaziergang durch die Innenstadt. Dieser wird nicht zu lang oder zu schnell sein, so dass man noch zum „Klönen“ kommt. Im Anschluss an den Rundgang gibt es ein Vesper sowie Kaffee und Kuchen im Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt.

  • 19.06.2016 14:30 Uhr
  • Treffpunkt: Forum Kino, Hauptstraße 111
  • Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt, Tel.: 0781–93228611, E-Mail: sfz.innenstadt@offenburg.de
 
Die Gewinnerin Astrid Wohlers freute sich über eine Wochenmarkttasche mit frischen Waren vom Offenburger Wochenmarkt. Foto: Stadt Offenburg

Innenstadt-Gewinnspiel 18.05.2016

„Wo ist das bloß?“ Diese Frage galt es einem Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu...

„Wo ist das bloß?“ Diese Frage galt es einem Fotorätsel des Innenstadtprogramms GO OG zu beantworten. Die Offenburgerin Astrid Wohlers wusste die richtige Lösung: Bei dem Detailfoto handelte es sich um den Fuß einer Hexe vom Narrenbrunnen am Lindenplatz. Die Gewinnerin der Verlosung freute sich über eine Markttasche mit frischem Obst, Gemüse, Eiern und Honig vom Offenburger Wochenmarkt.

Ausgeschrieben wurde das Gewinnspiel in der "Innen.Stadt", der OFFENBLATT-Sonderbeilage zum Innenstadtprogramm GO OG. Für Astrid Wohlers lohnte sich jedoch der Blick auf den städtischen Facebook-Account: Auch unter https://de-de.facebook.com/stadtoffenburg gab es einen Hinweis auf das Fotorätsel.

 
Das Logo des Offenburger Cocktail-Sommers. Gestaltung: Ludwig Ensikat

Offenburger Cocktail-Sommer 30.04.2016

Nach der Osteraktion im Frühjahr und der Laternenaktion im Herbst hatte das Offenburger...

Nach der Osteraktion im Frühjahr und der Laternenaktion im Herbst hatte das Offenburger Stadtmarketing-Team nun auch eine kreative Idee für eine Sommeraktion in der Innenstadt: Erstmalig wird im Juli 2016 der „Offenburger Cocktail des Jahres“ prämiert. Gleichzeitig lockt ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.  

Neun Gastronomen haben leckere Cocktails kreiert, die vom 6. Mai bis 3. Juli probiert werden können. Welcher davon der Offenburger Cocktail des Jahres 2016 wird, entscheiden die Gäste und können dabei attraktive Preise gewinnen:

·         1. Preis: Eine zehntägige Reise nach Kuba für zwei Personen

·         2. Preis: Ein Wochenende mit dem neuen Porsche 718 Boxster

·         3. Preis: Eine Jahreskarte für den „Freiraum Offenburg“

Und das geht so: Für jeden probierten Cocktail gibt es einen Stempel auf dem Stempelpass, den Sie bei den teilnehmenden Gastronomen erhalten. Wer sechs Stempel gesammelt hat, notiert den Namen seines Lieblings-Cocktails auf dem Stempelpass und gibt diesen bis zum 5. Juli im Bürgerbüro oder im Historischen Rathaus ab. Bei der Cocktailparty am 8. Juli auf dem Marktplatz wird dann der Gewinner der Verlosung verkündet und der Offenburger Cocktail des Jahres 2016 prämiert.

Folgende Gastronomen machen beim Cocktail-Sommer mit: Café - Bar Único, Café Palazzo, Eiscafé Zampolli, Gecko Bar, Haus Zauberflöte, Laubenlinde, Laufsteg Offenburg, Schöllmanns und The Square!

 

Stadt und Händler diskutieren zur Gestaltungsoffensive 28.04.2016

Wie sind ein attraktives Stadtbild und der Wunsch von Geschäftsleuten nach angemessenen Werbemöglichkeiten im öffentlichen Raum unter einen Hut zu bringen? Diese Frage war am 22. April Thema eines Workshops, zu dem die Stadt die Geschäftsleute der Innenstadt eingeladen hatte. Als Diskussionsgrundlage stellte die Verwaltung zunächst ihre Zielsetzungen in Bezug auf Stadtgestaltung, Nutzerinteressen und...

Wie sind ein attraktives Stadtbild und der Wunsch von Geschäftsleuten nach angemessenen Werbemöglichkeiten im öffentlichen Raum unter einen Hut zu bringen? Diese Frage war am 22. April Thema eines Workshops, zu dem die Stadt die Geschäftsleute der Innenstadt eingeladen hatte.

Als Diskussionsgrundlage stellte die Verwaltung zunächst ihre Zielsetzungen in Bezug auf Stadtgestaltung, Nutzerinteressen und Verkehrssicherheit vor: Dazu gehören ein hochwertiger Gesamteindruck von Gebäuden, Straßenräumen und Geschäftswerbung, ein sicherer, unbehinderter Fußverkehr und ein vielfältig nutzbarer öffentlicher Raum. Was dies in der Umsetzung bedeuten könnte, wurde am Beispiel von Warenauslagen, Werbetafeln und Außengastronomie dann ganz konkret diskutiert. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Runden Tisches Behindertenfreundliches Offenburg und des Seniorenbeirats waren eingeladen, um insbesondere die Anliegen eines barrierefreien Fußverkehrs einzubringen.

Einig waren sich die Teilnehmenden darin, dass Regelungen für eine verträgliche Nutzung des öffentlichen Raums durch Geschäftsleute sinnvoll sind, um eine Überfrachtung zu vermeiden und ein attraktives Erscheinungsbild zu sichern. Unterschiedliche Positionen wurden jedoch in der Auseinandersetzung mit verschiedenen möglichen Umsetzungsvarianten zur Anordnung, Dimensionierung und Gestaltung von Präsentationsmitteln und Möblierungen deutlich.

Zudem sammelten die Teilnehmenden Anregungen für eine verbesserte Kundenführung in die Nebenlagen. Aus Sicht der betroffenen Geschäftsleute ist dies eine wichtige Ergänzung zu den im letzten Jahr angelaufenen Stadtmarketing-Aktionen, mit denen etwa Schaufenster - auch in den Nebenlagen – erfolgreich in Szene gesetzt wurden.

Die Ergebnisse des Workshops werden nun aufbereitet und fließen in die Erarbeitung konkreter Regelungsvorschläge ein, die beim nächsten Workshop am 11. Mai vorgestellt werden sollen. Alle Geschäftsleute der Innenstadt sind hierzu herzlich eingeladen – auch wer beim ersten Termin nicht dabei sein konnte, kann sich gerne noch bis zum 6. Mai beim Programmbüro Innenstadt unter innenstadt@offenburg.de oder Telefon 0781/ 82 2272 anmelden. Mehr Informationen zum Projekt "Gestaltungsoffensive Innenstadt" gibt es hier.

 
Die Gewinner der Osteraktion 2016: Sie fanden alle 264 Eier, die in den Schaufenstern versteckt waren. Foto: Stadt Offenburg

Erfolgreiche Ostereier-Suche 22.04.2016

Auch dieses Jahr stieß die gemeinsame Osteraktion des Einzelhandels und des Stadtmarketings auf...

Auch dieses Jahr stieß die gemeinsame Osteraktion des Einzelhandels und des Stadtmarketings auf großes Interesse: 343 Personen zählten beim Einkaufsbummel die Ostereier, die in den Schaufenstern von Geschäften, Restaurants und Cafés versteckt waren.

Der Osterhase war fleißig und hat 264 Eier versteckt. 24 Teilnehmer der Osteraktion haben alle Eier gefunden und die richtige Anzahl auf ihrem Gewinncoupon notiert. Aus dieser Gruppe wurden die drei Gewinner gezogen: Einen Einkaufsgutschein der City Partner von 500 Euro erhielt Walter Schneider. Über Gutscheine im Wert von 300 Euro bzw. 200 Euro freuten sich Diana Zeljko und Myriam Eggs.

Ziel der Aktion aus dem Projekt „Marktauftritt Innenstadthandel“ sei auch, verborgene Ecken der Innenstadt kennenzulernen, sagte Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein. Bei den teilnehmenden Händlern bedankte er sich für die "tolle Zusammenarbeit".

 
Andreas Demny (Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr), Jutta Herrmann-Burkart (Abteilungsleiterin Grünflächen und Umweltschutz) und Bürgermeister Oliver Martini bei der Bemusterung der Pflastersteine am Lindenplatz. Foto: Stadt Offenburg

Großes Interesse an den neuen Pflastersteinen 19.04.2016

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot der Stadtverwaltung an und besichtigten die Mus...

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot der Stadtverwaltung an und besichtigten die Musterpaletten für das neue Stadtparkett, das in den kommenden Jahren Lindenplatz, nördliche Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage und Steinstraße optisch aufwerten wird. Die vorgestellten Beläge stießen dabei auf ein überwiegend positives Feedback. Die Verwaltung bereitet nun den Baubeschluss vor.

Vier Tage lang, vom 16. bis 19. April, konnten am Lindenplatz und an der Gustav-Rée-Anlage Musterpaletten besichtigt werden; zu drei Terminen standen dabei die Fachplaner der Stadt Offenburg und des beauftragten Büros Faktorgrün den Bürgerinnen und Bürgern für Erläuterungen und Fragen zur Verfügung.

Insbesondere das Natursteinmuster, das am Lindenplatz zu sehen war, stieß auf großes Interesse bei den Offenburgern. Knapp 200 Personen kamen zu den Erläuterungsterminen  und informierten sich im Gespräch mit der Stadtverwaltung. Auch wenn es manchen Interessierten schwer fiel, sich die Steine in der großflächigen Pflasterung vorzustellen, die überwiegende Mehrheit äußerte sich zufrieden zur Oberfläche und Farbauswahl. Auch Rollstuhlfahrer und Menschen, die mit dem Rollator in der Stadt unterwegs sind, bewerteten die Oberflächenbeschaffenheit und schmalen Fugen positiv.

Die Neugestaltung der "Östlichen Innenstadt" (Lindenplatz, nördliche Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage und Steinstraße) ist einer der großen Bausteine im Innenstadtprogramm „GO OG – Innenstadt zusammen entwickeln“. Die Grundzüge der Planung hat der Gemeinderat im November 2015 beschlossen; im Rahmen der laufenden Entwurfsplanung werden derzeit die Leitideen des Siegerentwurfs aus dem freiraumplanerischen Wettbewerb im Detail ausgearbeitet. Dazu gehört auch die Ausgestaltung der Straßenbeläge für das Planungsgebiet.

In den kommenden Wochen werden die Fachplaner die Entwurfsplanung fertigstellen. Dazu gehören auch und insbesondere die technischen und gestalterischen Anforderungen an die Bodenbeläge. Auf dieser Grundlage soll im Sommer der Baubeschluss durch den Gemeinderat erfolgen. Im Anschluss wird die Stadt die Vergabe der Bauarbeiten einschließlich der Beschaffung der Bodenbelagsmaterialien einleiten und die Umsetzung der Baumaßnahmen im Detail planen. Die eigentlichen Bauarbeiten starten voraussichtlich im Frühjahr 2017, beginnend mit dem Lindenplatz.

 
Zehn Stelen, wie diese vor dem Offenburger Rathaus, weisen den Weg zu wichtigen Zielpunkten. Foto: Stadt Offenburg

Touristisches Leitsystem steht: Zehn Stelen weisen den Weg 12.04.2016

Zur besseren Orientierung in der Offenburger Innenstadt hat die Stadt zehn Stelen aufgestellt, die...

Zur besseren Orientierung in der Offenburger Innenstadt hat die Stadt zehn Stelen aufgestellt, die anhand eines Stadtplans und Pfeilen den Weg zu wichtigen Zielpunkten weisen. Das touristische Leitsystem wurde im Oktober 2015 vom Gemeinderat beschlossen.

Die zwei Meter hohen und 50 Zentimeter breiten Stelen stehen dort, wo viele Besucher in der Stadt ankommen: an markanten und gut frequentierten Standorten wie Bahnhof, Parkhäuser und Stadteingänge. Das Leitsystem dient dazu, sich in der Innenstadt noch besser zurecht zu finden. Auf Deutsch, Englisch und Französisch weist es nicht nur zu  kulturellen und historischen Zielen, sondern beispielsweise auch zu Bahnhof, Tourist-Information, Kino, Klinik, Messe und Polizei. „Dies ist ein Service für Gast und Besucher, den man als Stadt bieten muss“, erklärt Stefan Schürlein, Stadtmarketingchef und Leiter des Projekts „Besucherfreundliche Innenstadt“.

 
Die zweite Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG. Quelle: Stadt Offenburg; Gestaltung: Atelier für neue Trends

Zweite Ausgabe der "Innen.Stadt" 11.04.2016

Am Samstag, 9. April 2016, ist die zweite Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG...

Am Samstag, 9. April 2016, ist die zweite Ausgabe der Zeitung des Innenstadtprogramms GO OG erschienen. Als vierseitige Sonderbeilage im OFFENBLATT informiert die "Innen.Stadt" über Aktuelles zu den Projekten, Menschen und Terminen des Innenstadtprogramms GO OG.

Mit der neuen Ausgabe lädt die Stadt Offenburg erneut interessierte Bürgerinnen und Bürger, Geschäftstreibende und Gastronomen ein, im Rahmen von verschiedenen Projekten und Veranstaltungen die Innenstadt gemeinsam weiterzuentwickeln. Außerdem berichten Herrmann Kälble, Leiter des Projekts "Leben und Wohnen in der Innenstadt", sowie Innenstadt-Bewohnerin Waltraut Blaschke in einem Interview, mit welchen Aktionen sie die Willkommenskultur und das Miteinander in der Innenstadt stärken wollen. Ein weiterer Artikel informiert über die geplanten Umbaumaßnahmen zur Aufwertung der Kulturstätten in der Innenstadt und über das neue touristische Leitsystem. Vorgestellt wird darüber hinaus Daniel Ebneth, Leiter des Projekts "Gestaltungsoffensive Innenstadt".

Die "Innen.Stadt" steht hier als PDF-Download zur Verfügung.

 

Workshops "Gestaltungsoffensive Innenstadt" 24.03.2016

Die Innenstadt soll auch langfristig attraktives Aushängeschild der Stadt Offenburg bleiben. Unter der Leitung von Daniel Ebneth, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Baurecht, entwickelt die Stadtverwaltung deshalb ein Gestaltungshandbuch, ein Lichtkonzept und einen Gestaltungsleitplan für öffentliche Straßen und Plätze. Gewerbetreibende sind eingeladen, bei zwei Workshops ihre Ideen einzubringen. „Das Handbuch wird...

Die Innenstadt soll auch langfristig attraktives Aushängeschild der Stadt Offenburg bleiben. Unter der Leitung von Daniel Ebneth, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Baurecht, entwickelt die Stadtverwaltung deshalb ein Gestaltungshandbuch, ein Lichtkonzept und einen Gestaltungsleitplan für öffentliche Straßen und Plätze. Gewerbetreibende sind eingeladen, bei zwei Workshops ihre Ideen einzubringen.

„Das Handbuch wird die Regelungen zur Gestaltung von Gebäuden, von Werbeanlagen an Gebäuden sowie zur privaten Nutzung von öffentlichen Straßen und Plätzen veranschaulichen“, berichtet Ebneth. Dabei gilt es, Sondernutzungen wie Warenauslagen, Werbetafeln und Außengastronomie mit den Bedürfnissen von mobilitätseingeschränkten Personen und stadtgestalterischen Ansprüchen abzustimmen. „Deshalb werden wir die Sondernutzungsrichtlinien überarbeiten und mit den Betroffenen diskutieren“, erläutert der Leiter des Projekts Gestaltungsoffensive Innenstadt“. Am 22. April und am 11. Mai treffen sich Einzelhändler, Gastronomen und Vertreter des Runden Tischs Behindertenfreundliches Offenburg zu zwei Workshops mit der Stadtverwaltung. Interessierte Geschäftsleute können sich hierzu unter innenstadt@offenburg.de anmelden. Nach dem derzeitigen Stand soll ein Beschluss des Gemeinderats bis Ende des Jahres stehen.

 

 

 
Innenstadtspaziergang am 16.02.2016: Lichtplaner Jochen Karow (Mitte) veranschaulicht interessierten Bürgern, wie sich Offenburg bei Nacht zeigt. Foto: Harald Rudolf

Abendlicher Innenstadtspaziergang 18.02.2016

Eine etwas andere Stadtführung haben interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstagabend erlebt....

Eine etwas andere Stadtführung haben interessierte Bürgerinnen und Bürger am Dienstagabend erlebt. Jochen Karow, Lichtplaner aus Karlsruhe, veranschaulichte anhand einiger markanter Beispiele, wie sich Offenburg bei Nacht zeigt. 

Der gut zweistündige Rundgang nahm seinen Ausgang am Lindenplatz, führte über die Lange Straße, die Küfergasse und Hauptstraße zunächst auf den Marktplatz. Von dort gab es einen Abstecher zum Stadtbuckel, um dann durch den Zwingerpark am Ölberg zu enden.  Hintergrund: Karow vom Büro „Licht-, Raum- und Stadtplanung“ (Karlsruhe) erstellt im Laufe des Jahres für die Stadt Offenburg einen Masterplan Stadtlicht. Es handelt sich dabei um einen Baustein des Projekts "Gestaltungsoffensive Innenstadt".

Bei dem Spaziergang ging es Karow darum vorzuführen, was „Sehen bei Nacht“ bedeutet. Was ändert sich im Vergleich mit der Helligkeit am Tag? Schon an der Ecke Lindenplatz/Lange Straße wurde deutlich: Entferntere Objekte verschwinden aus dem Blick. Die Stadtkirche ist nachts als Bezugspunkt nicht mehr auszumachen, die Dreifaltigkeitskirche liegt nur noch schemenhaft im Hintergrund. Richtung Süden hin zur Grabenallee ist das Ende der Lange Straße aufgrund zum Teil intensiver Fassadenbeleuchtungen nicht mehr zu erkennen. Die Steinstraße hingegen gibt sich als helle Einkaufsstraße, in der kaum Gebäude leerstehen. Allerdings, so Karow: „Die schöne geschwungene Fassade von ,Butlers‘ könnte besser in Szene gesetzt werden.“

Das Ziel bestehe darin, die Potenziale Offenburgs, seine historischen Gebäude und schönen Plätze, ins richtige Licht zu rücken, gleichzeitig die Defizite nicht auch noch eigens zu beleuchten. Im Moment sind Fassaden und markante Punkte eher zufällig angestrahlt. Dabei „könnte Offenburg bei Nacht schöner sein als bei Tag“, ist Karow überzeugt.

Ein gutes Beispiel für diese These sei der Marktplatz. Die indirekten, modernen und sehr schicken Leuchten stellen sich selbst in den Mittelpunkt. Historische Fassaden oder markante Fachwerkhäuser gehen vollkommen unter. „Wichtig ist es, Akzente zu setzen. Man muss gar nicht alles ausleuchten“, erläutert der Lichtplaner. Dabei ist die rasant verlaufende Entwicklung der LED-Technik sehr hilfreich. Diese Leuchten geben immer mehr Licht pro eingesetzte Watt-Leistung ab, d.h. sie werden immer effizienter. Und sie können gezielter eingesetzt werden.

Im Zwingerpark ist die Stadtmauer überhaupt nicht wahrnehmbar – erst in Höhe der Wenk-Treppe fängt die Beleuchtung an. Die Teilnehmer der Licht-Führung sind mit vollkommen neuen Eindrücken über ihre Stadt nach Hause gegangen. Wer zukünftig über die Termine der Innenstadtspaziergänge informiert werden möchten, kann eine Nachricht an innenstadt@offenburg.de schicken oder das Kontaktformular weiter unten auf dieser Website nutzen.

 

Parkdecksanierung im City-Parkhaus 11.02.2016

Das City-Parkhaus in der Wasserstraße wird saniert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte August. In dieser Zeit stehen den Parkhausbesuchern weniger Parkplätze zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten betreffen auch die angrenzende Brücke zur Stadt. Sobald die Arbeiten im Mai bei den drei untersten Etagen angekommen sind, ist eine Vollsperrung nötig. Als Ausweichmöglichkeit können die Technischen Betriebe...

Das City-Parkhaus in der Wasserstraße wird saniert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte August. In dieser Zeit stehen den Parkhausbesuchern weniger Parkplätze zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten betreffen auch die angrenzende Brücke zur Stadt. Sobald die Arbeiten im Mai bei den drei untersten Etagen angekommen sind, ist eine Vollsperrung nötig.

Als Ausweichmöglichkeit können die Technischen Betriebe Offenburg den Pendlerparkplatz Im Unteren Angel anbieten. Dort ist am Parkscheinautomat ein Tagesticket für 2 Euro erhältlich. Eine Monatskarte kostet 25 Euro und ist in den Parkhäusern der TBO (City-Parkhaus, Tiefgarage Marktplatz, Sparkassen-Garage) zu erwerben. Der Pendlerparkplatz ist nur wenige Gehminuten von der City entfernt. Eine weitere Ausweichmöglichkeit ist die Sparkassen-Garage in der Gustav-Reé-Anlage 2, soweit Parkplatz-Kapazitäten frei sind. Auskunft über die aktuelle Parksituation gibt die Anzeige des Parkleitsystems.

Aktuelle Informationen sind auf der Website der Technischen Betriebe Offenburg unter: www.tbo-offenburg.de zu finden.

 

Richtfest für Neubau in der nördlichen Hauptstraße 08.02.2016

Vergangene Woche hat die Sparkasse Offenburg-Ortenau das Richtfest für ihren 15 Millionen Euro teuren Neubau gefeiert. In der nördlichen Hauptstraße, gegenüber der Stadtkirche, entsteht eine moderne Innenstadtfiliale als Ersatz für das Sparkassengebäude in der Gustav-Rée-Anlage. Diese wird abgebrochen, wenn die Mitarbeiter/innen voraussichtlich im November in die neuen Büros umgezogen sein werden.  OB Edith...

Vergangene Woche hat die Sparkasse Offenburg-Ortenau das Richtfest für ihren 15 Millionen Euro teuren Neubau gefeiert. In der nördlichen Hauptstraße, gegenüber der Stadtkirche, entsteht eine moderne Innenstadtfiliale als Ersatz für das Sparkassengebäude in der Gustav-Rée-Anlage. Diese wird abgebrochen, wenn die Mitarbeiter/innen voraussichtlich im November in die neuen Büros umgezogen sein werden. 

OB Edith Schreiner zeigte sich in ihrer Ansprache „beeindruckt, wie schnell so ein Rohbau entsteht, wenn erst einmal die Fundamente gelegt sind“. Sie freut sich darüber, dass die Sparkasse nicht nur neu baut, sondern mit dem Gebäude der alten Kommandatur, Hauptstraße 23, ein Kulturdenkmal saniert. „Das neue Kundenzentrum ist ein wichtiger Baustein des künftigen Einkaufs- und Wohnquartiers Rée Carré.“

„Rée Carré“ habe sich, so Schreiner, als Name inzwischen herumgesprochen und gehe vielen Leuten schon locker über die Lippen. „Wobei ich schon erstaunt bin, dass viele Offenburger mit dem Namensgeber Gustav Rée nichts anfangen können“, wunderte sich die Oberbürgermeisterin. Rée war von 1845 bis 1849 Bürgermeister der Stadt Offenburg und Unterstützer der Revolutionsbewegung. Er war an der Verkündung der 13 Forderungen des Volkes beteiligt. „Das passt, da wir an unserem Profil als Freiheitsstadt arbeiten wollen“, so das Stadtoberhaupt.

Sparkassenchef Helmut Becker unterstrich, dass die neuen Raumkapazitäten optimale Voraussetzung wären, um für den Wettbewerb gut gerüstet zu sein. Bauhandwerker und Planer hätten durch ihr außergewöhnliches Engagement für schnelle, präzise und gute Arbeit gesorgt. „Was aber das Wichtigste überhaupt ist: Es gab keine Unfälle und niemand ist zu Schaden gekommen.“

Parallel zum Bau des Rée Carrés, für das die OFB 60 Millionen Euro investiert, werden auch Lange Straße, Lindenplatz und Gustav-Rée-Anlage gestalterisch aufgewertet. Im Rahmen des Bürgerdialog zur Östlichen Innenstadt konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen dazu einbringen. Im April wird die Stadt zu einer öffentlichen Bemusterung für den zukünftigen Straßenbelag einladen.

 
Geplante Innenstadtführungen nach dem neuen Schlüsselbuskonzept. Quelle: Stadt Offenburg

Entlastung der Fußgängerzone 02.02.2016

Die Offenburger Innenstadt wird zukünftig auch von Osten her über die Wilhelmstraße mit dem Bus...

Die Offenburger Innenstadt wird zukünftig auch von Osten her über die Wilhelmstraße mit dem Bus erreichbar sein. Der Gemeinderat stimmte der von der Verwaltung empfohlenen Linienführung am 1. Februar bei einer Gegenstimme zu.

Damit es im Zuge der Neuplanung des Liniennetzes für die Offenburger Schlüsselbusse nicht zu einer starken Mehrbelastung der Fußgängerzone kommt, werden ab 2018 die Busse der Linien L9 (neuer Name: S8) und L10/L4 (neuer Name: S4) über die Wilhelmstraße bzw. über die Wasserstraße/Freiburger Straße fahren. Vor dem Hintergrund der angestrebten Stärkung der Östlichen Innenstadt hat der Gemeinderat die Einrichtung von Haltestellen in der Nähe des Lindenplatzes klar befürwortet. Für die Wilhelmstraße, insbesondere für den Bereich Technisches Rathaus / Zauberflötebrücke, wird das Baudezernat nun ein Gesamtkonzept mit Bushaltestellen, Radschutzstreifen, Baumpflanzungen erarbeiten. Wie Baubürgermeister Oliver Martini im Verkehrsausschuss erläutert hatte, muss für die Haltestelle in Fahrtrichtung Süden eine Busbucht mit ausreichend großer Wartefläche eingerichtet werden.

Wenn stattdessen alle Linien durch die Fußgängerzone/Hauptstraße führen, würde sich der Schlüsselbusverkehr dort um täglich 49 Busse auf 212 Busse erhöhen (im Referenzzeitraum 10:00 bis 18:00 Uhr). In diesem Zeitraum würden zukünftig einschließlich der heute verkehrenden 98 Regionalbusse rund 310 Busse durch die Fußgängerzone fahren. Durch die nun beschlossene alternative Linienführung wird die Mehrbelastung auf neun weitere Busse reduziert. Eine weitere Entlastung der Fußgängerzone wäre durch eine Verlagerung auch von Regionalbuslinien auf die Wilhelmstraße möglich. Der Gemeinderat hat daher die Verwaltung beauftragt, mit den Regionalbusunternehmen die Gespräche zur Verlagerung fortzuführen. Eine „rechtliche Handhabung gibt es nicht“, warnte jedoch Verkehrsplaner Mathias Kassel im Verkehrsausschuss vor allzu optimistischen Erwartungen.

Während der Bürgerbeteiligung zum Entwicklungskonzept Innenstadt war der Busverkehr durch die Fußgängerzone ein intensiv diskutiertes Thema. Von einigen Teilnehmern wurden insbesondere die Buskolonnen als störend empfunden. Mit der Umsetzung des neuen Schlüsselbuskonzepts werden nun zukünftig nur noch maximal zwei Busse als Kolonne durch die Hauptstraße fahren. Die Gemeinderatsvorlage zur Buslinienführung in der Innenstadt (Drucksache-Nr. 187/15) kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 
Vom 21. November bis 6. Dezember 2015 konnten alle Interessierten ihre Anregungen zur Neugestaltung der östlichen Innenstadt online in dieser Karte verorten. Quelle: Stadt Offenburg / tetraeder.com gmbh / faktorgruen Landschaftsarchitekten

Bürgerdialog zur Östlichen Innenstadt 07.12.2015

Ganz im Sinne des Slogans zum Innenstadtprogramm „GO OG – Innenstadt zusammen entwickeln“ haben...

Ganz im Sinne des Slogans zum Innenstadtprogramm „GO OG – Innenstadt zusammen entwickeln“ haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Geschäftsinhaber und Hauseigentümer ihre Perspektive zur Neugestaltung der Straßen und Plätze in der Östlichen Innenstadt eingebracht. Die Stadt freut sich über das Interesse und die rege Beteiligung am Bürgerdialog.

Am 21. November fand zunächst ein Rundgang durch das Planungsgebiet (Gustav-Rée-Anlage, nördliche Lange Straße, Lindenplatz und Steinstraße) statt. Anschließend wurden die Anregungen der Teilnehmer bis zum 6. Dezember in einem Online-Forum weiter diskutiert und ergänzt. Nun werden die Planer die Anregungen bewerten und, wo möglich, in die weitere Entwurfsplanung aufnehmen.

Im April 2016 sind die Bürgerinnen und Bürger dann noch einmal eingeladen, an der Auswahl des Straßenbelags mitzuwirken. Voraussichtlich im Juli wird die Stadt dann über die fertige Entwurfsplanung informieren und berichten, was aus den Anregungen der Bürgerschaft geworden ist. Wenn Sie über die Termine informiert werden möchten, schicken Sie einfach eine Nachricht an innenstadt@offenburg.de oder nutzen Sie das Kontaktformular weiter unten auf dieser Website.

 
Andreas Demny, Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr, begrüßte die Teilnehmenden des Bürgerdialogs zur östlichen Innenstadt. Foto: Stadt Offenburg

Rundgang durch die Östliche Innenstadt 23.11.2015

Trotz zunächst heftigen Regens sind am 21. November rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger der...

Trotz zunächst heftigen Regens sind am 21. November rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung der Stadt gefolgt, sich im Rahmen des Bürgerdialogs zur Östlichen Innenstadt über die Entwürfe zur Neugestaltung von Lindenplatz, Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage und Steinstraße zu informieren und direkt mit den Fachplanern von der Stadt und vom Planungsbüro Faktorgrün auszutauschen.

Nach einer Erläuterung der Entwürfe im Salmen führten die Planer in drei Gruppen durch das Gebiet, nahmen die zahlreichen Anregungen der Teilnehmenden auf und beantworteten ihre Fragen. "Ich wusste gar nicht, dass es noch so viel Gestaltungsspielraum gibt", freute sich eine Teilnehmerin. Beim gemeinsamen Abschluss im Salmen gaben Tiefbau- und Verkehrschef Andreas Demny und Jutta Herrmann-Burkart, Abteilungsleiterin Grünflächen und Umweltschutz, noch einmal Rückmeldung zu den zentralen Anliegen und bedankten sich für den konstruktiven Austausch.

 

Natursteine für Teile der Innenstadt 19.11.2015

Lange Straße, Steinstraße, Lindenplatz sowie die Gustav-Rée-Anlage werden hochwertig umgestaltet. Um die Attraktivität der Altstadt zu erhalten, stimmte der Gemeinderat am 16. November mehrheitlich den Plänen zu. Für Diskussion sorgten vor allem die Kosten sowie der spätere Umbau der Steinstraße. Landschaftsarchitekt Martin Schedlbauer vom Freiburger Planungsbüro Faktorgrün, das im Mai den freiraumplanerischen...

Lange Straße, Steinstraße, Lindenplatz sowie die Gustav-Rée-Anlage werden hochwertig umgestaltet. Um die Attraktivität der Altstadt zu erhalten, stimmte der Gemeinderat am 16. November mehrheitlich den Plänen zu. Für Diskussion sorgten vor allem die Kosten sowie der spätere Umbau der Steinstraße.

Landschaftsarchitekt Martin Schedlbauer vom Freiburger Planungsbüro Faktorgrün, das im Mai den freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen hatte, stellte die überarbeiteten Entwürfe vor. Die Grundidee lautet: Natursteinbelag in der Altstadt, also in der Steinstraße und auf den Plätzen; hochwertige Betonsteine in der Gustav-Rée-Anlage. Hinzu kommen Holzdecks als Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellmöglichkeiten. Außerdem sollen einige Bäume ersetzt bzw. neu gepflanzt werden. Kosten der drei Planungsvarianten: Überall Natursteinbelag 7,665 Millionen Euro, Natur- und Betonsteine 7,112 Millionen Euro, überall Betonsteine 5,853 Millionen Euro. Baubürgermeister Oliver Martini nannte die Argumente für den späteren Umbau der Steinstraße ab 2021. Es soll vermieden werden, dass es zeitgleich zu einer Eröffnung des Einkaufsquartiers „Rée Carré“ und zum Umbau der Steinstraße kommt. Das wäre für die Geschäfte eine schwierige Situation. Stattdessen soll erst die Lange Straße umgebaut werden. Die Finanzmittel für den Steinstraßen-Umbau stehen demnach erst im Doppelhaushalt 2020/21 in Stufe I zur Verfügung.

Albert Glatt, Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion, sprach von zwei Problemkreisen. Einmal die Variantendiskussion, dann der Zeitplan. Wertigkeit und Langlebigkeit sprächen eindeutig für die Natursteine. Insofern plädierte Glatt für die Variante 2, in der Natur- und Betonsteine verwendet werden. Darüber hinaus sei es für die Steinstraße vielleicht die bessere Lösung, wenn sie nicht gleichzeitig mit der Eröffnung des Rée Carrés zur Baustelle wird. Insofern erfolge eine zeitliche Verschiebung nicht aus Kostengründen.

Bertold Thoma, SPD, sagte: „Wenn wir Geld wie Heu hätten, würden wir Steinstraße und Lange Straße parallel mit Naturstein pflastern.“ Insofern habe es schon auch Finanzierungsgründe, die Steinstraße weiter in die Zukunft zu schieben. Er gab zu bedenken, dass die Kostensteigerungen auch Folgen für andere Investitionswünsche hätten. Eine Zustimmung zu den Natursteinen machte er von einem Bemusterungstermin abhängig.

Ingo Eisenbeiß, Fraktionsvorsitzender der Grünen, meinte, dass die rechtzeitige Renovierung der Steinstraße eine der Voraussetzungen für den Beschluss gewesen sei, das Rée Carré zu bauen. „Die Hausaufgaben sollten vorher gemacht werden.“ Er sprach sich für eine reine Betonsteinvariante aus, weil Investitionen in Kitas und Schulen nicht gefährdet werden sollten. Entscheidend für die Ablehnung der Grünen sei die Achilles-Ferse Steinstraße.

Rudi Zipf, Freie Wähler, rief in Erinnerung, dass die beteiligten Bürger, auch die Anwohner, sich für eine echte Aufwertung der Innenstadt ausgesprochen hätten. Vor diesem Hintergrund müsse der Gemeinderat die Grundlagenentscheidung treffen: Welchen Belag will man und wie weit wird die Steinstraße nach hinten geschoben. Die Freien Wähler stimmen der Zeitschiene zu und sprechen sich für die Variante Natur- und Betonstein aus. Nur diese Variante verbinde, so Zipf, Langlebigkeit und Aufwertung der Innenstadt.

Thomas Bauknecht, FDP, hingegen sprach sich ebenfalls für eine Aufwertung aus, „aber nicht um jeden Preis“. Der Mehrwert stehe in keinem Verhältnis zu den Kosten. Insofern lehnt die FDP-Fraktion die Planungen der Verwaltung ab. Florence Wetzel, Offenburger Liste, bat darum, bei den Baufenstern die Interessen von Gasthäusern und Geschäften zu beachten.

Martini wies daraufhin, dass die Grundsatzentscheidung für die Variante 2 bedeute, den Innenstadtstandard wie sonst auch anzuwenden, dafür aber mit den Natursteinen ein haltbareres Material zu haben. Erschließungsbeiträge für die Anwohner fallen keine an. Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp versicherte den Stadträten: „Die Finanzierung kann im aktuellen Etatentwurf 2016/17 gestemmt werden.“ Es sei richtig, den ganzen Schritt zu gehen, um eine nachhaltigere Lösung zu bekommen. Auf die Kritik von Stefan Böhm, Grüne, die Aufwertung des Georg-Monsch-Schulhofs müsse nun warten, meinte Kopp: „Das stimmt nicht, im nächsten Doppelhaushalt 2018/19 wird die Monsch-Schule gemacht. Es gibt keine Konkurrenz zwischen dem Innenstadt- und dem Monsch-Projekt. Wir machen beides.“

 

Gewinnerin gekürt 10.11.2015

Ein Wappen der Stadt Offenburg galt es beim Gewinnspiel „Wo ist das bloß?“ zu finden. Regina Skerra...

Ein Wappen der Stadt Offenburg galt es beim Gewinnspiel „Wo ist das bloß?“ zu finden. Regina Skerra (rechts) hat es am Gebäude des SB-Centers am Lindenplatz entdeckt und bei der Verlosung gewonnen. Den Preis, eine Markttasche mit frischen Waren vom Offenburger Wochenmarkt, übergab Silke Moschitz vom Innenstadtprogramm GO OG.

 

Grünes Licht für Leitsystem in der City 16.10.2015

Noch besucherfreundlicher werden soll Offenburgs Innenstadt mit Hilfe von etwa zehn Stelen im Wert von je 950 Euro, die anhand eines Stadtplans und Pfeilen über wichtige Ziele informieren.  Das Leitsystem, bereits andernorts erfolgreich umgesetzt, soll im Winter 2016/17 die ansprechend gestaltete Tourist-Info im modernisierten Bürgerbüro ergänzen, beschloss der Gemeinderat am 12. Oktober einhellig. Das Vorhaben ist...

Noch besucherfreundlicher werden soll Offenburgs Innenstadt mit Hilfe von etwa zehn Stelen im Wert von je 950 Euro, die anhand eines Stadtplans und Pfeilen über wichtige Ziele informieren. 

Das Leitsystem, bereits andernorts erfolgreich umgesetzt, soll im Winter 2016/17 die ansprechend gestaltete Tourist-Info im modernisierten Bürgerbüro ergänzen, beschloss der Gemeinderat am 12. Oktober einhellig. Das Vorhaben ist ein Mosaikstein des Innenstadtprogramms GO OG. Stadtmarketingchef Stefan Schürlein erläuterte, die zwei Meter hohen und 50 Zentimeter breiten Stelen aus Stahl und Aluminium sollen an markanten, gut frequentierten Standorten platziert werden, beispielsweise an den Parkhäusern, am Bahnhof und Stadteingängen. Als Oberziele sind der Bahnhof, der Salmen, das Kulturforum, der Bürgerpark mit Schwimmbad, der Rathausplatz mit Tourist-Info, die Messe und das Museum im Ritterhaus vorgesehen. Vertiefend werden je nach Standort entsprechende Unterziele ergänzt.

 

Innenstadtprogramm GO OG im Gemeinderat vorgestellt 15.10.2015

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, am 12. Oktober, gab Programmbüro-Leiterin Silke Moschitz einen Überblick über den Stand der Aktivitäten und Planungen im Innenstadtprogramm GO OG. Die Aufgaben spiegeln sich in der Bandbreite der Projekte wider, die von großen baulichen Maßnahmen bis hin zu Kooperationen mit dem Einzelhandel und den Bewohnern reichen. Mit einem „ganzheitlichen und integrativen Ansatz“ soll...

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, am 12. Oktober, gab Programmbüro-Leiterin Silke Moschitz einen Überblick über den Stand der Aktivitäten und Planungen im Innenstadtprogramm GO OG. Die Aufgaben spiegeln sich in der Bandbreite der Projekte wider, die von großen baulichen Maßnahmen bis hin zu Kooperationen mit dem Einzelhandel und den Bewohnern reichen.

Mit einem „ganzheitlichen und integrativen Ansatz“ soll das Innenstadtprogramm allen Bevölkerungsgruppen gerecht werden und Gefälle entgegenwirken, betonte OB Schreiner. „Wir stehen bei den Bürgern im Wort und wollen sie ernst nehmen“, so das Stadtoberhaupt. Alle drei Dezernate der Stadtverwaltung seien in die Projekte involviert, was eine saubere Steuerung erfordere. Der erste Teil des Maßnahmenkatalogs soll bis 2018 umgesetzt werden.

Stadtentwicklerin Moschitz erläuterte die nächsten Schritte. Derzeit werden neun Projekte umgesetzt. Was die Nördliche Innenstadt angeht, sollen bis Jahresende die ersten Ankermieter für das Einkaufsquartier „Rée Carré“ feststehen. Die „Östliche Innenstadt“ mit Lange Straße, Gustav-Rée-Anlage, Lindenplatz und Steinstraße, die deutlich aufgewertet werden soll, steht am 26. Oktober wieder auf der Tagesordnung des Planungsausschusses. Dann wird über die überarbeiteten Entwürfe des beauftragten Freiburger Büros Faktorgrün beraten. Noch dieses Jahr soll der Gemeinderat die Entwurfsplanung beauftragen. Bürger und Anlieger werden einbezogen.

Auch die „Gestaltungsoffensive Innenstadt“ geht noch diesen Herbst an den Start, kündigte Moschitz an. Gemeinsam mit den Akteuren, insbesondere Hauseigentümern, Händlern, Gastronomen, sowie einem externen Büro soll ein Gestaltungshandbuch entwickelt werden. Es soll künftig als Handreichung für private Projekte in der Innenstadt dienen. Ein touristisches Leitsystem über Info-Stelen wird die Innenstadt über den Winter 2015/16 noch besucherfreundlicher machen. Stadtmarketing und Innenstadthandel sind im Gespräch über zusätzliche Aktionen: Vorgesehen ist, dieses Jahr mit den Kindergärten eine „Laternenstadt“ umzusetzen und die nördliche Hauptstraße bei der Weihnachtsbeleuchtung stärker in den Fokus zu rücken.

Das soziale Miteinander soll gestärkt werden. Nachbarschaftsfeste, Unterstützungsangebote und ehrenamtliches Engagement sind Schlüsselbegriffe. Auch über das Thema Mobilität und Verkehr wurde berichtet: In Überarbeitung ist das Schlüsselbuskonzept. Noch im Oktober werden drei weitere Mobilitätsstationen in Betrieb genommen. Barrierefreiheit wird projektübergreifend großgeschrieben und durch eine das Programm begleitende Projektgruppe gesichert.

„Im Rahmen des Innenstadtprogramms soll zudem ein Förderprogramm eingerichtet werden, um verschiedene Akteure bei der Umsetzung von kleineren Maßnahmen zu unterstützen“, kündigte Moschitz an. Das Konzept mit Förderzielen und -kritierien sowie Vergabeverfahren soll im Herbst entwickelt werden.

Der Überblick erntete fraktionsübergreifend Lob. CDU-Fraktionsvorsitzender Albert Glatt wies aber auch auf „Leidtragende neben Profiteuren“ hin. So gebe es Einschränkungen für Anwohner während der Umbauphase der Lange Straße. Rücksichtnahme bei der Bauzeitenwahl sei angebracht. Etwas Gutes werde beim Gestaltungshandbuch herauskommen, ist sich SPD-Chef Jochen Ficht sicher. Weiter sein Hinweis, dass der dritte verkaufsoffene Sonntag zur Entscheidung anstehe. Grünen-Stadtrat Norbert Großklaus fragte nach überdachten Fahrradstellplätzen, Kinderspielmöglichkeiten und bezahlbarem Wohnraum. Rudi Zipf, Freie Wähler, gab Anregungen fürs Lichtkonzept. FDP-Rat Silvano Zampolli vermisste einen Ausgleich für die beanspruchte Gustav-Rée-Anlage. Er bat darum, die Müllproblematik im Auge zu behalten.

 

Erstmalig erschienen: "Innen.Stadt" im Offenblatt 27.09.2015

Als Beilage im städtischen Amtsblatt informiert die "Innen.Stadt" künftig zweimal jährlich über...

Als Beilage im städtischen Amtsblatt informiert die "Innen.Stadt" künftig zweimal jährlich über Aktuelles zu den Projekten, Menschen und Terminen des Innenstadtprogramms GO OG. Die erste Ausgabe der vierseitigen Sonderbeilage ist am 26. September erschienen.

In einem Interview stellen Kirstin Niemann und Silke Moschitz als Leitungsteam ihre Aufgaben bei der Umsetzung des Innenstadtprogramms dar und erklären, warum der Stadt die Beteiligung der Bürger dabei so wichtig ist. Eine Reportage über ein stimmungsvolles Nachbarschaftsfest im Innenhof des neuen Wohnkomplexes in der Grabenallee macht Lust auf gemeinsames Feiern unter Nachbarn. Dieses und weitere Nachbarschaftsfeste wurden im Sommer 2015 im Rahmen des Projekts "Leben und Wohnen in der Innenstadt" angestoßen.

Vorgestellt wird außerdem Dietmar Henle, Leiter des Projekts "Barrierefreie Innenstadt". Darüber hinaus bietet die erste Ausgabe Hintergrundinformationen zum Innenstadtprogramm GO OG und weist auf aktuelle Termine und Mitmachangebote hin. Die "Innen.Stadt" steht hier als PDF-Download zur Verfügung.

 
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner bei der Ansprache zur Grundsteinlegung im Sparkassen-Kundenzentrum. Foto: Michael Bode

Grundsteinlegung für das neue Sparkassen-Kundenzentrum 17.09.2015

Am 15. September feierte die Sparkasse Offenburg-Ortenau die Grundsteinlegung für das 15 Millionen...

Am 15. September feierte die Sparkasse Offenburg-Ortenau die Grundsteinlegung für das 15 Millionen Euro teure neue Kundenzentrum an der nördlichen Hauptstraße. Ende 2016 soll  der Neubau eingeweiht werden – danach geht es mit dem Bau des Einkaufsquartiers weiter.

In einer Feierstunde zelebrierten Sparkassenchef Helmut Becker, Oberbürgermeisterin Edith Schreiner als Aufsichtsratsvorsitzende und Architekt Michael Stoz von der Partner AG die Grundsteinlegung im frisch erstellten Kellergeschoss als Auftakt in die Zukunft des neuen Quartiers in der nördlichen Innenstadt. Unter den Gästen auch Matthias Barschitz, der Projektleiter des Investors OFB,  der das Einkaufsquartier Ende 2018 eröffnen will.

„Mit der Verlagerung der Sparkassenzentrale 2001 in die Nordoststadt haben sich neue Chancen aufgetan, den innerstädtischen Baublock hier aufzuwerten“,  unterstrich OB Edith Schreiner in ihrer Ansprache. „Es war uns aber wichtig, dass die Sparkasse in der Innenstadt bleibt.“  Nun wird der Neubau  bedeutsamer Teil des neuen 'Rée Carrés'.  „Wir bekommen ein wirklich tolles Projekt, das Offenburg nach vorne bringen wird“, so das Stadtoberhaupt. Zumal der Impuls des Einkaufs- und Wohnquartiers in der nördlichen Innenstadt über die Neugestaltung von Lange Straße, Lindenplatz und Steinstraße in die übrige Innenstadt zurückstrahle. Die offene Bauweise mit ihren rund um die Uhr geöffneten Wegeverbindungen vereine Handel, Wohnen, Gastronomie und Dienstleister - wie die Sparkasse.

Ende des kommenden Jahres können die Mitarbeitenden aus dem bisherigen Sparkasssenbau umziehen. Das leergezogene Gebäude wird dann abgerissen und schafft so Platz für das Einkaufsquartier. „Für den Neubau mit 4.100 Quadratmeter Nutzfläche werden 15 Millionen Euro investiert“, so Sparkassen-Vorstand Helmut Becker. Für die Kunden gibt es ein umfassendes Angebot in großzügigem Ambiente - alles barrierefrei, ökologisch und auf dem neuesten Stand der Servicetechnik. 

 

Das neue Quartier heißt "Rée Carré" 04.09.2015

Mit der Veröffentlichung des Namens für das neue Einkaufs- und Wohnquartier in der nördlichen...

Mit der Veröffentlichung des Namens für das neue Einkaufs- und Wohnquartier in der nördlichen Innenstadt beginnt die Vermarktung der Einzelhandelsflächen. 

„Die Bewohner, die Mieter der Handelsflächen sowie die Offenburger Bürger sollen sich mit dem Quartier identifizieren können und hier wohlfühlen. Deshalb haben wir einen Namen mit starkem Bezug zur Historie gewählt“, erklärt Uwe Schäfer, Leiter Einzelhandel bei der OFB Projektentwicklung GmbH. Gustav Rée war von 1845 bis 1849 Bürgermeister in Offenburg. Ergänzt wird der Name „Rée Carré“ im Logo durch ein modernes Merkur-Abbild: Der griechische Gott war für den Handel und die Kaufleute zuständig.

Mit dem Slogan „Shoppen.Genießen.Wohnen“ will die OFB die Kernbereiche des neuen innenstädtischen Viertels in der nördlichen Innenstadt verdeutlichen. Auf einer Verkaufsfläche von etwa 12.000 Quadratmetern sollen bis Ende 2018 bis zu 25 große und kleine Geschäftseinheiten mit einem Mix aus namenhaften Filialisten und regionalen Einzelhändlern. Einziehen soll unter anderem ein Lebensmittelmarkt und ein Elektrofachmarkt. Zudem werden in der Region bisher noch nicht ansässige Modelabels das Textil­angebot erweitern.

Rund um den zentralen Quartiersplatz wird es auf rund 700 Quadratmetern Lokale und Cafés mit Außenbestuhlung geben. Das Wohnen im Rée Carré wird in 25 geplanten Mietwohnungen in zwei der fünf Gebäudekomplexen  möglich sein. Die Wohnungen liegen jeweils im zweiten und dritten Obergeschoss und zeichnen sich durch modernen Standard in Einrichtung und Energiebilanz aus.

Das Rée Carré wird von kleinen Gassen und Wegen durchzogen, die dem Quartier einen offenen Charakter geben. Das neue Viertel entsteht nach Plänen von Kramm + Strigl Architekten. In der Tiefgarage befinden sich mehr als 400 Stellplätze für Kunden, Besucher und Bewohner. Einen besonderen Charme erhält das Quartier laut OFB durch die ehemalige Stadthalle, die architektonisch hochwertig umgestaltet wird. Für die Vermarktung wurden die CEV Handelsimmobilien und das Immobilienberatungsunternehmen CBRE beauftragt.

Weitere Informationen im Internet unter www.ree-carre.de.

 

Neueröffnung des BürgerBüros am Fischmarkt 22.07.2015

Es sind 16 Jahre vergangen, seit das Offenburger BürgerBüro 1999 erstmals seine Tore öffnete und die...

Es sind 16 Jahre vergangen, seit das Offenburger BürgerBüro 1999 erstmals seine Tore öffnete und die Dienstleistungen der Stadt Offenburg gebündelt den Bürgern zur Verfügung stellte. Am Montag, 27. Juli, hat es seinen Betrieb am Fischmarkt wieder aufgenommen – runderneuert.

„Dank der Anstrengungen und des Ideenreichtums aller an den Umbaumaßnahmen Beteiligten bekommen wir jetzt nicht nur ein attraktives BürgerBüro samt Touristeninformation. Es ist auch noch 210.000 Euro günstiger als ursprünglich angesetzt“, freut sich OB Edith Schreiner über ein modernes, helles, auch sichtbareres BürgerBüro in der Innenstadt. Im Zuge der sechsmonatigen Arbeiten wurde zudem der Eingang von der Spitalstraße her zum Ausländerbüro verändert und mittels eines Aufzugs barrierfrei gestaltet.

Ganz im Sinne des Projekts "Besucherfreundliche Innenstadt" konnte die Tourismusfläche verdreifacht werden. Es stehen künftig auch deutlich mehr Souvenirs zur Verfügung. Eine eigene Tourismuslounge lädt zum Verweilen ein. Die Wartesituation hat sich genauso verbessert wie die Bearbeitungssituation: Raumteiler wahren jetzt die nötige Diskretion, eine individuelle Beratung ohne Einsicht für Fremde ist jetzt möglich. Ein digitales Aufrufsystem erlaubt es den Kunden, falls sie ein Smartphone besitzen, das Büro zu verlassen und über die Homepage die Infos abzurufen.

Zu den Schaufenstern hin werden auf Monitoren digitale Plakate durchlaufen, so dass es künftig keine beengte Plakatfläche mehr geben wird. Angeboten wird ein kostenfreier Zugang zum Internet (WLAN), und der Wasserspender lässt den Kunden die Wahl zwischen stillem Wasser und Mineralwasser. Insgesamt ist das Büro heller und freundlicher als vorher. Die Fensterflächen wurden bewusst nicht verbaut.

Die Stadt investiert 640.000 Euro, nachdem der ursprüngliche Haushaltsansatz bei 850.000 Euro gelegen hatte. Immerhin wurde das BürgerBüro komplett entkernt und neu aufgebaut. Diese Investition sollte nun eigentlich wieder mindestens 16 Jahre überstehen.

 

Ausstellung erweitert 13.07.2015

Der Siegerentwurf aus dem Planungswettbewerb zur Neugestaltung der Straßen und Plätze in der 

Der Siegerentwurf aus dem Planungswettbewerb zur Neugestaltung der Straßen und Plätze in der östlichen Innenstadt ist ab sofort in der Kundenhalle der Sparkasse Offenburg-Ortenau, Gustav-Rée-Anlage 1, zu sehen. Die Pläne des Wettbewerbssiegers Faktorgrün Landschaftsarchitekten aus Freiburg ergänzen die Ausstellung „Ein neues Stadtquartier in der nördlichen Innenstadt“, die dort Anfang Mai eröffnet wurde. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Filiale zugänglich: montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, außerdem montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr.

 

Spannende Einblicke beim Innenstadtspaziergang 25.06.2015

„Spannende Einblicke“ in drei Bauprojekte hatte Erwin Drixler für den zweiten Innenstadtspaziergang...

„Spannende Einblicke“ in drei Bauprojekte hatte Erwin Drixler für den zweiten Innenstadtspaziergang angekündigt. Der Leiter des Fachbereichs Bauservice sollte recht behalten: Nach zwei Stunden Rundgang am 22. Juni hatten die rund 30 Teilnehmer einiges über Bruttogrundfläche, Umgebungsschutz und Bauleitungen erfahren. Das neue Format im Rahmen des Innenstadtprogramms GO OG soll fortgesetzt werden.

Los ging es auf dem Dach der Sparkasse an der Gustav-Rée-Anlage, um die Baustelle für das neue Kundenzentrum des Kreditinstituts von oben betrachten zu können. Man habe beschlossen, erst den Neubau zu errichten und dann den vorhandenen Sparkassenbau abzureißen, ging Robert Schuler, Direktor Organisation der Sparkasse Offenburg/Ortenau, auf den Ablauf ein. Erhalten bleibt das historische Gebäude der ehemaligen französischen Kommandantur in der Hauptstraße 23. Es wird entkernt, seine denkmalgeschützte Fassade saniert und später als Teil des Beratungscenters dienen. Auf Nachfrage führte Drixler aus, dass die Stadthalle freigestellt wird: „Ziel ist, mit dem Vorhandenen und dem Neuen so zu spielen, dass die Offenburger sagen können, das ist unsere Stadthalle.“ Das sei ein spannender Prozess. Das neue Sparkassengebäude soll Ende 2016 fertiggestellt werden.

Anschließend ging es zu dem inzwischen fast abgeschlossenen Bauvorhaben in der Prädikaturstraße 16. Während der unter Denkmalschutz stehende Altbau, ein Gründerzeitgebäude aus den 1880er-Jahren, saniert wurde, entstand direkt hinter der Stadtmauer ein Neubau. Ganz bewusst habe man darauf verzichtet, die Stadtmauer zu integrieren: „Die Trennung soll wahrgenommen werden“, führte Thomas Kopf vom gleichnamigen Architekturbüro aus. Bauherrin ist die Gemi-Bau. Auf die Rolle der Stadt bei diesem privaten Bauvorhaben ging Stadtplaner Andreas Clausen ein: So musste im Vorfeld die Frage geklärt werden, was in diesem sensiblen Bereich überhaupt möglich sei, denn mit dem Ölberg und der Stadtmauer in unmittelbarer Nähe gebe es „Umgebungsschutz“. Der Neubau solle sich zwar unterordnen, zugleich aber auch selbstbewusst dastehen. Das Ergebnis wertete Clausen als „sehr ansprechend“. Dass Denkmalschutz zu fruchtbaren Lösungen führen könne und mit Auflagen nicht lediglich etwas verhindert werden soll, unterstrich Daniel Ebneth, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Baurecht.

Letzte Station war das Drei-Könige-Areal. Auf die kritische Frage, ob der Gestaltungsbeirat dem Neubau wohl zugestimmt hätte, reagierte Ebneth mit einem klaren Ja. Die Höhe sei zulässig, unterstrich auch Clausen, wobei er einräumte: „Wir haben um jeden Zentimeter gerungen.“ Die Stadt trat als Bauberaterin auf. Herausforderung sei gewesen, den riesigen Block zu strukturieren und möglichst kleinteilig zu gestalten, wie Planer Jochem Fritsch erläuterte. Als „Hauptkniff“bezeichnete Clausen die Loggien, mit denen das dreiteilige Gebäude gegliedert wird. Der Geschäftsführer der Bauherrin Orbau GmbH, Burkhard Isenmann, hob hervor, dass 27 der 29 Eigentumswohnungen bereits verkauft sind. Das Erdgeschoss wird an zwei Bekleidungsgeschäfte vermietet, außerdem will die Orbau selbst mit einer Vertriebsstelle einziehen. Im Untergeschoss werden drei historische Gewölbekeller erhalten. Vorgesehen ist eine Tiefgarage, zu dem ein Pkw-Aufzug führt. Der erste Einzug ist für Ende August geplant.

 

Gemeinderat gibt den Startschuss 22.06.2015

Bei fünf Gegenstimmen gab der Gemeinderat am 19. Juni mit großer Mehrheit den Startschuss für die Neugestaltung des öffentlichen Raums in der Östlichen Innenstadt. Das Freiburger Büro Faktorgrün hatte Ende Mai den freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen (siehe Meldung). Lindenplatz, Steinstraße, Gustav-Rée-Anlage und Lange Straße sollen nach den Plänen einen hochwertigen Pflasterbelag, einladende Sitzgelegenheiten...

Bei fünf Gegenstimmen gab der Gemeinderat am 19. Juni mit großer Mehrheit den Startschuss für die Neugestaltung des öffentlichen Raums in der Östlichen Innenstadt. Das Freiburger Büro Faktorgrün hatte Ende Mai den freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen (siehe Meldung). Lindenplatz, Steinstraße, Gustav-Rée-Anlage und Lange Straße sollen nach den Plänen einen hochwertigen Pflasterbelag, einladende Sitzgelegenheiten und Stadtbühnen sowie ein neues Lichtkonzept erhalten. Punktuell werden Baumpflanzungen ergänzt und auch ein neuer Brunnen kommt hinzu.

Das Baudezernat wird nun an die Konkretisierung der Pläne gehen. Bis Spätherbst wird laut Bürgermeister Oliver Martini ein Kostenvoranschlag vorgelegt. Die enge Einbeziehung der Anlieger während des Wettbewerbsverfahrens wird auch in der Entwurfsphase weitergeführt. Bürgerinnen und Bürger sollen einbezogen werden, um die kleinen, aber oft wichtigen Details bei der Ausstattung des Straßenraums, der Standorte von Möblierung oder Beleuchtung frühzeitig zu klären. Der Baubeschluss ist für Mai 2016 geplant, Anfang 2017 soll mit den Maßnahmen am Lindenplatz begonnen werden. Wichtig sei es, die Verbindungen zum Einkaufsquartier attraktiver zu gestalten, damit der angestrebte Tripol – die Dreiecksverbindung Einkaufsquartier-Lindenplatz-Hauptstraße – funktioniere. Bis 2018 wolle man im Rahmes des Innenstadtprogramms GO OG sechs Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Innenstadt in die Hand nehmen, unterstrich OB Edith Schreiner. Davon fließen 3,6 Millionen in die Modernisierung der östlichen Innenstadt.

Zustimmung zum Konzept signalisierte CDU-Chef Albert Glatt. Wichtig sei, die Anwohner auch weiterhin stark einzubinden. Von einer „richtig großen Nummer für unsere Stadt“ sprach SPD-Fraktionsvorsitzender Jochen Ficht. Die Bürgerhaltung war eindeutig, erinnerte auch Rudi Zipf, FWO. Jürgen Ochs, Bündnis 90/Die Grünen, hingegen bedauert, dass für den neuen Brunnen ein Baum an der Griechischen Taverne weichen soll. Auch FDP-Chef Thomas Bauknecht fehlt „der Faktor Grün.“ In der Innenstadt seien ganz im Gegenteil mehr Bäume notwendig. Weiter wies Ochs auf Benutzerfreundlichkeit des Pflasterbelags für Kinderwagen und Rollatoren hin. Die FDP-Fraktion stimmte gegen den Entwurf. Karin Jacobsen und Stefan Böhm (Bündnis 90/Die Grünen) schlossen sich an.

 

Innenstadt im Gleichklang 22.05.2015

Die Jury hat entschieden: Faktorgrün Landschaftsarchitekten aus Freiburg gewinnen den...

Die Jury hat entschieden: Faktorgrün Landschaftsarchitekten aus Freiburg gewinnen den städtebaulichen Realisierungswettbewerb für die Neugestaltung der Straßen und Plätze in der Östlichen Innenstadt.

Das freiraumplanerische Gestaltkonzept für die öffentlichen Flächen der Östlichen Innenstadt – die Gustav-Rée-Anlage, die Lange Straße nördlich des Lindenplatzes, der Lindenplatz und die Steinstraße – bezeichnete Baubürgermeister Oliver Martini als größte Maßnahme in der ersten Stufe des Innenstadtprogramms „GO OG – Innenstadt zusammen entwickeln“. „Unser Ziel ist es eben nicht nur, mit dem Einkaufsquartier eine neue Einzelhandelslage zu schaffen, sondern die bestehenden aufzuwerten. Mit attraktiven Verbindungen möchten wir einen Gleichklang schaffen.“

Aus Sicht der Jury ist es den Faktorgrün Landschaftsarchitekten am besten gelungen, diese Aufgabe zu erfüllen. Und nicht nur die Experten waren von dem Entwurf der Freiburger überzeugt: Die eingebundenen Anlieger stimmten ebenfalls für dieses Konzept.

„Martin Schedlbauer und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit ihrem Entwurf einen großzügigen Raum geschaffen, der sich in die Lange Straße hineinzieht, ohne etwas zu verstellen“, lobte Ingrid Burg­staller, Vorsitzende des Preisgerichts. Besonders hob die Architektin die vielen Angebotsaufenthalte frei von kommerziellem Zwang hervor. Auch die Anbindung zum Einkaufsquartier und zur Steinstraße bezeichnete sie als „gut gelöst“.

Die Dokumentationsbroschüre zum Wettbewerb liegt in den beiden Bürgerbüros sowie im Historischen Rathaus aus und steht auf dieser Website als PDF zum Download zur Verfügung (Infothek > Downloads).

 

„Chance für unsere Stadt“ 13.05.2015

Mit 24:17 Stimmen hat der Gemeinderat am Montag grünes Licht für den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Nördliche Innenstadt – Unionrampe, südlicher Teil“ gegeben. Damit ist der Weg frei zum Bau des vieldiskutierten Einkaufs- und Wohnquartiers in der nördlichen Innenstadt, das Offenburg als Einkaufsstadt stärken soll. Von CDU, SPD und Freien Wählern kam mehrheitlich Zustimmung, Gegenstimmen vor allem aus den...

Mit 24:17 Stimmen hat der Gemeinderat am Montag grünes Licht für den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Nördliche Innenstadt – Unionrampe, südlicher Teil“ gegeben.

Damit ist der Weg frei zum Bau des vieldiskutierten Einkaufs- und Wohnquartiers in der nördlichen Innenstadt, das Offenburg als Einkaufsstadt stärken soll. Von CDU, SPD und Freien Wählern kam mehrheitlich Zustimmung, Gegenstimmen vor allem aus den Reihen der Grünen und der FDP.

„Wir haben es uns mit der Entscheidung nicht leicht gemacht“, so OB Edith Schreiner – „und jetzt mehr bekommen, als wir je erwartet haben.“ Letztlich habe man sich, die Entwicklungen der Nachbarstädte im Fokus, für das Projekt einer offenen Einkaufsgalerie in der nördlichen Innenstadt entschieden, um eine neue Einkaufsqualität und insbesondere wieder einen Lebensmittler ins Zentrum zu bekommen. Parallel nehme die Stadt viel Geld in die Hand, die Innenstadt insgesamt zu stärken. Auch bei der Ansiedlung von Karstadt oder beispielsweise bei der Realisierung der Fußgängerzone, die heute nicht mehr wegzudenken wäre, habe es kritische Diskussionen gegeben. Im neuen Quartier in der nördlichen Innenstadt sollen auf einer Verkaufsfläche von knapp 12 000 Quadratmetern 25 Geschäfte sowie einige Lokale entstehen, zudem Wohnungen und eine Tiefgarage. Rund 60 Millionen Euro sollen investiert werden. Weitere 15 Millionen Euro kommen von der Sparkasse Offenburg/Ortenau für den Bau eines neuen Kundenzentrums.

 

Ausstellung „Neues Stadtquartier in der nördlichen Innenstadt“ 08.05.2015

In der am 7. Mai eröffneten Ausstellung „Neues Stadtquartier in der nördlichen Innenstadt“...

In der am 7. Mai eröffneten Ausstellung „Neues Stadtquartier in der nördlichen Innenstadt“ präsentieren die Stadt Offenburg, der Projektentwickler OFB und die Sparkasse Offenburg-Ortenau erstmals gemeinsam ihre Konzepte für das Areal.

Die Stadt Offenburg informiert über ihr Innenstadtprogramm „GO OG – Innenstadt zusammen entwickeln“, zu dem das Gebiet gehört, der Projektentwickler OFB stellt das neue Einkaufs- und Wohnquartier vor, das hier entstehen soll, und die Sparkasse zeigt Pläne ihres neuen Kundenzen­trums, für das die Bagger in der nördlichen Hauptstraße bereits Platz geschaffen haben. 

„Es ist eine dynamische Ausstellung, die mit der Konkretisierung der Projekte wachsen wird“, erläutert der städtische Fachbereichsleiter Bauservice Erwin Drixler. Zeit dafür gibt es genug – zu sehen ist die Präsentation in der Kundenhalle der Sparkassenfiliale in der Gustav-Rée-Anlage nämlich bis zum Abriss des Gebäudes im Herbst 2016. Als Leiter des Projekts „Nördliche Innenstadt“ findet Drixler die detaillierte Informationsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig. „Auf den Darstellungen und mithilfe des ausgestellten Modells von dem Areal wird noch einmal ganz deutlich, wie kleinteilig alles geplant ist. Die vorhandenen Innenstadtstraßen werden in das neue Stadtquartier hinein fortgeführt, alles ist offen gestaltet.“ Gerade in diesen Plänen sieht Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner eine Bereicherung: „Das neue Stadtquartier wird die gesamte Innenstadt als lebendiges Zentrum zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und zur Freizeitgestaltung stärken und noch attraktiver machen – für die Zukunft unserer Stadt.“

Neben Bildern und Modellen werden in unregelmäßigen Abständen Ansprechpartner der drei Beteiligten in der Ausstellung für die Fragen der Interessierten zur Verfügung stehen. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Ausstellung „Neues Stadtquartier in der nördlichen Innenstadt“ in der Kundenhalle der Sparkasse Offenburg-Ortenau, Gustav-Rée-Anlage 1, ist zu den Öffnungszeiten der Filiale zugänglich: montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, außerdem montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr.

 

... und gefunden! 27.04.2015

251. Das ist die magische Zahl, die es auszumachen galt. Exakt 251 bunte Eier waren nämlich in 55...

251. Das ist die magische Zahl, die es auszumachen galt. Exakt 251 bunte Eier waren nämlich in 55 Geschäften der Innenstadt im Rahmen der Osteraktion von Stadtmarketing und Offenburger Einzelhandel versteckt. Und die Offenburgerinnen und Offenburger suchten fleißig: Weit mehr als 500 Einsendungen gingen schließlich ein.

„Unter allen Antworten waren sage und schreibe 62 richtige Lösungen“, erzählt Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein. Das Los entschied schließlich über die drei Gewinner: Einen Einkaufsgutschein in Höhe von 1000 Euro nahm Marion Schmitt entgegen, einen Gutschein über 500 Euro bekam Helga Sonnemann und den Einkaufsgutschein in Höhe von 250 Euro erhielt Jürgen Malzacher.

Der Stadtmarketing-Chef bezeichnet die Aktion als vollen Erfolg. „Sowohl mit den 55 teilnehmenden Einzelhändlern als auch mit den mehr als 500 Einsendungen bin ich sehr zufrieden.“ Gerade weil die Idee erst kurzfristig im Februar in einer Sitzung geboren worden war. Es handelte sich dabei um eine Aktion aus dem Projekt „Marktauftritt Innenstadthandel“. „Wir werden sie bestimmt im kommenden Jahr wiederholen“, kündigt Schürlein an. „Aber die Anzahl der Eier wird dann natürlich eine andere sein!“

 

Ausschuss gibt Zustimmung für Einkaufsquartier 22.04.2015

Am 20. April hat der Planungsausschuss über den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 152...

Am 20. April hat der Planungsausschuss über den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 152 „Nördliche Innenstadt – Unionrampe, südlicher Teil“ beraten.

Bürgermeister Oliver Martini ging zu Beginn der Sitzung nochmals auf den Verfahrensablauf von der Vergabe über die Planentwicklung bis zur Offenlage ein. „Wir befinden uns nun beim letzten Schritt des Bebauungsplanverfahrens – dem Satzungsbeschluss.“ Außerdem hob er nochmals die Wichtigkeit des Projekts „Nördliche Innenstadt“ für die gesamte Innenstadtentwicklung hervor.

CDU-Stadtrat Albert Glatt zeigte sich mit dem bisherigen Ablauf zufrieden, Fragen wurde hinreichend geklärt. „Nur mit dem Verkehrskonzept bin ich nicht ganz glücklich.“ Er regte an, von der Gustav-Rée-Anlage kommend, auch eine Abbiegespur Richtung Bahnhof in Erwägung zu ziehen.  „Die Planungen sind abgeschlossen und wir sollten nun eine Entscheidung treffen, denn es muss vorangehen“. Bertold Thoma, SPD, ging anhand der aktuellen Broschüre der City Partner auf das Thema ein und wies ausdrücklich darauf hin: „Es entsteht kein Einkaufscenter, ein Quartier wird gestaltet und die Innenstadt weiterentwickelt.“ Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stehe dem Projekt gespalten gegenüber, sagte Jürgen Ochs. Insbesondere die starke Versiegelung des Geländes sieht er negativ. „Ich hoffe, es kommt mehr Grün rein, als bisher angegeben.“ Rudi Zipf, FWO, signalisierte Zustimmung: „Wir haben für Offenburg die richtige Entscheidung getroffen“. Auch hob er die Bürgerbeteiligung während des Verfahrens hervor: „Bei einem städtebaulichen oder Architektenwettbewerb wäre dies nicht möglich gewesen.“ FDP-Stadtrat Karlheinz Eckerle sieht das Verkehrskonzept als unzureichend und auch die Verträglichkeit für Offenburg als nicht gegeben. Florence Wetzel, Offenburger Liste, ging auf die negative Wirkung weiterer Geschäfte in der Nördlichen Innenstadt für den bestehenden Einzelhandel ein. Sie werde den Beschluss ablehnen: „Ich fühle mich den Bürgern und nicht einem externen Konzern verpflichtet.“ 

Abschließend hob Baubürgermeister Martini hervor, dass sich der Gemeinderat intensiv mit dem Thema beschäftigt und die zweite Chance, nachdem das ECE-Projekt Ende der 90er-Jahre nicht zustande gekommen ist, gut genutzt habe: „Wir haben aus der Projektentwicklung gelernt und ich bin froh, dass es eben nun kein Einkaufscenter wird.“ Der Satzungsbeschluss wurde dem Gemeinderat schließlich mit sechs zu drei Stimmen empfohlen.

 

Stadtteilkonferenz Innenstadt: Austausch über Projektideen 17.04.2015

Bei der Stadtteilkonferenz Innenstadt am 15. April stellte Hermann Kälble, Leiter des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt, drei Projektideen zum Thema „Leben und Wohnen in der Innenstadt“ vor. Der Projektleiter lud die sozialen und bürgerschaftlichen Einrichtungen und Vereine im Stadtteil zum gemeinsamen Austausch und zur Mitwirkung ein: „Wir suchen Mitstreiter, die Lust haben, diese Projekte gemeinsam...

Bei der Stadtteilkonferenz Innenstadt am 15. April stellte Hermann Kälble, Leiter des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt, drei Projektideen zum Thema „Leben und Wohnen in der Innenstadt“ vor. Der Projektleiter lud die sozialen und bürgerschaftlichen Einrichtungen und Vereine im Stadtteil zum gemeinsamen Austausch und zur Mitwirkung ein: „Wir suchen Mitstreiter, die Lust haben, diese Projekte gemeinsam umzusetzen.“ Mit der Bürgergemeinschaft Stadtmitte konnte bereits ein Partner gewonnen werden.

Der Austausch über die Projektidee zu innerstädtischen Begegnungs- und Rückzugsorten zeigte wie unterschiedlich solche Orte wahrgenommen werden. Während der Zwingerpark für manche einen Rückzugsort mit großer Aufenthaltsqualität darstellt, empfindet ihn eine Teilnehmerin als Angst-Raum, den sie daher meidet. Ein Projektteam soll zukünftig Stadtteilplätze und -räume in ihrer Funktion als Begegnungs- und Rückzugsorte neu ins Bewusstsein rücken und mit gezielten Veranstaltungen in Szene setzen.

Mit einer Kampagne sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt diesen Sommer außerdem ermuntert werden, ihre nachbarschaftlichen Kontakte anhand von gemeinsamen Festen zu stärken. „Die Erfahrung aus anderen Stadtteilen zeigt: Oft verstetigen sich solche Traditionen, wenn sie erfolgreich angestoßen wurden“, berichtete Kälble. Weitere Aktionen sind mit dem Teilprojekt „Willkommenskultur“ angedacht. Hier gebe es für Mitwirkende auch noch viel Potential, eigene Ideen beizusteuern. Nach dem Austausch mit den Mitgliedern der Stadtteilkonferenz zeigte sich Kälble zufrieden: „Es wurde deutlich, dass wir mit unseren Projektideen die richtigen Themen angehen.“

 

Innenstadt-Markt im Salmen 12.03.2015

Das Konzept ist aufgegangen: Mehr als 100 Interessierte haben am Dienstag, 10. März 2015, das neue...

Das Konzept ist aufgegangen: Mehr als 100 Interessierte haben am Dienstag, 10. März 2015, das neue Format des Innenstadt-Markts genutzt, um sich über die Entwicklung von Offenburgs Stadtmitte zu informieren. Im direkten Gespräch mit den Projektleitern stellten sie ihre persönlichen Fragen.

Mit liebevollen Details hatten die Verantwortlichen aus neun Informationsflächen kleine Marktstände gezaubert. Und wenn es an diesem Abend auch um Fakten ging, zumindest Äpfel hatten es auf den Innenstadt-Markt geschafft. Auf ihnen prangte das neue, von der Offenburger Agentur Ent­weder Ott entworfene Logo für das Entwicklungsprogramm Innenstadt: „GO OG“, dazu der Slogan „Innenstadt zusammen entwickeln“. Denn auch darum ging es an diesem Abend: An vielen Ständen hatten die Offenburgerinnen und Offenburger die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement einzubringen, auch über den Abend hinaus. „Unsere drei Projekte zum Kennenlernen für neue Innenstädtler, zur Stärkung bestehender Nachbarschaften und zur Entwicklung von Plätzen ohne Konsumzwang leben vom Mitmachen“, sagte Hermann Kälble vom Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt, Projektleiter „Leben und Wohnen in der Innenstadt“.

Einen Vorgeschmack auf die Osterzeit gab es am Stand des Projekts „Marktauftritt Innenstadthandel“ von Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein. „Wir werden im Rahmen eines Gewinnspiels in 55 Geschäften der Innenstadt Ostereier verteilen. Wer am Ende die richtige Anzahl herausfindet, kann hochwertige Preise gewinnen.“

Aha-Erlebnisse hatten an diesem Abend nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Projektleiter selbst – zum Beispiel Erwin Drixler, Fachbereichsleiter Bauservice und Leiter des Projekts Nördliche Innenstadt. An seinem Markt­stand war ein Modell der nördlichen Innenstadt zu sehen, das den ganzen Abend von Neugierigen umringt war. „Viele meiner Gesprächspartner waren erstaunt, wie kleinteilig das Einkaufsquartier geplant ist. Dass diese Tatsache so unbekannt ist, hat mich wirklich überrascht.“

Stadtoberhaupt Edith Schreiner zog schließlich ein positives Fazit. „Das gewählte Format hat erfüllt, was wir uns vorgestellt haben. Die Menschen sind ins Gespräch gekommen, nicht nur mit den Projektleitern, sondern auch untereinander. Zudem haben sie sich viel Zeit genommen für ihren Marktbummel im Salmen. Das freut mich sehr.“

 

 

 

Bilder zum Innenstadt-Markt 11.03.2015

Hier finden Sie eine Auswahl an Bildern vom Innenstadt-Markt am 10. März 2015 im Salmen.

Hier finden Sie eine Auswahl an Bildern vom Innenstadt-Markt am 10. März 2015 im Salmen.

 
Das Logo des Innenstadtprogramms GO OG der Stadt Offenburg. Gestaltung: Entweder Ott

Verbindende Zeichen 06.03.2015

Ein neu entwickeltes Logo soll in Zukunft das Offenburger Innenstadtprogramm mit all seinen...

Ein neu entwickeltes Logo soll in Zukunft das Offenburger Innenstadtprogramm mit all seinen Beteiligten einen.

Die Entwicklung der Innenstadt gleicht einem Puzzle. Ob Einkaufsquartier, die Neugestaltung von Straßen und Plätzen in der östlichen Innenstadt oder das Thema Mobilität und Verkehr: So unterschiedlich die einzelnen Projekte auch sind, jedes dieser Teile ist wichtig. Denn nur zusammen können die Kampagnen und Maßnahmen die Attraktivität der Innenstadt in den kommenden Jahren für alle Nutzer steigern. – Und apropos „alle Nutzer“: Auch hier gibt es viele Gruppen mit jeweils anderen Interessen, von den Touristen über die einheimischen Stadtbummler bis zu den Innenstadtbewohnern und -bewohnerinnen.

Wie lassen sich Projekte, Beteiligte und Nutzer einen? Die Stadt Offenburg hat für ihr Innenstadtprogramm ein neues Logo entwerfen lassen, einen Rahmen, unter dem sich alle wiederfinden. „GO OG, das symbolisiert für mich den Aufbruch, der derzeit in unserer Innenstadt stattfindet“ , lobt Oberbürgermeisterin Edith Schreiner das von der Offenburger Agentur Entweder Ott entworfene Zeichen. Hinzu kommt der Slogan „Innenstadt zusammen entwickeln.“ Treffender könne man es nicht ausdrücken, findet das Stadtoberhaupt: „Drei Wörter, die genau das beschreiben, was in seinen Einzelteilen das 168 Seiten starke Entwicklungskonzept Innenstadt ausmacht. Schließlich geht es hier um gemeinsame Anstrengungen von Stadt, Bürgerinnen und Bürgern, Einzelhändlern und Gastronomen.“

Das neue Logo soll in Zukunft nicht nur die Website oder Flyer schmücken, sondern als gut sichtbares Symbol in der Innenstadt präsent sein, beispielsweise auf dem neuen Leitsystem, das derzeit kreiert wird.

 

Ohne Blockaden durch die Innenstadt 10.02.2015

Was müssen die Verantwortlichen bei der aktuellen Innenstadt­entwicklung beachten, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen alle Bereiche und Angebote erleben können? Der Runde Tisch „Behindertenfreundliches Offenburg“ hat sich dazu in seiner jüngsten Sitzung Gedanken gemacht. Bei der Umsetzung der Projekte aus dem Innenstadtprogramm sollen auch die Belange der Menschen mit Behinderung Berücksichtigung...

Was müssen die Verantwortlichen bei der aktuellen Innenstadt­entwicklung beachten, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen alle Bereiche und Angebote erleben können? Der Runde Tisch „Behindertenfreundliches Offenburg“ hat sich dazu in seiner jüngsten Sitzung Gedanken gemacht.

Bei der Umsetzung der Projekte aus dem Innenstadtprogramm sollen auch die Belange der Menschen mit Behinderung Berücksichtigung finden. In der Koordinierungsgruppe schaut Dietmar Henle vom städtischen Fachbereich Bürgerservice und Soziales darauf, dass das Thema Barrierefreiheit nicht zu kurz kommt (siehe Projekt "Barrierefreie Innenstadt"). 

Zwölf verschiedene Kategorien stellte Fachbereichsleiter Michael Hattenbach in der Sitzung des Runden Tisches vor, in denen in der Gestaltung auf die Bedürfnisse von gehandicapten Menschen geachtet werden muss. So wünscht sich die Gruppe beispielsweise beim Thema „Oberflächengestaltung“, dass „wichtige Wegeverbindungen zu Furten mit leicht begeh- und befahrbarem Material ausgebaut werden“. Ein Problem nicht nur für Menschen mit Gehhilfe, sondern auch für Kinderwagen: Werbeträger, Kundenstopper und Bestuhlung. Frank Appelmann, Teamleiter Sicherheit und Ordnung, stellte dazu die Frage in den Raum, ob man hier tatsächlich ein komplettes Verbot wolle.
Für das geplante neue Leitsystem empfiehlt das Gremium, dass es „eindeutig und gut sichtbar ist, mit klaren Wegemarkierungen, eindeutigen Symbolformen, dazu Entfernungsangaben zu den wichtigsten Zielen“.
Ein weiterer Vorschlag war die Installation einer zusätzlichen behindertengerechten Toilette in der Nähe des Bahnhofs, neben der vor vier Jahren installierten Anlage in der Spitalstraße.
Geht es um Straßenquerungen und Ampeln, ist dem Runden Tisch besonders wichtig, dass „Konflikt­situationen zwischen Radlern und Fußgängern vermieden werden“. Auch sollten die Grünphasen lang genug sein, damit auch Fußgänger mit Einschränkungen die Straßen gut überqueren können. Für große Kreuzungen kam der Wunsch nach „akustischen und taktilen Signalen“ auf.
Um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt für alle Zielgruppen zu verbessern, wurde der Vorschlag formuliert, ausreichend Sitzgelegenheiten anzubieten – und zwar nicht nur in der Reihe, sondern auch als Sitzgruppe. Auch rund um Spielecken und Spielplätze sollten genügend Sitzmöglichkeiten vorhanden sein.

Ein Vorschlagspapier mit den zentralen Anregungen des Runden Tisches hat Henle nun an die Koordinierungsgruppe Innenstadt weitergegeben. Das Gremium wird die Umsetzung der Entwicklung der Innenstadt auch zukünftig begleiten.

 
Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein stellt beim Innenstadtspaziergang am 11.12.2014 die neue Weihnachtsbeleuchtung vor. Foto: Ulrich Marx

Offenburg im Lichterkleid 12.12.2014

Die Altstadtgassen in ihrem neuen, festlichen Weihnachtskleid mit hellen Lichtern und Herrnhuter...

Die Altstadtgassen in ihrem neuen, festlichen Weihnachtskleid mit hellen Lichtern und Herrnhuter Sternen standen Anfang Dezember im Mittelpunkt eines Spaziergangs. Ein Dutzend Interessierte waren der Einladung der Stadt im Rahmen des Innenstadtprogramms gefolgt, um mit dem städtischen Marketingchef Stefan Schürlein und Wirtschaftsförderer Hans-Joachim Fomferra ihren – hier und da auch kritischen – Blick auf die Innenstadt zu richten. 

Gerade das feuchte und windige Wetter an diesem Nachmittag machte deutlich, dass das weihnachtliche Beleuchtungskonzept der Stadt funktioniert. Die mit einer fünfeinhalb Kilometer langen Lichterkette geschmückte Tanne vor dem Historischen Rathaus ließ die Gruppe die ungemütliche Witterung schnell vergessen. Doch gibt es nicht nur den einen Weihnachtsbaum in der Stadt, das Thema Tannen zieht sich durch das gesamte Konzept. Schürlein: „Damit greifen wir den nahen Schwarzwald auf.“

Über die Steinstraße ging der Spaziergang zum Lindenplatz. Hier galt der Blick der Verbindung zur Lange Straße. „Die hier ansässigen Händler kritisieren immer wieder, dass der Weg aus der Oststadt über die Zauberflöte-Brücke und den Lindenplatz direkt in die Steinstraße führt“, berichtete der Marketing-Chef. Durch parkende Autos, einen anderen Straßenbelag und den Hinweis des Endes der Fußgängerzone in die Richtung der nördlichen Lange Straße würden viele Menschen nicht wahrnehmen, dass es auch dort noch Geschäfte gibt. „Und genau das möchten wir in Zukunft ändern“, sagte Fomferra. Den ersten Schritt habe man nun mit der Weihnachtsbeleuchtung getan, die denn auch einhellig von dem Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelobt wurde. Entlang der Lange Straße und in den Altstadtgassen leuchten Herrnhuter Sterne und laden zum Flanieren ein. Die  Weihnachtsbeleuchtung ist das erste sichtbare Zeichen aus dem Projekt "Marktauftritt Innenstadthandel" unter Leitung von Stefan Schürlein.

Den nächsten Halt machte die Gruppe an der Kreuzung Lange Straße/Metzgerstraße, wo die Dreikönig-Baustelle die Metzgerstraße verengt. Fomferra kann die Bedenken der Anlieger verstehen, die sich Sorgen machen, dass eine große Baustelle zur Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der "Östlichen Innenstadt" die Kunden vergrämen könnte. „Aber wir werden versuchen, die notwendigen Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Kunden mit besonderen Aktionen in das Areal zu locken.“ Weiter ging es zum Kloster Unserer Lieben Frau. Was mit dem dortigen Parkplatz passieren soll, ist derzeit noch offen. Hier gab es in der Gruppe sowohl Befürworter für den Erhalt als auch für den Wegfall. 

Auf dem Weg zum Ausklang auf dem Weihnachtsmarkt war auch das touristische Leitsystem ein Thema. „Das werden wir im Rahmen des Innenstadtprogramms auf jeden Fall in Angriff nehmen“, versprach Fomferra. Ebenso die Frage nach den Kundenstoppern der Händler. Auch dieses Thema sorge immer wieder für Diskussionen: Gehbehinderte mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen kritisieren die Stopper als Beeinträchtigung, die Händler möchten nicht darauf verzichten.

Weitere Spaziergänge im Rahmen des Innenstadtprogramms mit bestimmten Schwerpunkten sollen in den kommenden Monaten folgen.

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